Ebook´s immer mehr auf dem Vormarsch

Die digitale Welt wird immer beliebter. Schnell mal über ein Fachthema ein ebook im Internet runterladen und sich informieren spart Zeit und Geld. www.autornet.de präsentiert Bücher die schnell auf der Platte am PC zu lesen sind. Kein schleppen und verstauben

von Büchern mehr so entwickelt sich alles weiter und rasend schnell gibt es das Ebook jetzt bei der Messe vorgestellt wie einen Ipod.

Ein kleines Gerät namens E-Book soll über 200 Bücher digital speichern. Jetzt droht der Branche mit der immer weiter reichenden Digitalisierung von Inhalten, mit den neuen E-Books und dem zunehmend dominanten Online-Buchhandel womöglich das Schicksal, das der Musikindustrie das Geschäft mit Tonträgern verhagelt hat: der kostenlose Tauschhandel im Internet. Hinzu kommt die Befürchtung, dass die Leser angesichts der drohenden Wirtschaftskrise anfangen könnten, an der falschen Stelle zu sparen.

  • yvonne

    VORSICHT ….Identitätsdiebe !

    Wie Online-Betrüger mit gestohlenen Identitäten Kasse machen

    Alltag im Web: Nutzer werden auf manipulierten oder gefälschten Webseiten um ihre Daten gebracht oder von Schadprogrammen ausspioniert. Die gestohlenen Daten sind begehrt. Betrüger missbrauchen sie, um im Namen fremder Personen Straftaten zu begehen.

    Ein neues iPhone bei eBay schon für knapp zweihundert Euro? Das ist ein sagenhaftes Schnäppchen. Die eBay-Bewertung des Verkäufers signalisiert: Alles im grünen Bereich. Das Smartphone ist also schnell gekauft, das Geld per Vorkasse überwiesen. Doch das billige iPhone kommt nie beim Kunden an. Der Schnäppchenjäger ist einem Online-Kriminellen aufgesessen.
    Ein typischer Fall von Identitätsdiebstahl

    Der Clou an diesem dreisten Online-Betrug: Das eBay-Konto, über das der Schnäppchenkauf abgewickelt werden sollte, gibt es schon seit Jahren. Es gehört einem unbescholtenen Mitglied des Internetauktionshauses. Ein Online-Betrüger hat seinen Rechner mit einem Schadprogramm infiziert und ihm zahlreiche persönliche Daten gestohlen, darunter auch die Zugangsdaten zu seinem eBay-Konto.

    Internetbetrug als Geschäftsmodell

    Damit erhielt der Online-Betrüger die vollständige Kontrolle über das fragliche Konto. Er war in die Rolle des unbescholtenen eBayers geschlüpft und konnte in dessen Namen nach Herzenslust kaufen und verkaufen – ein typischer Fall von Identitätsdiebstahl, wie er im Internet an der Tagesordnung ist. Der Kontomissbrauch geht so lange gut, bis der rechtmäßige Kontoinhaber die feindliche Übernahme bemerkt oder betrogene Kunden bei eBay Alarm schlagen.

    Personen mit guter Bonität gesucht

    Identitätsdiebstahl finde immer in zwei Schritten statt, sagt das US-Sicherheitsunternehmen Symantec. „Zunächst stiehlt jemand Ihre persönlichen Daten. Danach nutzt jemand diese Informationen aus, um sich für Sie auszugeben und einen Betrug zu begehen.“ Das Perfide daran: Dass seine Daten gestohlen wurden, merkt der Nutzer erst dann, wenn es zu spät ist und jemand die Daten schon für kriminelle Zwecke missbraucht hat.

    „In den meisten Fällen werden Ihre Daten für Warenkreditbetrug verwendet“, sagt die Journalistin Tina Groll, die selbst schon einmal in die Fänge von Identitätsdieben geraten ist. Die meisten Onlineshops und Versandhäuser lassen die Bonität neuer Kunden bei Auskunfteien wie der Schufa überprüfen, bevor sie ihnen die bestellten Waren auf Rechnung liefern. Die Betrüger benötigen deshalb als „Strohmänner“ reale Personen mit guter Bonität.
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    Wie man sich vor Datendieben schützt

    „Alles, was es braucht, um sich der Bonität eines unbescholtenen Bürgers zu bemächtigen, ist der Namen und das Geburtsdatum“, sagt Tina Groll. Über den Beruf könne man zusätzlich herausfinden, wie hoch die Bonität des potenziellen Opfers sei. Um solche Daten zu finden, „reicht der Blick in die sozialen Netzwerke wie Facebook, Xing oder LinkedIn, wo Nutzer reihenweise ihre realen Geburtsdaten veröffentlicht haben.“

    Man sollte deshalb Groll zufolge darauf achten, „so wenig personenbezogene Daten wie möglich in Umlauf zu bringen“. In Online-Netzwerken sollte man niemals sein reales Geburtsdatum angeben. Entsprechendes gilt für eigene Webseiten und Blogs.

    Virenschutzprogramme und Firewalls bieten einen relativen Schutz vor Schadprogrammen, die persönliche Daten ausspionieren. Die Schädlinge nutzen in der Regel Sicherheitslücken im Windows-Betriebssystem und in gängiger Software, um in einen Rechner einzudringen. Betriebssystem und alle installierten Programme sollten immer auf dem neuesten Stand gehalten werden. Sicherheitsupdates müssen immer sofort installiert werden.

    Dubiose E-Mails mit reißerischen Nachrichtentexten sollte man umgehend löschen. Links in diesen Mails sollten niemals angeklickt, Dateianhänge nie geöffnet werden.

    Erst denken, dann klicken – das gilt auch für Links, die in sozialen Online-Netzwerken verbreitet werden. Reißerische Begleittexte zu diesen Links sind immer ein Warnsignal.

    Wie die Diebe an die Daten kommen…

    Online-Kriminelle haben sich raffinierte Tricks und Methoden ausgedacht, um Internetnutzer in großer Zahl um ihre Daten zu bringen. Eine der ältesten, trotzdem noch immer wirksamen Methoden ist Phishing: Nutzer werden unter einem Vorwand auf die gefälschte Webseite einer Bank, eines Internetauktionshauses oder eines Online-Netzwerks gelotst und dort dazu gebracht, ihre persönlichen Daten einzugeben.

    Genauso gut funktioniert der Datendiebstahl mit Hilfe von Schadprogrammen, die auf den Opferrechnern platziert werden und zum Beispiel alle Tastatureingaben mitschneiden. Früher wurden solche Schädlinge per E-Mail verschickt. Heute werden sie immer öfter über manipulierte Webseiten und große Online-Netzwerke wie Facebook und Twitter verbreitet.

    Eine weitere Gefahr sind Hackerangriffe auf die Kundendatenbanken großer Unternehmen. Beim bislang größten Datenraub bekamen kriminelle Hacker kürzlich Zugriff auf die persönlichen Daten von rund 77 Millionen Kunden des japanischen Sony-Konzerns. Namen, Anschriften, Geburtsdaten, Passworte und Kreditkartendaten inklusive.
    MEDIATHEK

    16.000 Euro Schaden pro Datensatz

    Für Online-Kriminelle sind gestohlene Identitäten ein lohnendes Geschäft. Einer britischen Studie aus dem Jahr 2008 zufolge wurden in Großbritannien mit einem einzigen Datensatz im Schnitt 16.000 Euro ergaunert. Für Deutschland gibt es keine entsprechenden Zahlen. Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik liefert jedoch einen Anhaltspunkt für die Größe des Problems. 2009 wurden bundesweit fast 170.000 Betrugsfälle im Internet registriert – Tendenz steigend.
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    Microsoft entwickelt Browser – „RePriv“ zeigt Surfdaten
    Microsoft arbeitet an einem neuen Browser. Das Besondere daran: Der Surfer entscheidet, welche Informationen an Dritte gehen.

    (Quelle zdf heute.de)