Warum die FED den schwachen Goldmarkt liebt

elefantWarum die Federal Reserve den Goldmarkt schwach halten will –
von Dr. Paul Craig Roberts und David Kranzler – In früheren Zeiten wurde der Goldpreis von den Zentralbanken künstlich niedrig gehalten, indem sie entweder Gold verkauften oder an Goldhändler verliehen, die es dann verkauften. Durch die Vergrößerung des auf dem Markt verfügbaren Angebots wurde ein Teil der Nachfrage befriedigt und ein Anstieg des Goldpreises damit verhindert oder gering gehalten.

Weil sich die verfügbare Menge physischen Goldes verringerte, musste man in zunehmendem Maße auf andere Möglichkeiten zurückgreifen, um Leerverkäufe auf den Wertpapier-Futures-Märkten zu ermöglichen. Wir werden in diesem Artikel diese Entwicklung anhand eines Vorfalls vom Donnerstag erläutern und die ungedeckten Leerverkäufe aufzeigen, die den Goldpreis am 30. Januar nach unten drückten.

Als die New Yorker Warenterminbörse (COMEX) am 30. Januar um 8:20 Uhr Ortszeit den Handel eröffnete, brach der Goldpreis in den folgenden 30 Minuten unerklärlich um 17 Dollar ein. Mehr lesen HIER

Zum einen unterstützt ein niedriger Goldpreis die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) bei ihren Bemühungen, den Dollar zu stützen, und zum anderen geht der COMEX das verfügbare physische Gold aus, das denjenigen übergeben werden könnte, die statt Bargeld lieber Gold wollen.

Auf Februar ausgestellte Goldkontrakte werden am 31. Januar zur Lieferung fällig. Am 29. Januar, also zwei Tage vor Beginn des Lieferzeitraums, standen 2 223 000 Feinunzen Gold aus fälligen Goldfutures 375 000 Feinunzen physischen Goldes gegenüber, die ausgegeben werden konnten. Die vorrangig im COMEX-Goldhandel aktiven Banken (JPMorgan, HSBC, Bank Nova Scotia) sind auch diejenigen, die vorrangig solche COMEX-Shortpositionen halten.

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