Heilige 3 Könige bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember wurde Jesus geboren. Das wissen wir alle? Kürzlich wurden Passanten in Berlin gefragt, wo denn Jesus geboren wäre, die Antworten waren erschütternd. Die Eliten die die Welt regieren  haben ihr Ziel erreicht, die Bevölkerung ist total verblödet. Tatsächlich hat dann einer von 20 Leuten gewusst, dass Jesus wohl in Bethlehem geboren ist und da kam dann die 2. Frage auf, wo denn Bethlehem liege, da musste auch dieser Passant passen, denn er rätselte ob es wohl in Deutschland wäre. Der Reporter fragte noch scheinheilig, ob es nicht ein Stadtteil von Berlin oder München sein könnte, worauf der Passant eher auf eine Stadtteil von Berlin als von München tippte.

Ganz schwierig wurde dann die Frage, wer denn die Heiligen 3 Könige waren. Diese Antworten schossen dann tatsächlich den Vogel ab und die muss man wohl nicht weiter kommentieren. Hier die Lösung des Rätsels:
Die Weisen aus dem Morgenland.

Diese drei Weisen, Caspar, Melchior und Balthasar sahen an Jesu Geburt einen hell erleuchteten Stern, dem bei uns bekannten Weihnachtsstern. Die drei Weisen folgten diesem Stern um zu dem neugeborenen Jesu zu gelangen und ihn reich mit Gold, Weihrauch und Myrrhe zu beschenken und ihn zu segnen.

Jedes Jahr am 6. Januar ist in Deutschland der Dreikönigstag in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ein gesetzlicher Feiertag. Ebenfalls als Feiertag begangen wird der Tag in ganz Österreich, Italien, Schweden, Finnland, Kroatien, Liechtenstein, der Slowakei, Tschechien, Spanien und in vereinzelten Teilen der Schweiz (Kantone Schwyz, Tessin und Uri sowie in einigen Gemeinden Graubündens) und seit 2011 auch in Polen. „aurum coronarium“ nennt man die Gabe von Gold, sie ist eine symbolische Handlung: Gottes Sohn wird durch das Kostbarste geehrt, was die Erde bietet.

Die Propheten – so interpretieren die Christen – beschreiben schon vorausschauend die messianische Endzeit, indem sie die Heiden mit Gaben und Schätzen in das Reich Gottes ziehen sehen: vgl. Jes 60,3 und Ps 72,10. Die Kirchenväter sehen die erste, symbolische Erfüllung dieser Weissagung in den Gaben der Magier an den neugeborenen Messiaskönig: „Die Weisen bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe dar. Gold gebührt dem König […] Die Weisen verkünden also den, den sie anbeten, auch mit geheimnisvollen Geschenken: durch das Gold den König. Auch wir opfern dem neugeborenen Herrn Gold, indem wir ihn als den König des Weltalls anerkennen“ (Gregor d. Gr., Hom. 10 in Ev.). Die erste Goldgabe der Magier korrespondiert mit dem siegreichen Messias der Apokalypse: Sein Haupt ziert eine goldene Krone (Offb 14,14),

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