Der Weg frei in den totalen Überwachungsstaat. Wo bleiben Proteste?

Die EU will das Bankgeheimnis Ende des Jahres abschaffen. – Damit ist der Weg frei in den totalen Überwachungsstaat. Wo bleiben Proteste?
Michael Mross schreibt:

Neuer Propaganda-Feldzug gegen Bargeld. Eine dubiose „Studie“ der Steinbeis-Hochschule Berlin kommt zu dem Schluss, dass Bargeld umständlich ist und vor allem teuer: Bargeld kostet die Menschen in Deutschland der Studie zufolge Jahr für Jahr Milliarden. Insgesamt müssten Handel, Banken und Verbraucher pro Jahr rund 12,5 Milliarden Euro für die Versorgung mit Scheinen und Münzen aufwenden. Was liegt da näher als das Bargeld abzuschaffen und Zahlungen nur noch über Kreditkarten abzuwickeln?

Statt kritisch mit dieser Studie umzugehen und Geld auch als ein Symbol der Freiheit zu sehen, schmiert der Mainstream in die gleiche Kerbe, zu dem die merkwürdige Studie offenbar den Startschuss gab. So titelt das Handelsblatt „Der Fluch des Geldes“, die Wirtschaftswoche fragt gar: „Bargeld – wie lange noch?“ – aber auch alle anderen Blätter kommen zu dem Schluss, dass Bargeld eigentlich unnötig, teuer und vor allem unsicher sei.

So werden die Menschen schon mal psychisch eingestimmt auf ein mögliches Bargeldverbot. Die Abschaffung von Bargeld bedeutet jedoch auch das Ende der Freiheit und öffnet dem Überwachungsstaat Tür und Tor. Diese Aspekte allerdings werden von den Medien nicht beleuchtet.

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  • Ich bin mir nicht sicher ob das Bargeld wriklich abgeschafft wird. Aber mal ganz ehrlich, gläsern sind wir schon längst. Gegen Payback und Co. wehrt sich ja auch keiner.Von den Daten, die wir im Internet jeden Tag hinterlassen mal ganz abgesehen.

  • Landon Townsend

    Vor diesem Hintergrund kommen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass die bargeldlose Gesellschaft auch in Zukunft eine Fiktion bleiben dürfte.