Steinmeier verspricht heute 4 Millionen Jobs

Entweder ist es die Hitze die ihm schwer zugesetzt hat, oder aber, die Regierenden sind alle Wahnsinnig geworden. Wie soll denn das bitteschön funktionieren? Ich könnte mir vorstellen, wenn er denn sein Versprechen einhalten will, dass 4 Millionen für einen Euro arbeiten. Was man(n) so alles macht um unbedingt zum Kanzler gewählt zu werden!

Vielleicht denkt er an eine Art DDR Regiem, da war doch auch jeder in Arbeit. Er gab heute bekannt: Eine Million Jobs sollen in der Gesundheitsbranche entstehen, wo Steinmeier allein für die Kranken- und Altenpflege mehrere hunderttausend Stellen schaffen wolle. Eine halbe Million Arbeitsplätze sollten in der Kreativwirtschaft entstehen, eine weitere halbe Million in den sonstigen Dienstleistungen und im Handel. Da bin ich mal gespannt, was den anderen Parteien so an Versprechen noch offen sind. Die von Steinmeier sind wohl kaum zu toppen.

  • Odin

    Das mit den 4 Millionen neuen Arbeitsstellen im Gesundheitswesen und im Bereich der erneuerbaren Energien kann ich mir vorstellen. Aber was bringt das, wenn 8 Millionen drauf gehen?

    Aber die SPD sieht viele Probleme nicht, oder will diese nicht sehen. Beispiel Atompolitik. Wir verschwenden unser Geld an einen Industriezweig, der Strom erstellt, mit Techniken, die noch unausgereift sind.
    Wir haben die weltweit sichersten Atom-Meiler, gut einige machen Probleme, die sollte man nachrüsten, wenn das finanziell Sinnvoll ist oder abschalten. Mit dem Vorwand „Umweltschutz“ hat Deutschland AKWs abgeschalten – und Kohlekraftwerke und Müllkraftwerke ins Netzgestellt. Super Umweltschutz meine Herren!

  • zieglow

    4 Millionen, die wahrscheinlich überhaupt Arbeit haben!

    Was uns erwartet, werden wir nach der Wahl erleben.

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigt alte Lebensmittelmarken auf der Titelseite und stellte dazu die Frage: „So schlimm wird es nicht. Oder doch?“ Inzwischen müßten bereits Millionen von US-Amerikanern ohne die staatliche Ausgabe dieser Bezugsscheine verhungern bzw. sich aus Mülltonnen ernähren. (welt.de) Eine Wiedereinführung der seit 1950 nicht mehr existierenden Lebensmittelmarken in der BRD scheint die überwiegende Mehrheit der Deutschen angesichts des seit Jahrzehnten gewohnten Anblicks prall gefüllter Supermärkte für völlig ausgeschlossen. Wie schnell aber Supermärkte ausverkauft sein können, konnte ich im letzten Sommer beim hiesigen Truckerstreik auf der iberischen Halbinsel aus eigener Anschauung erfahren. Bereits zwölf Stunden nach dem Durchsickern von Lebensmittelbeschränkungen haben die ersten Hamsterer bereits die Hälfte aller Regale leergeräumt. So etwas geht schneller als man sich vorstellen kann.