DAK verlor 141000 Mitglieder…

und ich war auch dabei. Seit über 30 Jahren war ich Mitglied in dieser Kasse, die Beiträge kletterten kontinuierlich und man konnte sich nicht wehren. Aber auch bei den anderen Kassen war es nicht besser. Dadurch aber, dass sie monatlich noch eine Extrazahlung wollten und man die Möglichkeit hatte, deshalb in eine ander Kasse zu wechseln, die keine Zusatzbeiträge von ihren Mitgleidern abkassiert, habe ich gewechselt. Es gab ja einige, die dadurch warben, dass sie keine Zusatzbeiträge verlangen. Es sind immerhin 120 Euro, die ich da im Jahr einspare. So haben dann noch weitere 140999 Leute gedacht. Ich frage mich aber trotzdem wo diese vielen Beiträge versickern. Man muss hohe Zuzahlungen auf Rezepte leisten und viele Dinge gibt es eh schon lage nicht mehr auf Rezept. Nicht einmal Verbandsmaterial nach Op´s, geschweige denn Schmerztabletten oder Husten, Schnupfen, Grippemittel.

Wir werden aber zu diesem besonders kleveren Sparpaket, wenn das nach und nach ausgepackt wird, erfahren, dass wir alle, die arbeiten noch eine weitere monatliche Zuzahlung an die Kassen leisten müssen. Die Rede war ja von 30 Euro.

Wo versickert unser Geld? Ich bitte um Aufklärung!!!

  • Eine dritte Krankenkassen steht seit Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2009 vor der Pleite.
    Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) habe vergangene Woche eine Insolvenzgefahr gemeldet, sagte die Sprecherin des BKK Bundesverbandes, Christine Richter, am Dienstag in Berlin. Der Bundesverband sei optimistisch, dass sich eine Lösung finden lasse. Zu den Optionen gehöre auch die Fusion mit einer anderen Kasse. Die GBK ist mit rund 25.000 Mitgliedern eine der kleineren gesetzlichen Krankenkassen.

    Ein Sprecher des Bundesversicherungsamtes bestätigte, bislang hätten drei Kassen eine drohende Insolvenz angemeldet. Zu einer solchen rechtzeitigen Anzeige sind die Kassen nach neuem Recht verpflichtet, da ihnen sonst ein Verfahren wegen Insolvenzverschleppung droht. Neben der GBK haben die City BKK und die BKK Heilberufe vor der eigenen Zahlungsunfähigkeit gewarnt. Im Gesundheitsfonds werden die Beiträge der Versicherten gesammelt, aus denen die Kassen finanziert werden.