Zeolith im Einsatz der Verseuchung in Japan

Die verzweifelten Versuche der Firma Tepco nehmen kein Ende. Es ist, als ob man sich immer wieder  an Grashalmen festhält. Man will mit Zeolith die Verseuchung des Wassers aufheben. Zeolith ist aber viel zu teuer um das Verseuchte umzuwandeln. Ich kenne Zeolith zur Entgiftung des Körpers und da kostet eine Dose fast 40 Euro! Mit Zeolith kann Tepco die Küstengewässer nicht entseuchen, es wäre jedenfalls viel zu teuer: 300 kg Zeolith zur Entseuchung der Küstengewässer sind etwa so, wie ein paar Eimer Wasser auf eine brennende Kleinstadt, um den Brand zu löschen.

Was sind Zeolithe? Zeolithe sind natürliche mikroporöse Silikatminerale. Eine wesentliche Eigenschaft der Zeolithe ist der Ionenaustausch. Die Zeolithe enthalten in ihren Mikrokanälen und Poren Natrium und Kaliumionen, aber auch für den Körper wichtige Spurenelemente wie Zink, Kupfer und Chrom.

Diese können leicht mit anderen Ionen aus der Umgebung ausgetauscht werden. Ihre spezifische chemische Zusammensetzung und Struktur sorgt neben der Eigenschaft, Ionenaustauscher zu sein, auch für die Adsorption von Stoffen und Wasser.

Mit diesen beiden wichtigen Eigenschaften können die Zeolithe Giftstoffe binden und somit deren Aufnahme in den Körper verhindern. So entgiften die Zeolithe hoch giftige Schwermetalle aus der Umwelt, die als Verunreinigungen mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Ionenaustausch und das Binden von Stoffen, haben auch einen wertvollen Einfluss auf Stoffwechselprozesse.

Das tägliche Fukushima-Wasser von 10.000 Tonnen wäre also etwa wie ein Tropfen auf rund 5 Millionen Badewannen mit jeweils 250 Litern Inhalt.

Quelle: http://belljangler.wordpress.com/2011/04/05/die-losung-fur-japan-pazifik-als-abflussbecken-der-radioaktivitat-fukushima-naoto-kan-dr-takahiro-shinyo-womblog-greenpeace-die-grunen-berlin-ruhr-barone/

  • Peter Gutte

    Zeolith wird seit dem Atomunfall von Harrisburg eingesetzt, um Mensch und Umwelt zu dekontaminieren. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl waren es mehrere hunderttausend Tonnen Zeolith-Klinoptilolith aus der Ukraine und Georgien, die schlimmere Gesundheitsschäden verhinderten. Durch seine Fähigkeiten, einzelne Moleküle udn Atome zu “filtern” und Ionen auszutauschen bindet Zeolith-Klinoptilolith radioaktive Isotope von Schwermetallen wie Uran und Strontium dauerhaft, muss dann aber seinerseits sicher (end)gelagert werden. Lesenwswert: Url klicken