Goldpreis 21.09.2010

Der Goldpreis erreichte gestern über 1283.-$ und sackte gerade wieder auf 1.275.-ab. Nach dem am Freitag Nachmittag mit wenig Erfolg die Goldpreis-Drückung anlief, ging es gestern früh im asiatischen Handel sofort wieder aufwärts. Zum Ende des asiatischen Handels wurden Notierungen von bis zu $1.280 gesehen.

Dieser Chart verfestigte sich dann im Londoner Vormittags-Handel und Gold stieg auf bis zu $1.283 an. Dieser Höchststand war allerdings mit dem Tages-Tiefstand beim US-Dollarindex (81,1 Punkte) verknüpft. Danach ging es mit dem Dollar wieder etwas aufwärts und mit dem Gold leicht abwärts. Der A.M. Fix wurde mit $1.280,25 (EUR 977,59) mit leichten Abschlägen gegenüber dem A.M. Fix des letzten Freitags festgestellt. Ich bin gespannt, was heute noch im Laufe des Tages passiert, da sich ja der Offenmarkt-Ausschuss der FED (FOMC) zu seiner Sitzung in Washington zusammen gefunden hat.

Goldbarren 1.000 g Ankauf 31,030.00 Verkauf 31,680.00
Goldbarren 500 g Ankauf 15,515.00 Verkauf 15,885.00
Goldbarren 250 g Ankauf 7,757.50 Verkauf 7,987.50
Goldbarren 100 g Ankauf 3,103.00 Verkauf 3,201.00
Goldbarren 50 g Ankauf 1,551.50 Verkauf 1,610.50
Goldbarren 31.10 g Ankauf 942.50 Verkauf 1,017.50
Goldbarren 20 g Ankauf 620.50 Verkauf 658.50
Goldbarren 10 g Ankauf 310.25 Verkauf 340.25
Goldbarren 5 g Ankauf 155.25 Verkauf 176.25

Krügerrand 1/1 OZ 31,10 g AK 942.50 VK 1,027.50
Krügerrand 1/2 OZ 15,55 g AK 473.75 VK 541.75
Krügerrand 1/4 OZ 7,78 g AK 237.00 VK 277.50
Krügerrand 1/10 OZ 3,11 g AK 91.75 VK 119.75

  • Sitzung
    Sie kommen mit leerem Gepäck: Angela Merkel und
    Dirk Niebel vertreten Deutschland in New York und haben nichts zu
    bieten als wohlfeile Formeln.

    Beide bekennen sich dazu, bis 2015 die
    Mittel für Entwicklungshilfe auf 0,7 Prozent aufzustocken. Derzeit
    liegt Deutschland bei 0,4 Prozent, obwohl sich Berlin 2005 in der EU
    verbindlich auf das Zwischenziel von 0,51 für 2010 festgelegt hatte.
    Es ist akzeptabel, von Ländern des Südens gute Regierungsführung zu
    fordern, wenn man sie selbst praktiziert.

    Deutschland kann das für
    sich in Sachen Entwicklungspolitik nicht in Anspruch nehmen.
    Entwicklungsminister Niebel hat angekündigt, ab 2012 die Mittel für
    den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria
    drastisch zusammenzustreichen. Dabei gilt der Fonds als
    Erfolgsgeschichte. Davon gibt es in der Entwicklungspolitik nicht
    viele. Und das liegt zuallererst daran, dass die reichen Staaten
    keine Anstalten unternehmen, für eine Neuordnung der Weltwirtschaft
    mit fairen Chancen für alle eine Hand zu rühren.

    Die 2001 in Doha
    gestartete »Entwicklungsrunde« der Welthandelsorganisation ist seit
    Jahren tot. Und in nicht wenigen der 30 Konfliktländer im Süden, die
    in der Entwicklung am weitesten hinterherhinken, ist der Norden
    involviert – entweder direkt wie in Afghanistan oder indirekt über
    den Handel Waffen gegen Rohstoffe wie in der DR Kongo. In New York
    ist das kein Thema.

    Originaltext: Neues Deutschland