In Moskau sieht man eine globale Rolle für Gold und Rubel

Arkadi Dworkowistch, der Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten, schlägt vor, den Währungskorb auszubauen, der den Sonderziehungsrechten des IWF zugrunde liegt. Wer feines Gespür hat, merkt, wie man die Fäden im Hintergrund ziehen will.

„Es wäre logisch, weitere Wärungen in den Korb einzuschließen. Das könnte etwa der Rubel, der Yuan und vielleicht einige weitere Währungseinheiten sein“, sagte Dworkowitsch am Samstag vor Journalisten. 

„Auch eine effiziente Verwendung von Gold- und Devisenreserven in diesem System könnte in Betracht gezogen werden. Das Gold könnte (…) als SZR-Bestandteil dieser Währungs-Kombination angehören“, hieß es. 

Das Sonderziehungsrecht (SZR) ist eine vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführte künstliche Währungseinheit. Ihr Wechselkurs ist durch einen Währungskorb definiert, dem zurzeit US-Dollar, Euro, Pfund Sterling und Yen angehören.

US-Investor George Soros hatte neulich vorgeschlagen, die Soderziehungsrechte als „neues Geld“ im Kampf gegen die Weltfinanzkrise einzusetzen.

  • heinrich feldner

    Gold bald über 2.000 Dollar. Kurz vor dem Weltfinanzgipfel fordern Russland und China eine neue Weltwährung mit Golddeckung. Den Goldpreis würde dies deutlich stärken. Rohstoffexperte Jim Rogers und der Finanzvorstand des Edelmetallproduzenten Agnico-Eagle David Garofalo nennen bereits Kursziele jenseits von 2.000 Dollar. (deraktionaer.de)

  • heinrich feldner

    und noch was: Ökonomen bringen neuen Gold-Standard ins Spiel. Bei den großen Weltdevisen Dollar und Euro sind in den letzten Wochen schwere Verwerfungen zu beobachten. Verbraucher fürchten um die Kaufkraft ihres Geldes und den Verlust ihrer Ersparnisse. Um eine Inflation wie in Simbabwe zu vermeiden, schlagen Ökonomen eine Bindung der Währungen an Gold vor. (welt.de)