Wahlen in Sachsen Anhalt

Gleich werden die Wahllokale geschlossen und es beginnen die Hochrechnungen. Sachsen Anhalt hat gewählt. Die Hochrechungen ergeben nach Schluss folgende Ergebnisse, diese reichen für eine Schwarz-Rot Regierung.  
CDU: 32,6
Linke 23,5,
SPD 21,5,
Grüne 6,7
NPD 4,5
FDP ist mit 3,9 rausgeflogen und kommt somit nicht in den Landtag, Grüne liegen bei 6,7 Prozent. So ist also eine Rot-Rot Regierung rechnerisch möglich. Die FDP hat bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist zu regieren. Lange Zeit, viele Jahre, war die FDP nicht wählbar. Sie hatte den Ruf, Meinungen zu bilden, wie die Fahne schwenkt. In den letzten Jahren meinte man, dass die jetzt mit Westerwelle eine Wendung nimmt. Wir sind aber eines besseren belehrt worden.

 

  • Reini

    In dem vermeintlichen Mauerblümchen-Bundesland Sachsen-Anhalt ist
    die Arbeitslosenquote seit 2006 von 18 auf 12 Prozent gesunken.
    Dieser Sinkflug zum Besseren liegt nach dem gestern gefällten Urteil
    der Wähler nicht nur, aber auch an der vernünftigen Wirtschafts- und
    Finanzpolitik der großen Koalition aus CDU und SPD. 62 Prozent
    bescheinigten ihr gute Arbeit. Man möchte dazu einen alten
    Werbeslogan variieren: Wenn einem so viel Gutes widerfährt, dann ist
    das eine Fortsetzung wert. Die Menschen zwischen Magdeburg, Dessau
    und Halle haben ihr „Weiter-So“ gesprochen. Das ist klug und zeigt
    die wachsende politische Reife der Ostdeutschen, deren Makel in den
    ersten Jahren nach der Wende politische Unstetigkeit war. Positiv ist
    auch, dass die Bäume der teilweise kommunistisch kontaminierten
    Linkspartei, die bei der Bundestagswahl 2009 in Sachsen-Anhalt noch
    Nummer eins war, selbst im Osten nicht in den Himmel wachsen. Das
    Sachsen-Anhalt-Votum erhöht die Spannung vor der Wahl in
    Baden-Württemberg am Sonntag. Denn der kräftige Aufschwung der Grünen
    in einem ostdeutschen Land, in dem sie zuletzt schwach waren, wird
    der konsequenten Anti-Atom-Partei bestimmt auch in Stuttgart ein Hoch
    bescheren. Bericht:

    Originaltext: Rheinische Post
    von Reinhold Michels