Deutsche sind Scheiße, Migranten beherrschen die Schulen

Ich würde diesen Stand und den Titel ändern in „Zurück ins Mittelalter“ Ausgrenzung deutscher Schüler, sie sind in der Minderheit und die Migranten beherrschen die Szene. Bild berichtet in einer Schlagzeile: Sie werden verprügelt, beleidigt, bedroht und als „Nazis“ beschimpft. Weil sie Deutsche sind – an einer Schule in Deutschland…

156 Schüler, 70 Prozent Muslime. Türken, Libanesen, Kurden. „Sie werden nicht jeden Tag mit dem Messer bedroht, … aber die Kinder mit Migrationshintergrund haben hier eindeutig das Sagen“, so die Direktorin der Schule. „Red nicht mit der, das ist bloß eine deutsche Schlampe“, so hören es auch die Lehrerinnen. „Wenn Ramadan ist, ist Ausnahmezustand. Beim letzten Mal ging es soweit, dass sie uns ins Essen gespuckt haben“, berichtet die Hauswirtschaftslehrerin. „Man sagt immer, dass die Ausländer diskriminiert werden, aber hier läuft es andersrum.“ Ein libanesischer Arabisch-Lehrer schildert, dass die deutsche Lebensart von seinen Schülerinnen und Schülern ganz offen abgelehnt würde, diese Einstellung sei fast schick.

Die Autorinnen Güner Balci und Nicola Graef zeigen das Verstehen und Nichtverstehen in einer Schulklasse, die inzwischen nicht nur für das Ruhrgebiet typisch geworden ist.

Redaktion: Wilfried Prill

Wiederholung am 16.09.2010 um 22.30 Uhr im WDR

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