Goldpreis steigt langsam aber stetig

Gold wird knapp! So liest man heute die große Schlagzeile bei Bild. Im Moment 12:13 Uhr steht die Unze Gold bei 910,50 $ Ich habe mir den Live Ticker von kitco auf meinen PC hochgeladen. Man erkennt gleich die Schwankungen. Der DAX ist heute Morgen um 5000 Punkte gefallen, das kommt wohl daher, dass sich das Banken Chaos schon in der Kojunktur und

vielen Wirtschaftsbetrieben nieder schlägt. Automobilindustrie lässt die Produktion zurückfahren, was dann auch für alle Zulieferer ein großes Problem darstellt. Gestern Mittag mussten alle Teilzeitkräfte, überwiegend Frauen bei Bosch, nach Hause gehen und das bis auf weiteres. In großen Zulieferfirmen werden Mitarbeitern Abfindungen angeboten, dass sie kündigen. Die große Angst, dass die Finanzkrise auf die Realwirtschaft durchschlägt ist wohl sehr begründet und wir sind schon mitten drin! Viele dachte, was geht das mich an, ich habe ja keine Aktien! Bei einer Rezession geht es alle etwas an. Wiki erklärt:

Die ebenfalls häufig verwendete Bezeichnung Depression (von lateinisch: deprimere = niederdrücken) meint im eigentlichen Sinne nicht ein Konjunkturtief, sondern eine negative Wachstumsrate, also ein sinkendes, absolutes Bruttoinlandprodukt. Häufig wird der Begriff Depression mit der Weltwirtschaftskrise am Ende der 1920er Jahre in Zusammenhang gebracht, wo er erstmals genannt wurde. Diese Depression war geprägt von einer Massenarbeitslosigkeit bisher unbekannten Ausmaßes. Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise war der Zusammenbruch der Börsen am so genannten schwarzen Freitag.

Den Befürwortern psychologischer Gründe für Wirtschaftskrisen zufolge liegt der Hauptgrund für eine Depression in einem Vertrauenszusammenbruch der Bevölkerung in das Wirtschaftssystem. Angst vor Jobverlust führt ihnen zufolge zu verminderten Ausgaben, die wiederum zu vermehrten Entlassungen führen. Andere machen wirtschaftspolitische Fehlentscheidungen verantwortlich (im Fall der Weltwirtschaftskrise etwa übermäßiger Protektionismus und mangelnde Maßnahmen um Einflüsse von Kursverlusten auf wichtige Märkte zu reduzieren) oder andere Faktoren – unter anderem exogene Einflüsse, Herdentrieb bei Investitionen.

Das scheint alles schon zuzutreffen!

Bei schwerer Inflation (etwa über 5 % Wertverlust im Jahr) verliert das Tauschmittel Geld seinen Wert schneller als andere Güter (z.B. Immobilien, Aktien, Sachkapital allgemein) und büßt daher die Wertmaßstabsfunktion und Wertaufbewahrungsfunktion ein, stattdessen wird eine Ersatzwährung verwendet, so z. B. Zigaretten in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, der US-Dollar in der Türkei (früher) oder Argentinien. Es kommt zur Flucht in wertstabile Sachwerte und zu Kapitalflucht. Auf den Kapitalmärkten nimmt das Kapitalangebot ab, da die Anbieter wegen der Inflation mit einem Werteverzehr rechnen, der Kapitalzins steigt. Aus gleichem Grund werden langfristige Kredite kaum noch angeboten, schon gar nicht mit festem Zins. So besteht auch für Kreditnehmer keine Planungssicherheit mehr. Bisher knapp lohnende Investitionen werden durch Zinssteigerung unrentabel, Unternehmen, deren Rendite nicht mehr ausreicht, gehen Bankrott.

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