Sarrazin gibt nicht so schnell auf

und weniger habe ich von ihm auch nicht erwartet. Ein Mann mit Rückgrat (Spina dorsalis) eben. Er wird sich das alles nicht gefallen lassen. Es kam zum Kesseltreiben. Der Fall Thilo Sarrazin weitet sich jetzt zur Staatsaffäre aus. Der umstrittene Bundesbanker erwartet von Bundespräsident Christian Wulff eine Anhörung vor einer Entscheidung über seine Abberufung – und warnt ihn im FOCUS-Interview vor einem offenen Verfassungsbruch.

„Der Bundespräsident wird sich genau überlegen, ob er eine Art politischen Schauprozess vollenden will, der anschließend von den Gerichten kassiert wird“, sagte Thilo Sarrazin im FOCUS-Interview. Er gehe davon aus, dass sich Wulff nicht ohne Anhörung einem Schnellverfahren anschließe, zumal er die Stärkung der Demokratie und des offenen Diskurses als sein Zentralthema gewählt habe. „Im Übrigen ist die Meinung der Verfassungsrechtler in der Frage meiner möglichen Abberufung eher auf meiner Seite“, merkte Sarrazin an.

Der Vorstand der Bundesbank hatte am Donnerstag entschieden, sich von Sarrazin wegen dessen polemischen Äußerungen über die Integration von Zuwanderern zu trennen. Über seine Abberufung muss nun Bundespräsident Wulff entscheiden. Dieser bat am Freitag die Bundesregierung um eine Stellungnahme, nachdem der Antrag auf Entlassung Sarrazins im Präsidialamt eingegangen war. Jetzt prüft das Bundesfinanzministerium, ob es rechtliche Einwände gegen eine Entlassung des früheren Berliner Finanzsenators gibt. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

Die Bevölkerung  jedenfalls hat klar Stellung bezogen und bombardiert die Regierenden mit Emails und Briefen, die doch zum Aufwachen anregen dürften. Die Türken haben die Lösung!

Politischer Schauprozess – wie im Kommunismus: Sarrazin warnt Wulff vor „politischem Schauprozess“
Thilo Sarrazin will vor einer Entscheidung über seine Abberufung von Christian Wulff angehört werden – und sieht das Recht auf seiner Seite.
Er wollte ja Bundespräsident werden. Der Fehlgriff des Präsidenten – allein gegen das Volk

Christian Wulff ist nun in selbstverschuldeter Not. Ankläger und Richter in einer Person zu sein, ist dem Amt des Bundespräsidenten mehr als unangemessen.

Danke Herr Sarrazin, was Sie für (unser) Land auf sich nehmen!

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  • Marygo

    Sarrazin hatte doch Recht mit seiner Aussage, dass Intelligenz zu 50-80 Prozent vererbbar ist. Schon ganz andere haben dies bewiesen. So auch die Amerikaner:

    Die Theorie der angeblich unterschiedlich intelligenten Ethnien ist Jahrzehnte alt und wird immer wieder neu aufgetischt. 1994 etwa legten der Psychologe Richard Herrnstein und der Politologe Charles Murray das Buch „The Bell Curve“ vor, in dem sie fordern, amerikanischen Studenten mit dunkler Hautfarbe den Zugang zu Universitäten nicht weiter zu erleichtern: Aufgrund ihrer Erbanlagen seien Schwarze nun einmal weniger intelligent als Weiße.

    25 Jahre zuvor hatte der Psychologe Arthur Jensen von der University of California in Berkeley einen Aufsatz veröffentlicht, der Leistungsunterschiede in den Schulen als erbbedingt darstellte: Die meisten minderbegabten Kinder hätten eine dunkle Hautfarbe, deshalb sei mangelnde Intelligenz ein Merkmal ihrer Ethnie. Aus diesem Grund würde es auch nichts bringen, Kinder aus sozial benachteiligten Minderheiten besonders zu fördern.

  • Zwei dumme Eltern können kein Genie bekommen, das ist FAKT!

  • nordkrieger

    @admin: bin nicht unbedingt deiner meinung-, daß würde im umkehrschluss bedeuten, daß normal intelligente eltern normale kinder bekommen müssen. mongölchen oder kinder mit behinderung kommen jedoch bei eltern aller intelligenzstufen vor.
    gruss

  • Geistige Behinderungen entstehen ja nicht durch Weitervererbung. Das sind ja ganz andere Faktoren die da einfliessen. So weit wollte ich eigentlich mit den Ausführungen nicht gehen.

    Das Down-Syndrom ist die häufigste angeborene Erkrankung, deren Ursache eine Chromosomenanomalie ist. Die Erkrankten besitzen in jedem Zellkern ihrer Körperzellen 47 Chromosomen statt 46. Das 21. Chromosom ist dreimal vorhanden und verursacht die weiter unten beschriebenen Krankheitsmerkmale. Es werden drei Formen der Trisomie 21 unterschieden. Zu 95% kommt die freie Trisomie 21 vor. Das überzählige Chromosom ist frei zu sehen. Bei 2,5% der Erkrankten handelt es sich um eine erblich bedingte Translokations-Trisomie. Das zusätzliche Chromosom oder zumindest ein wesentliche Bestandteil dessen ist an ein anderes Autosom (meist Chromosom 14, 21 oder 22) angeheftet. Beide Formen der Trisomie ziehen massive gesundheitliche Auswirkungen nach sich. Ebenfalls 2,5% der Betroffenen sind von einer Mosaik-Trisomie betroffen. Neben Zellen mit normalem Chromosomensatz finden sich auch Zellen mit Trisomie 21. Je nach Anteil der trisomen Zellen variiert die Ausprägung der Erkrankung vom typischen Down-Syndrom bis hin zu einem nahezu normalen Erscheinungsbild und Intellekt. Spricht man vom Down-Syndrom, ist meistens die freie Trisomie gemeint.

    Die freie Trisomie ist nicht erblich.