Pleiten, Insolvenzen und Kurzarbeit in Deutschland

Heute hört man von der Firma Merklin in Göppingen, dass sie beim Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Ein uralt eingesessenes Unternehmen mit Tradition muss auch hier die Flügel
strecken, weil die Banken die Kredite nicht mehr verlängert haben. Wo bleiben denn die Rettungsschirme der Banken? Frau Merkel und ihr Finanzboss haben wohl die Rechung ohne

Wirt gemacht. Die Banken geben keinesfalls Geld und kündigen sogar noch lang laufende Kreditverträge auf. Das kann das beste Unternehmen nicht verkraften. Es ist Zeit, dass die Regierung genau dort eingreift. Wie? Keine Ahnung, doch solche Situationen erfordern eben
mal Maßnahmen, die unter Strafe gestellt werden müssen. Für diese Krise gibt es wahrlich
keine Erfahrungswerte, doch sie war abzusehen und man hätte sich schon viel länger darauf
vorbe- reiten müssen. Das zeigt doch eindeutig, die Unfähigkeit der Oberen, die nur ohne
Grund an ihrer Macht festhalten wollen. Die paar Autos, die durch die Umweltprämie verkauft werden, sind ein Tropfen auf den heißen Stein und man sieht schon an dieser Entscheidung,
dass das Problem von den Regierenden nicht in den Griff kommen wird. Bei dieser Prämie
provitieren im Moment die Autoverschrotter. Sie schlachten die Autos komplett aus und ver-
kaufen die Teile teuer in den Ostblock und der Rest kommt in die Presse. Das ist ja noch ok,
doch es laufen auch ganz andere Sachen, denn windige Schrotthändler verkaufen die ganzen
Autos an Ostblockstaaten, Tieflader fahren im Akkord. Es ist keine Regelung vorgesehen, dass
diese Schrottleute überwacht werden. Es reichen Kopien der Autopapiere und die Bestätigung
dass das Auto verschrottet wurde. Das zeigt doch wieder und immer wieder, wie unsere Reg-
ierenden Gesetze machen. Was für ein Wahnsinn!

Auf Welt.de liest man: Die Kurzarbeiterzahl steigt im Januar um 300.000. Seit Oktober sind bei den Arbeitsagenturen insgesamt 775.000 Anträge auf Kurzarbeit eingegangen. Vor allem der Januar hat einen wahren Sturm der Kurzarbeit über das Land geschickt. Die Liste der Unternehmen liest sich wie das Who is Who der deutschen Wirtschaft. Auch Dax-Konzerne machen davon kräftig Gebrauch.

  • keineAhnung

    Schlimm genug, ein Unternehmen das 150 Jahre Bestand hatte, einfach in die Insolvenz zu trieben! Diese Bankengehören verstaatlicht, bis alles einigermaßen geklärt ist.

  • sugeste

    diese regierung ist nicht in der lage dort einzugreifen

  • emmilie

    ja ja die Banken! von Albert Fanz gesagt:
    Angemerkt sei noch: Manch einer, der jetzt
    die freie Marktwirtschaft hoch hält und vor Staatskapitalismus warnt,
    sollte nicht vergessen, dass er zuvor die staatlichen Bürgschaften
    für Banken mit deren Systemrelevanz begründet hat. Wenn man aber
    diese Banken nicht pleite gehen lassen darf, läuft es in letzter
    Konsequenz auf eine staatliche Gewährsträgerhaftung hinaus. Das aber
    würde bedeuten, dass Banken eben nicht alle unternehmerischen
    Freiheiten genießen können, sondern strengster staatlicher Kontrolle
    unterliegen müssen.“

  • Sonja S.

    Die wenigen großen Spieler der Super reichen wollen und brauchen den Staatsbankrott! Genau dann können sie ganze Wirtschaftszweige und Infrastrukturen als Konkursmasse zum Nulltarif übernehmen.

    Korrupte und gekaufte Politiker leisten dabei eine perfekte Hilfestellung um alles zu gewährleisten. Die nehmen Schulden auf bis es nicht mehr geht und alles zusammenbricht. Die meisten Menschen verlieren dabei ihr ganzes Vermögen und viele bei Unruhen vielleicht auch ihr Leben. Ich hab es gut, denn ich kann nichts verlieren, habe keine Guthaben, keine Aktien oder sonstige Wertpapiere.

  • St. Gold

    In diesem Jahr noch wird die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland kräftig nach oben schnellen. Was vor einem halben Jahr noch als negativ Gedanken verurteilt wurde und ich es schon so prophezeit habe das prognostiziert jetzt auch die Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Bis zu 35 000 Unternehmen könnten in diesem Jahr zahlungsunfähig werden. Das ist aber noch nicht alles, was zahlungsunfähig wird.