Das schwarze Gold wird teuer

Die Frage ist nicht ob wir bald 2 Euro für einen Liter Sprit zahlen müssen, sondern wann. Wenn man so die aktuellen Nachrichten liest, sind wir mittendrin in der Preisspirale. Die Unruhen, ja sogar Bürgerkriege, können bei uns zu katastrophalen Zuständen führen. Haben wir sowieso schon Inflation in allen Bereichen, so wird die Teuerung für Energie und das schwarze Gold unbezahlbar. Die Meldungen, dass Gaddafi seinen Bürgern den Krieg erklärt ist nicht alles. Reuters berichtet von Ölstopp: Tripolis –

Das von einem landesweiten Aufstand erfasste Libyen hat den Stopp von Ölexporten mit höherer Gewalt begründet. Händler seien darüber informiert worden, dass deshalb die Aus- wie auch Einfuhren gestoppt worden seien, sagte ein im Mittelmeerraum tätiger Ölhändler. In Libyen wurde verschiedenen Berichten zufolge kaum noch Öl und Gas gefördert. Die größeren Cargo- und Container-Häfen des Landes stellten Schifffahrtskreisen zufolge am Dienstag wegen der Ausschreitungen ihre Tätigkeiten ein. Die Häfen von Benghasi, Tripolis und Misurata seien geschlossen. Ein Reuters-Reporter sagte, vor den Tankstellen in der Hauptstadt Tripolis hätten sich Schlangen gebildet. Bild

Die Ölkonzerne reiben sich die Hände, denn nun kann abgezockt werden. Wir müssen uns gegen diese ungerechtfertigten Preiserhöhungen wehren:

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bestürzt auf die Fernsehansprache des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi reagiert. Gaddafi habe seinem Volk „den Krieg erklärt”. Seine Worte seien „sehr sehr erschreckend” gewesen. Die Bundesregierung fordere Gaddafi auf, sofort und konsequent die Gewalt zu beenden. Geschehe dies nicht, müsse über Sanktionen gegen das nordafrikanische Land gesprochen werden. Nach Angaben von Human Rights Watch sind bei den Unruhen in dem Land inzwischen mindestens 233 Menschen getötet worden. Gaddafi klammert sich jedoch an die Macht. „Ich werde das Land nicht verlassen, ich werde hier als Märtyrer sterben”, sagte er im Staatsfernsehen. Die Demonstranten bezeichnete er als „Ratten und Söldner”. Seine eigenen Anhänger hätten bisher keine Gewalt gegen Demonstranten eingesetzt. Aber wenn dies nötig sei, „werden wir sie anwenden”, warnte er. Nach libyschem Gesetz verdienten die Aufrührer die „Todesstrafe”.
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