Gold als Mietkaution

Man schaut auf die Inflation und will Geld nicht lange anlegen. So ist es bei Mietkautionen mittlerweile sehr beliebt, die Kaution in Gold zu hnterlegen. Ein Makler berichtet, dass in den neuen Mietverträgen der Passus eingefügt wurde, dass Mietkautionen in Gold hinterlegt werden können. Es steht dort, die Kaution beträgt 3 Monatsmieten, die in Gold hinterlegt werden. Die Kaution beträgt bei Unterzeichnung des Mietvertrages xxx Euro, dagegen werden xx Unzen Gold hinterlegt, die zum Termin der  Unterzeichnung xxx Euro Wert haben. Der Wert wird jährlich zum 31.12. überprüft. Steigt der Wert auf über 2 Mieten, so wird der höhere Teil an den Mieter in Gold ausbezahlt. Sinkt der Preis unter 2 Mieten so muss Gold an den Vermieter nachgereicht werden.

In dem Mietvertrag, den ich zur Einsicht hatte waren 2 Monatsmieten Kaution in Höhe von 1200.- Euro zu zahlen. Man wählte die Goldhinterlegung . Der Goldpreis wurde aus dem Tageskurs zwischen Ankauf und Verkauf ermittelt. 1 Gramm Gold kostet an dem Tag 40,00 Euro. Dies entspricht 30 Gramm Gold.

So ist es einfach, dafür zu sorgen, dass Mietkaution sich nicht in NICHTS auflösen, egal was passiert! Diese Regelung ist genial. Gold wird mehr und mehr zum Zahlungsmittel, das auch noch im Wert steigt.

Wenn ich überlege, dass ich heute für 7 Unzen Gold ein kleines Auto kaufen kann, dann bin ich sehr zufrieden und es hat sich gelohnt, damals Unzen für 350 Euro zu erwerben. Es schien mir damals zwar zu teuer, doch was soll der sagen, der heute kauft…

Alles wiederholt sich…

In diesem Zeitalter änderte sich das Gesicht der Welt nachhaltig: die ersten Seefahrer begannen in weniger als 40 Jahren völlig neue Landmassen wie Ostasien oder Mittelamerika zu entdecken. Die Medici herrschten über Florenz. Konstantinopel fiel an das Osmanische Reich. Das wohlhabende Königreich Böhmen wurde durch die Hussitenkriege verwüstet. Portugiesische Seefahrer setzten dem letzten großen Hindu-Reich ein Ende. Anschauliche Karten, zeitgenössische Darstellungen und anschauliche Berichte lassen diese wichtige Epoche der Menschheitsgeschichte wieder lebendig werden.

  • pantine 78

    Eichelburg – must read!!!

    2011 – 2.000 Dollar bei Gold, der Euro vor dem Aus

    http://www.biallo.at/artikel/Geldanlage/2011-2000-dollar-bei-gold-der-euro-vor-dem-aus-.php

  • gold rentner
  • Heil

    Gold als Mietkaution mit stichtagsbezogener Korrektur gegenüber dem Euro ist aufwändig in der Verwaltung. Aus der SIcht des Vermieters ein Ärgernis. Die meisten Vermieter würden sowas nur zu deutlich mehr Sicherheit akzeptieren. Also statt 2 Monatsmieten in Euro dann z.B. 3 oder 4 Monatsmieten in Gold. Für den Mieter ist damit wenig gewonnen. Sein Gold ist fremdverwaltet und mehr Kapital ist gebunden als notwendig. Er hat im Krisenfall keine Sicherheit wirklich auch sein Gold zurückzubekommen. Weiterhin ist die Stückelung des physischen Goldes ein Problem.

  • Da der Goldpreis mittlerweile in Richtung 1500 Dollar geht, dürfte eine Unze für eine Mietwohnung reichen. 🙂

  • @heil
    es ist ja auch so gedacht, dass physisches Gold hinterlegt wird. Eine Stückelung ist bei einer Goldhinterlegung auch nicht wichtig. Man kann eine Unze vereinbaren, wenn eine Kaution von 1100 Euro vereinbart wird. Auf Pfennige und Kleingeld darf man da nicht achten.

    Es gibt mehr als genug Leute, die solche Vereinabarungen in der heutigen Zeit gut finden. Besonders ältere Bürger denken so.

  • Vermieter

    Ich als Vermieter würde gerne Gold annehmen. In der heutigen Zeit wohl das bessere Geld.

  • Simmerring

    Das wird Schule machen, wenn das mit der Inflation so weiter geht. Ich habe vor 30 Jahren 300 DM Kaution gezahlt. Was das heute noch Wert ist, kann sich wohl jeder ausrechnen.

  • Mietkaution als Gold?

    Naja, vielleicht mögen ältere Menschen so denken und die Idee gut finden – nur wie ist das vermögensrechtlich. Geldnalagen unterliegen ja der Kapitalertragssteuer und werden zumindest auf einem Konto auch als solche abgerechnet. Für das Gold bekommt man ja keine Zinsen, wie bei einer Euro-Anlage. Wie wird das dann beim Finanzamt abgerechnet?

    Da gibt es doch sicherlich interessantere und lukrativere Anlagen, als die Flucht ins Gold, oder nicht? Wie ist es mit Tagesanleihen – die sind ja vom Bund gesichert.