Gedanken zum Nichtrauchertag am 31. Mai

Wer kennt die Werbung nicht? Er geht Meilen weit für eine Camel Filter! Die Schuhe sind abgelatscht und der Typ der Freiheit verkörpert steht in der Wüste. Dann erinnere ich ich noch an das HB Männchen, das nicht mehr in die Luft ging, wenn er eine HB rauchte. Warum denn gleich in die Luft gehen, greife lieber zur HB!

Die Gedanken zum Nichtrauchertag von Gregor Gysi:

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Ich bin seit zehn Jahren Nichtraucher. Nach meinem ersten Herzinfarkt 2004 wollte und sollte ich mir das Rauchen abgewöhnen. Als ich aufhörte, war es schon ein gewaltiger Einschnitt. In den ersten Tagen fühlte ich mich, als sei ich amputiert.

Du denkst an nichts anderes mehr als an Zigaretten. Ob Du Fahrrad fährst oder Kaffee trinkst. Ich habe Zigaretten geraucht, seit ich 16 oder 17 war. Zum Schluss waren es bis zu zwei Schachteln am Tag. Es wurde eigentlich immer schlimmer. Heute genieße ich die Unabhängigkeit vom Nikotin.

Früher war es so: Es ist mitten in der Nacht, Du hast keine Zigaretten mehr, draußen ist ein Sauwetter, aber Du rennst noch zur Tankstelle, um Kippen zu holen. Selbst für eine schöne Frau würdest Du vielleicht nicht mehr so weit laufen. Aber für die Kippen schon. Ganz schön traurig! Ich bin kein militanter, sondern ein toleranter Nichtraucher.

 

Nur weil ich aufgehört habe, muss ich ja die Raucher nicht unterdrücken.