EU ist gnädig und gibt Stevia frei

EU erlaubt Süßungsmittel Stevia in Lebensmitteln

Industriell hergestellter Zucker ist alles andere als gesund. Dabei gibt es eine hundertprozentig kalorienfreie Alternative: Stevia heißt der Zauberstoff – ein Extrakt aus den Blättern einer indianischen Nutzpflanze.

Die EU-Kommission hat beschlossen, den aus dem subtropischen Stevia-Kraut gewonnenen Süßstoff Steviolglycosid zur Verarbeitung in Lebensmitteln zuzulassen. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) habe festgestellt, dass das Süßungsmittel weder krebserregend noch genotoxisch sei, oder mit Störungen der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden könne, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit.

Wegen ihrer hohen Süßkraft sind die Stevia-Blätter nach
Überzeugung vieler Anhänger gesünder als Zucker. Sobald also das Ok aus Brüssel
einlangt (voraussichtlich Ende November), darf das Süßungsmittel nach
Angaben der Interessenvertretung Stevia Council künftig etwa in Joghurts,
Müslis, Getränken, Schokolade und anderen Süßigkeiten verwendet werden. Stevia
hat keine Kalorien und verursacht im Gegensatz etwa zu Rüben- und Rohrzucker
auch kein Karies.

Ganz im Gegensatz
zu Aspartam, ein giftiger und gefährlicher Süßstoff, enthalten in einer Vielzahl
von Lebensmitteln. Aspartam hat über 90 negative Nebenwirkungen
!

Stevia hingegen soll der
Gewichtsreduktion dienlich sein, den Blutzuckerspiegel senken und die Zähne vor
Karies schützen. Außerdem ist Stevia im Gegensatz zu vielen anderen
Süßungsmitteln rein pflanzlicher Natur und kein chemisches Laborprodukt. Der
Gebrauch von Stevia ist in Asien und Südamerika bereits seit Jahrhunderten weit
verbreitet.

 

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