„Finger weg von Gold!“ oder Beginn vom Goldrausch?

Die neueste Meldung  lautet: „Finger weg von Gold!“ Die Atomkatastrophe in Japan hat Anleger zusätzlich aufgeschreckt. Viele suchen nun nach sicheren Anlagen. Gold zählen Experten aber nicht mehr dazu. Die Atomreaktor-Katastrophe in Japan hat Millionen deutsche Kleinanleger stark verunsichert. Viele haben ihre Aktienbestände gleich nach dem Unglück verkauft oder zumindest reduziert; die große Mehrheit verharrt allerdings in einer Art Schockstarre. Was ist jetzt zu tun? „Kühlen Kopf bewahren, erst einmal nicht verkaufen und abwarten“, rät Marco Cabras, Sprecher der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW). Die Weltkonjunktur sei nach wie vor robust. Aktien und Fonds blieben eine gute Wahl. Auf keinen Fall sollten Privatanleger in Gold flüchten. Das Edelmetall gilt vielen Anlegern immer noch als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Doch viele Finanzexperten winken ab. „Gold ist zum reinen Spekulationsobjekt geworden, Finger weg!“, mahnt der Vorstand des Instituts für Vermögensaufbau, Andreas Beck zur Vorsicht. Mehr von diesem Schwachsinn können Sie in der Südwestpresse lesen… (swp.de)

Weitere Experten meinen: Nicht Gier, sondern Angst treibt den Preis.
Aus Angst vor dem Wertverlust des Geldes flüchten immer mehr Anleger in das als sicherer Anlagehafen geltende Gold. Schließlich ist Gold besonders wertbeständig, weil es im Gegensatz zu Papiergeld nur äußerst begrenzt vermehrbar ist. In Euro gerechnet stieg der Goldpreis am Montag erneut auf ein Rekordhoch.

Derzeit wird in Spanien und Portugal von anderen Experten der Goldankauf von Altgold aufgerufen, wobei die armen Menschen ihren Familienschmuck weit unter dem Ankaufpreis abgeben.

Und die Süddeutsche Zeitung schreibt: Nie war Gold wertvoller: Die Krise in Libyen hat den Preis für das gelbe Metall auf ein neues Allzeithoch steigen lassen. Eine Feinunze des Edelmetalls kostete in London 1434,50 Dollar und damit so viel wie noch nie. Zuvor war der Preis um mehr als 14 Dollar in die Höhe geschossen.

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