Erdogan wird uns mit Flüchtlingen fluten

Nun muss man sich von den Türken erpressen lassen: Vor seinem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Flüchtlingskrise am Samstag in Berlin hat Bulgariens Ministerpräsident Bojko Borissow vor einer neuen Flüchtlingswelle gewarnt.

„Ich weiß nicht, wie lange wir dem Migrationsdruck an unserer Grenze noch standhalten können“, sagte Borissow der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). Er forderte die EU auf, Bulgarien stärker bei der Sicherung der EU-Außengrenze zur Türkei zu unterstützen. Derzeit werde sein Land „praktisch alleine gelassen“.

Außerdem kritisierte er den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Dieser habe gewarnt, „er

könne Europa mit Migranten überfluten.“ „Wer droht, er könne Europa mit Migranten überfluten – was wird der machen, wenn dieses Europa jetzt ein Abkommen mit ihm kündigt? Dann muss er diese Drohung wahrmachen.“

Ohne Erdogan beim Namen zu nennen, sagte Borissow weiter: „Derzeit ist es unter einigen Politikern wieder sehr in Mode, sich als mutige Helden zu präsentieren, als große Führer starker Staaten, die mit Panzern und Flugzeugen in Kriege ziehen. Doch wer ständig mit dem Säbel rasselt, muss ihn irgendwann auch ziehen.“ Vor solchen Entwicklungen habe er Angst.

Erdogan habe die Schwäche der Europäer genau erkannt. „Was würden wir in Europa tun, wenn die Flüchtlinge wieder in Massen kommen? Sie abschießen? Das können wir nicht. Wir werden sie also aufnehmen. Aber was wird dann mit uns passieren?“ Die Türkei müsse wissen, „dass wir uns nicht allein auf sie verlassen und uns nicht abhängig machen wollen“.

AKTUELL: Info 1: Die Türkei behauptet, „legitime Selbstverteidigung, die in der UN-Carta festgelegt ist“ auszuüben. Der Einmarsch in Syrien ist nicht legal. Die sogenannte Pufferzone wurde 2011 bereits von der Türkei ausgearbeitet. Weder die syrischen Kurden, noch die syrische Regierung begrüßt das Handeln der Türkei, im Gegenteil, es verletzt die Hoheit. Es werden VORWÄNDE benutzt. Die syrischen Kurden (Aldar Xelil) in Nordsyrien, sehen darin eine Kriegserklärung.

nfo 2: Es ist kompliziert, darum nur das Wesentliche. Die Türkei verbündet sich mit der SDF-FSA. Dies richtet sich gegen die syrischen Kurden. (Nordsyrien) Die Türkei kämpft „gegen“ den IS und YPG. Die syrischen Kurden sollen Dscharabulus nicht zurückerobern. (Okkupation) Die Türkei stärkt die FSA, die FSA ist Bestandteil der SDF. (USA unterstützt) Die Türkei fürchtet, eine von den USA unterstützte Kurden-Autonomie.

Info 3: Die Türkei forderte, die Kurden sollen sich aus Euphrat zurückziehen. Das militärische und illegale Vorgehen der Türkei wird getragen durch die Parteien, CHP und MHP. Die syrische Regierung flog Angriffe auf die Kurden in Nordsyrien, Hasaka. Die USA reagierte sofort mit einer scharfen Drohung. Die USA ist ohne Mandat in Syrien und arbeitet mit Kurden, Stützpunkten zusammen, innerhalb Syriens.

Quelle:mmnews.de