Angriff auf den Iran noch vor dem 21.August?

Heute flogen die Kampfjets wie verrückt über unsere Häuser. Was ist denn wieder los? Um Übungen scheint es sich nicht zu handeln, denn es waren ungewöhnlich viele Jets in der Luft. Dazu muss ich bemerken, dass der Himmel im Moment total von Wolken behangen ist. Übungsflüge finden eigentlich nur bei klarer Sicht statt. Geht es darum? Das erste Atomkraftwerk im Iran wird in diesem Monat seinen Betrieb aufnehmen. Das von Russland gebaute AKW in Buschehr werde am 21. August mit Brennstoff versorgt, sagte der Sprecher der russischen Atombehörde Rosatom heute. Die offizielle Inbetriebnahme der Anlage soll von einem Festakt begleitet werden. Die Spannungen an der Grenze zum Libanon scheinen ein Teil eines künftigen Szenarios zu sein, in dem es um Schuldzuweisungen geht. Die schiitische HAMAS hat sich im Libanon festgesetzt. Der Iran ist der weltliche Arm der Schiiten, auch wenn es Gemäßigte nicht gerne hören. Der Rest mag sich ein jeder selbst hinzudenken. Schiiten im Ausland sollten ihren Angehörigen dringend raten, aufs Land zu ziehen.

Man hört, dass sowohl „junge“ Bürger des Libanon als auch Israels „nach Hause“ gerufen werden. In der Vergangenheit wurde nach diesem Prinzip verfahren, wenn Gefahr in Verzug war.

Die Schweizer Zeitung 20min schreibt, was man in Deutschland nicht lesen kann und darf: Der Iran hat den Westen vor möglichen Angriffen auf seine Atomanlage in Buschehr gewarnt. Und gleich mit einem «ernsten Gegenschlag» gedroht.

«Jegliche Aggression» werde einen «ernsten Gegenschlag» nach sich ziehen, sagte der Sprecher des iranischen Aussenministeriums, Ramin Mehmanparast, am Dienstag in Teheran.

Ein Angriff auf Buschehr würde ein «internationales Verbrechen» darstellen, fügte der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, laut der Nachrichtenagentur Irna hinzu.

Zuvor hatte der frühere US-Gesandte bei der UNO, John Bolton, erneut die Möglichkeit einer israelischen Attacke ins Spiel gebracht. Israel blieben noch acht Tage für einen Luftangriff auf Buschehr, um das Hochfahren des Atomkraftwerks (Akw) zu verhindern, sagte Bolton am Montag dem Fernsehsender Fox.

Wenn das Akw einmal in Betrieb sei, werde es wegen der Gefahr einer radioaktiven Verseuchung für einen Angriff zu spät sein. Zugleich äusserte sich Bolton skeptisch über die Wahrscheinlichkeit einer solchen Attacke. Er fürchte, dass die Gelegenheit bereits verstrichen sei.

Die USA und Israel bekräftigen regelmässig, dass sie einen Angriff gegen den Iran nicht ausschliessen, um dessen umstrittenes Atomprogramm zu stoppen.

Vergangene Woche hatte Teheran angekündigt, dass es am kommenden Samstag sein erstes Atomkraftwerk in Betrieb nehmen wolle. Der mit russischer Hilfe gebaute Reaktor in Buschehr solle dann erstmals mit Brennstäben bestückt werden, die Stromproduktion solle Mitte September starten.

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