Regierungserklärung der Bundeskanzlerin 26.10.2011

Merkels Regierungserklärung: Zuerst wird erklärt, dass man sich über ein beachtliches Wirtschaftswachstum freuen kann. Deutschland kann es nur gut gehen wenn es Europa gut geht. Europa muss eine Stabilitätsunion werden. Worte wie immer doch wann kommt sie auf den Kern? Auch die Umfrage in den Medien Vertrauen sie Merkel in der Eurokrise? Das beantworten 69 Prozent mit NEIN! Nachdem was ich in Ihrer Regierungserklärung gerade höre, wird mir nur schlecht. Sie spricht von positiven Nachrichten über einiger Euroländer die alles in den Griff bekommen. Die Masse klatscht Beifall. Mir wird immer schlechter. Griechenland wird es schaffen! Sie erklärt was eine Firewall ist 🙂 falls jemand der englischen Sprache nicht mächtig ist.

Man kann sich dieses Geschwätz nicht länger anhören und ich unterbreche jetzt.

12.56 Uhr: Steinmeier redet sich in Rage

Steinmeier redet sich mehr und mehr in Rage. Da erschallt ein Ruf aus den Reihen der Koalition: „Wir wollen Steinbrück hören“. Das Plenum lacht, Steinmeier wirkt kurz irritiert, geht mit keinem Wort auf den Zwischenruf ein und setzt seinen Redebeitrag, der nur die höchste Aufregungsstufe kennt, fort.

12.55 Uhr: Steinmeier spricht von Operation am offenen Herzen

Der Gipfel in Brüssel sei eine Operation am offenen Herzen, und jeder vernünftige Mensch in Deutschland müsse hoffen, dass diese Operation gelinge. „Ich tue das, und meine Fraktion in jeglicher Weise. Wir flüchten nicht aus der Verantwortung, weil wir die Oppositionspartei sind“, so Steinmeier.

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Da hilft nur eines:

  • Albkai

    Während die Politik debattiert, wie der Euro-Rettungsschirm mit Hebeln noch größere Summen zur Verfügung stellen kann, sind viele Bürger wütend darüber, dass mal wieder hauptsächlich die Banken gerettet werden sollen. Sie haben den Eindruck, dass in den letzten Jahren viel zu wenig getan wurde, um die Finanzmärkte in den Griff zu bekommen. Und sie sind empört wie ungerecht Vermögen verteilt ist. Auf Plakaten fragen Occupy-Demonstranten: Wer regiert eigentlich – die gewählten Politiker oder die Banken? Die Finanzwirtschaft sieht das Hauptproblem in der hohen Staatsverschuldung und wehrt sich gegen zu strenge Regulierung. Sind wir nur noch Geiseln in der Hand einer übermächtigen Finanzlobby? Oder sind die Bankenrettungen tatsächlich alternativlos?

    Auf dem Podium: Ralf Brinkhaus (Mitglied des Deutschen Bundestags) Franz-Josef Arndt (Geschäftsführer Bankenvereinigung NRW), Prof. Dr. Dr. Helge Peukert (Wirtschaftswissenschaftler, Universität Erfurt) Moderation Matthias Kremin

    Live aus dem Kleinen Sendesaal,
    WDR-Funkhaus Wallrafplatz

    Eintritt frei
    Eintrittskarten sind nicht erforderlich

    Wiederholungen auf WDR 5:
    Samstag, 29.10.2011, 3.05 – 4.00 Uhr
    Sonntag, 30.10.2011, 23.05 – 24.00 Uhr
    Mittwoch, 02.11.2011, 3.05 – 4.00 Uhr

    Originaltext: WDR Westdeutscher Rundfunk