Stromversorgung in Gefahr, AKW´s heizen Flüsse auf

AKW´s müssen gedrosselt werden. Temperaturen über der 30-Grad-Marke gibt es im Südwesten mindestens noch eine Woche lang. Dauert es noch länger, ist die Stromversorgung in Gefahr. In den Flüssen werden schon Wassertemperaturen von über 25 Grad gemessen. »Die Lage ist angespannt, aber noch nicht dramatisch«, sagte Umweltministerin Tanja Gönner. »Die Situation könnte sich aber schon in den nächsten Tagen weiter zuspitzen.«
Bei erreichen der 28 Grad Marke sterben alle Fische…

Kohle- und Kernkraftwerke müssen wegen der andauernden Hitzewelle mit gedrosselter Leistung arbeiten, weil ihr Kühlwasser die Flüsse zu sehr aufheizen. Die Notabschaltung droht. In warmem Wasser ist der Sauerstoffgehalt sehr niedrig – im schlimmsten Fall droht ein Fischsterben. Am vergangen Wochenende sei am Neckar bereits an drei Staustufen der Durchfluss durch die Turbinen vermindert worden, erläuterte Gönner. Dadurch strömt mehr Wasser über die Wehre und nimmt dabei Sauerstoff aus der Luft auf.

EnBW hat sich im Atomkonsens verpflichtet, das AKW Neckarwestheim 1 nach der Produktion von 57,35 Terrawattstunden Strom abzuschalten. Diese „Reststrommenge“ war schon nach bisherigem Betrieb Anfang 2009 aufgebraucht. Das Atomgesetz sieht Strommengenverlagerungen auf ältere Anlagen nur ausnahmsweise vor, und nur wenn sie nicht zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage führen. Das AKW Neckarwestheim 1 gehört zu den ältesten und unsichersten Anlagen in Deutschland. Immerhin erhalten die Haushalte in Baden Württemberg über 60 Prozent Strom aus dem Atomkraftwerk.

Wie schnell kann es sein, dass es Probleme mit der Stromversorgung gibt. Besser vorsorgen, Batterien, Kerzen, Notstromaggregate an all dieses ist zu denken. Für Handy und Laptop gibt es mittlerweile günstige Solarladegeräte.

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