Krieg gegen die Schweiz

Der Linken Freud, der Andern Leid! So könnte man es sehen, wenn mal wieder Eilgesetze unserer Bundesregierung gemacht werden. Mutig, notwendig und richtig! Das Ziel des Angriffs: Vernichtung einer stabilen Nationalwährung, die angesichts des Kollapses von Dollar und Euro zur Fluchtwährung für uns alle werden könnte. Und: Zerstörung eines Modells Schweiz, das zeigt, dass ein

Nationalstaat und eine Nationalökonomie ausserhalb der imperialen Strukturen möglich ist – und man dort besser lebt als im Bauch des supranationalen Molochs EU. CSU-Wirtschaftsminister Guttenberg ist vor Steinbrücks Peitsche schon eingeknickt, will das Gesetz mittragen. Schlimmer, dass auch die Linke die Hetze gegen die Schweiz mitträgt. Lafontaine folgt seinem Freund Jean Ziegler und findet den Angriff auf das Bankgeheimnis gut. In «junge Welt» und «Neues Deutschland» kein Artikel zur Verteidigung des benachbarten Nationalstaates. Jetzt muß die Losung lauten: Hände weg von der Schweiz! Eidgenossen aller Länder – vereinigt Euch! zeit-fragen.ch Ob die Schweiz sich das wirklich gefallen lässt?

Jürgen Elsässerschreibt weiter: Steinbrück macht Dampf: Noch vor der Sommerpause soll ein Gesetz durch den Bundestag, das Finanzkontakte mit der Schweiz bestraft. So sollen Geldanleger aus der ­Alpenrepublik getrieben werden, um sie bei uns abkassieren zu können. Im Frühjahr ­flossen 46 Milliarden US-Dollar von der UBS ab. Die Schweiz blutet finanziell aus, das ­Kapital landet im Riesenrachen von Wall Street und London. Ex-Bundesrat Villiger fürchtet, die Schweiz könnte sich angesichts des ausländischen Drucks «auflösen wie ein Stück Zucker im Kaffee». Weltwoche-Chef Köppel spricht explizit vom «Krieg gegen die Schweiz».

  • Omnibird

    In der Schweiz sieht es sehr bedrohlich aus. Es könnte ein Zusammenbruch wie in Island anstehen. Die SNB (Schweizerische Nationalbank) gibt zu, dass die ausstehenden Frankenkredite in Zentral- und Osteuropa rund 75 Milliarden Franken betragen. Insbesondere Ungarn und Polen, die beiden Länder, deren Pleite-Risiken sehr hoch sind, sind die grössten Schuldner. 1) Doch die Schweizerische Regierung verniedlicht, dass die Risiken auf den Frankenkrediten geringer sein dürften, als allgemein angenommen. Zudem würden sich die Frankenkredite auf Haushalte und Firmen konzentrieren, die entweder eine hohe Risikofähigkeit besitzen oder Einkünfte in fremder Währung aufweisen. (be24.at)

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  • Sonnenwesen

    Es wird sowieso anders kommen als die EU will. Da können die gar nichts machen. Deshalb die hektischen Aktivitäten. Umsonst.

    Gruss aus dem Schwarzen Loch der Träume!

  • Schwarzes Loch

    Es bricht sowieso alles zusammen. Einfach nicht mehr mitmachen, dann haben die keine Grundlage mehr. Die werden sich ihre Kernwaffen in den Arsch schieben und damit auf Nimmerwiedersehen ins Orbit fahren. Eine neue Welt kommt.

    Auf Wiedersehen in der Vision der Sonne!