Schildbügerstreich der deutschen Bürokratie

Mit Schildern aus dem Schilderwald hat es auf jeden Fall zu tun. Da denkt man, dass die Deutschen nun sparen müssen und gleichzeitig werden unvorstellbare Summen für Unsinniges ausgegeben. Sind unsere Politiker alle Idioten?
Den Städten fehlt zwar das Geld für die neuen Schilder, doch angeordnet haben es die Politiker und deren Gehilfen doch. Sehr viele Verkehrszeichen sind seit der Novellierung der Straßenverkehrsordnung „ungültig“. Die Kommunen sollen sie gegen neue ersetzen. Die Städte wissen aber weder, wo die Schilder stehen, noch können sie sich neue leisten. Eine Klagewelle droht, da man laut ADAC alte Schilder nicht mehr beachten muss.

Die Ministerien behaupten, dass die alten Schilder weiterhin zu beachten wären, so betont es das Ministerium. Ob ein Bußgeld bei Nichtbeachten verhängt werden kann, müsse aber im Einzelfall entschieden werden. Experten halten eine Klagewelle für möglich, denn die Ministerien haben erfolgreich die alten Schilder für ungültig erklärt.

Im Auftrag des Tiefbauamtes sind Unternehmer damit beschäftigt, die kaum veränderten Schilder anzubringen. Es ist nicht nachvollziehbar warum für so einen Blödsinn das Geld ausgegeben wird.
Auf jeden Fall wurde ich letztens mit einem Strafzettel an der Autoscheibe versehen und eines steht fest, es ist noch ein altes Schild und das ist nicht mehr gültig. Diese 15 Euro bekommen die Hostessen von mir jedenfalls nicht.

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