Schluss mit Gen-Mais MON810

Wenigstes einige Politiker sind sich ihrer Verantwortung bewusst, obwohl dies schon viel früher entschieden werden sollte. Aber besser jetzt als nie! Da reden doch alle von Bio und Gesundheit und doch konnte dieses Zeug gentechnisch manipuliert und angepflanzt werden. Schon alleine dafür und was es Schaden angerichtet hat, müsste jeder Verantwortliche persönlich bestraft werden.

Keiner weiß doch genau so Richtig, was diese manipulierten
Lebensmittel anrichten können.

Böse Zungen sollen ruhig behaupten, dass
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner gestern den Anbau des
genveränderten Maises Mon 810 in Deutschland nur auf Druck ihres
Vorgängers, dem heutigen bayerischen Ministerpräsidenten Horst
Seehofer, verboten hat. Gerne auch, dass Seehofer das aus purem
Wahlkampf-Kalkül eingefädelt hat. Und natürlich war absehbar, dass
die Schwesterpartei CDU umgehend Horrorvisionen über die drohende
Forschungswüste Deutschland verbreitet.

Allen voran die Ulmer Abgeordnete, Bundesforschungsministerin Annette
Schavan, die Bedenken gegen die Grüne Gentechnik in der
Landwirtschaft gern mit den Ängsten vor der Einführung der Eisenbahn
vergleicht.

All das kann Natur- und Umweltschützern, vielen Landwirten und vor
allem der Mehrheit der deutschen Verbraucher jedoch egal sein. Denn
das Anbauverbot für Gen-Mais ist eine ernsthafte und notwendige Zäsur
in der Debatte um Gentechnik in Lebensmitteln. So gibt es immer mehr
wissenschaftliche Studien, die auf negative Auswirkungen auf Tier-
und Pflanzenwelt hinweisen.

Die jüngste stammt aus Luxemburg, auf deren Basis die Ministerin das
Verbot erlässt. Dass sie erkannt hat, dass bei der Grünen Gentechnik
noch zu viele Fragen offen sind und sie die Forschung über deren
Umweltgefahren vorantreiben will, hat nichts mit Technikfeindlichkeit
zu tun. Es zeugt von verantwortungsvoller Vorsorge.

Originaltext: Südwest Presse Digitale Pressemappe: Pressemappe via RSS: http://presseportal.de/rss/pm_59110.rss2

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Südwest Presse
Lothar Tolks

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