Goldpreis, Silberpreis 30.12.2011

Während man bis jetzt immer die Leute als Verschwörer titulierte, die den Regierungen vorwarfen, dass die Arbeitslosenzahlen verlogen sind, hören wir heute (auch Scheibchenweise wie es bei den Obrigkeiten so bekannt ist) die Wahrheit, dass bei den Zahlen getrickst wird. Aber wo wird denn bei denen nicht getrickst?  Na was für eine Überraschung für die, die sich treu von dem System blenden liesen. Hier die getricksten Goldpreise nach Schalterkursen der Banken von heute 8:00 Uhr in Euro für den Ankauf und Verkauf:

Bezeichnung Ankauf = EUR Verkauf = EUR
Goldbarren 1.000 g 38,505.25 39,305.25
Goldbarren 500 g 19,252.75 19,702.75
Goldbarren 250 g 9,636.00 9,906.00
Goldbarren 100 g 3,856.25 3,974.25
Goldbarren 50 g 1,930.00 1,999.00
Goldbarren 31.10 g 1,188.50 1,268.50
Goldbarren 20 g 774.00 817.00
Goldbarren 10 g 387.00 421.00
Goldbarren 5 g 193.50 217.50
Krügerrand 1/1 OZ 31,10 g 1,188.50 1,273.50
Krügerrand 1/2 OZ 15,55 g 594.25 662.25
Krügerrand 1/4 OZ 7,78 g 297.25 337.75
Krügerrand 1/10 OZ 3,11 g 115.75 143.75
Känguruh 1/1 OZ 31,10 g 1,188.50 1,273.50
Känguruh 1/2 OZ 15,55 g 594.25 662.25
Känguruh 1/4 OZ 7,78 g 297.25 337.75
Känguruh 1/10 OZ 3,11 g 115.75 143.75
Känguruh 1/20 OZ 1,56 g 57.50 83.50
Maple Leaf 1/1 OZ 31,10 g 1,188.50 1,273.50
Maple Leaf 1/2 OZ 15,55 g 594.25 662.25
Maple Leaf 1/4 OZ 7,78 g 297.25 337.75
Maple Leaf 1/10 OZ 3,11 g 115.75 143.75
Philharmoniker 1/1 OZ 31,10 g 1,188.50 1,273.50
Philharmoniker 1/2 OZ 15,55 g 594.25 662.25
Philharmoniker 1/4 OZ 7,78 g 297.25 337.75
Philharmoniker 1/10 OZ 3,11 g 115.75 143.75
Eagle 1/1 OZ 31,10 g 1,188.50 1,273.50
1 Sov. Eli. II. Neu 7,32 g 267.00 305.00
10 Rubel Rußland 7,74 g 282.25 326.25
20 GM Wilhelm II. 7,16 g 261.00 325.50
20 Vreneli CHF 5,8 g 211.50 261.00
100 Kronen ATS 30,48 g 1,123.50 1,219.50
4 Dukaten ATS 13,765 g 504.75 561.75
1 Dukat ATS 3,44 g 122.75 143.75
50 Pesos Mexico 37,5 g 1,382.00 1,504.00

  • Sonja

    Ich bin mir sicher, dass in 2012 der Goldpreis und auch der Silberpreis nicht mehr unten gehalten werden kann.

    Papiergeldmenge erreicht immer neue Rekorde, Tendenz steigend. Die Inflation jedoch blieb bisher aus – der hohe Goldpreis der letzten Monate könnte als falsch antizipierte Inflationserwartung gewertet werden, die nun durch immer noch recht stabile Preise korrigiert wurde. Dies könnte sich als fataler Fehler erweisen, sollte die Inflation wieder an Stärke gewinnen würden die Verkäufer kalt erwischt. Eine Inflation kann mittelfristig gar nicht ausbleiben, in Anbetracht der gigantischen Summen die stimulierend erschaffen werden und einfach verpuffen.

    Weiterhin ist Gold ein derivativ höchst interessantes Spekulationsobjekt dessen „Wettscheine“ eine begrenzte Gültigkeitsdauer haben. Ein Ablaufdatum wird von den großen Investoren sicher von Manipulationsversuchen begleitet. Ein solcher Ablauftermin war auch gestern der 28.12.2011. Ein hoher Gold-/Silberpreis würde für die Leerverkäufer für das Jahr 2011 einen satten Verlust bedeuten. Man kann davon ausgehen, dass Zentralbanken ihr physisches Gold für die befreundeten Gold-Leerverkäufer gern verleihen oder gar selbst verkaufen. Damit stehen nicht nur die Papierwährungen besser dar, sie können auch durch verunsicherte Goldbugs und Investoren neue physische Bestände günstig zurückkaufen. Das schafft ihnen ein Polster für erneute Wetten die ihnen entgleiten. Das jüngste Polster kam nicht zuletzt von den 144 Tonnen lybischen Goldreserven und den 111 Tonnen aus Griechenland.

    Durch derartige Aktionen kann jedoch auch die Divergenz der COMEX-Preise und der Händlerpreise begünstigt werden. Der Papier-Goldmarkt unterscheidet sich stark vom physischen Goldmarkt. Durch den Hebel im Papier-Goldmarkt werden Verkäufe nötig – durch steigende Margin-Anforderungen auf die Wetten. Wenn der Preis sinkt – die Wette also gegen den Goldkäufer läuft – muss immer mehr Geld nachgelegt werden, denn die Sicherheit für den Hebel verliert ja an Wert. Das übt natürlich einen ungeheuren Druck auf die Papier-Goldkäufer aus. Den erzwungenen Verkäufen am Papiermarkt steht eine gigantische Nachfrage auf dem physischen Markt gegenüber – ein wahrer Goldrausch. Der Preismechanismus ist also völlig pervertiert. Auf der Angebotsseite bekommen die Goldminen finanzielle Schwierigkeiten durch den niedrigen Goldpreis und können nicht liefern. Diese finanziellen Scherkräfte fangen an COMEX zu zerreißen. Es werden selbst illegale Mittel angewandt den reinen Selbsterhalt zu sichern. Als der MF Global Fall aufkam begannen Investoren ihr Geld äußerst schnell abzuziehen um die COMEX wird immer weiter ausgetrocknet.