Goldmarkt letzte Woche und Prognose

Rückblick auf letzte Woche:
Die Commerzbank gibt bekannt:
Die Talfahrt am Ölmarkt hat sich vergangene Woche fortgesetzt.
Nach einer kurzen Zwischenerholung fiel der Preis für ein Fass der
US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im
Januar unter 41 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte
„Brent“ fiel gar unter 40 US-Dollar. Rohstoffhändler begründen den
Preisverfall mit anhaltend schwachen US-Konjunkturdaten und damit
einhergehenden Nachfragerückgängen. Der Goldpreis stand zum
Wochenschluss ebenfalls unter Druck. Das Metall notierte bei 740
US-Dollar. An den physischen Edelmetallmärkten verbessert sich die
Versorgungslage schrittweise.
Prognose

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wird ihre
Förderung nach Angaben ihres Präsidenten Chakib Khelil deutlich
senken. Rohstoffhändler erwarten bereits beim Treffen am 17. Dez.
eine Fördermengenreduzierung. Bezüglich des Ausblickes für diese
Woche erwarten wir einen weiteren volatilen Handelsverlauf.
Mittelfristig gehen wir davon aus, dass der Ölpreisrückgang derzeit
übertrieben ist. Angebotskürzungen seitens der OPEC dürften dazu
beitragen, den Ölpreis zu stabilisieren. Bei den Edelmetallen haben
verschiedene Raffinerien ihre Produktion bis zum Jahresende verkauft
und werden vor dem Jahreswechsel keine Aufträge mehr entgegen nehmen.
Zum Wochenbeginn stabilisierten sich Goldminenaktien weltweit und
gaben damit kurzfristig eine vorsichtig positive Tendenz für den
Gesamtmarkt vor.