Bruno Gröning: Meiden Sie das Böse und nehmen Sie das Gute


Bruno Gröning sagte, dass Geld des Teufels ist. „Es gibt kein Unheilbar, Gott ist der grösste Arzt!“, sind seine Worte. Gröning verlangte kein Geld, auch kann der Placeboeffekt oder ausgeschlossen werden da auch kleine Kinder und Tiere geheilt worden sind. Da die Materie aus dem Geiste stammt und nicht umgekehrt, wie man uns weiß machen will, sollte man dies in sein Bewusstsein rufen. Es geht nicht nur um Krankheiten sondern auch um Situationen in Elend und Not.

Wir müssen aus dem mechanischen Zeitalter hinüberschreiten in ein Zeitalter des Lebendigen, in dem die Kräfte der Technik im weitesten Sinne nicht mehr die Dämonen, sondern die Diener des Menschen sind und für die Beziehungen der Einzelnen wie der Völker untereinander wieder jene Gesetze gültig sind, die sich aus den grossen Kulturreligionen ergeben. (…)

[Grönings Voraussage geht dahin], dass die Menschen noch zu seinen Lebzeiten lernen würden, sich mit der Kraft, die er vermittle, selbst zu heilen. Zwischen jener Gegenwart aber und jener Zukunft der Selbstheilung der Menschen muss eines liegen: die grosse Umkehr! Worin diese Umkehr bestehen muss, wohin sie uns leiten soll, das erkennen wir am Klarsten, wenn wir untersuchen, wohin uns tatsächlich der falsche Weg geführt hat, dem wir seit geraumer Zeit gefolgt sind. (…)

Doch dass ein Mann aus unbekannter Unendlichkeit die heilende Strömung schöpft, dass er durch seine Berührung diese Kraft des Lebens jedem Gegenstand weltüber mitzuteilen vermag und dass er mit dieser Macht, die in seiner Hand ruht, nichts will, als dass die Menschen sich von dem selbstmörderischen Wahn des Materialismus abwenden und die Wirklichkeit einer über ihnen waltenden Kraft erkennen sollen – das kann eines der Zeichen sein, in denen eine wahre Zeitenwende sich ankündigt. Denn alle Atomstädte und ihre Arbeiterheere und ihre Gelehrten vermögen jene Kraft des Guten, Heilenden nicht zu erschaffen, die dem Gläubigen aus einer einzigen Kugel zuströmt, die Grönings Hand berührt hat.“

„‚Ich will Sie alle gut und gläubig wissen’, sagt er (Bruno Gröning) seinen Hörern oft. Er warnt die Geheilten vor der Macht des Bösen und schärft ihre Aufmerksamkeit dafür, das Böse nicht nur im Abstossenden zu erkennen, sondern noch viel mehr im Verlockenden, gleich, wie es sich tarnen möge. Einmal erwiderte er auf meine Frage: ‚Heute ist es wohl so, dass neun Zehntel der Menschen irgendwie dem Bösen verhaftet sind. Ich muss alles umkehren. Ich muss sie vom Bösen losreissen, so dass letztlich wohl neun Zehntel gut sind’. Die Rolle des Bösen als Widerpart und Mass des Guten hält er für eine ewige. Es werde immer Menschen geben, die sich so bewusst dem Bösen verschrieben haben, dass sie nicht mehr daraus erlöst werden können. Hingegen ist Gröning der Auffassung, dass der überwiegende Teil aller Menschen, die böse Taten begangen haben und begehen, Opfer widriger Umwelteinflüsse und eigener Schwäche sind und irgendwie die Sehnsucht nach dem Guten im Herzen tragen. Ihnen will er im Besonderen helfen.