DSDS sollte erst ab 18 Jahren möglich sein.

Jetzt ist genug sagte Ninas Vater und holte sie aus der Villa. Das Drama um Nina hatte sich verschärft, Ninas Vater hat seine Tochter noch in der Nacht aus dem DSDS Haus herausgeholt. Sie ist anscheinend nach der Show noch einmal zusammengebrochen, so dass sogar der Notarzt gerufen werden musste. Man kann sich als aussenstehender sicher nicht vorstellen, unter welchem Stress diese jungen Leute stehen. Sie haben zwar immer eine Woche Zeit, ein neues Lied einzustudieren, doch der Druck und die Erwartungen sind hoch.

Der Vater klagt an: „Ich nehme meine Tochter aus dem Rennen. Hier wird mit unlauteren Mitteln gekämpft.“ RTL würde bewusst Streit zwischen den Mädchen schüren. „Das Spiel von RTL ist unsäglich.“schreibt die Bild.

Letztendlich geht es nur darum, viele Zuschauer zu erreichen, die fleissig für die Kandidaten anrufen Es wäre doch mal interessant zu erfahren, was RTL an so einem Abend an Werbung und Anrufen einnimmt. Billiges Entertainment auf Kosten junger Menschen?

Jugendschützer prüfen die Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“
Bereits zum zweiten Mal kritisieren Jugendschützer die RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS).

Untalentierte werden bewusst durchgelassen
Nach einem Bericht von „Spiegel Online“ werden alle Bewerber der Sendung von einer anderen Jury vorab ausgewählt. „Um die Flut von bis zu 6.000 Kandidaten pro Castingort zu bewältigen und die Jury nicht unnötig zu belasten, bewerten Musikredakteure in der ersten Casting-Runde die Leistung der Kandidaten“, sagte Anne Haas, Redakteurin bei der DSDS-Produktionsfirma „Grundy Light Entertainment“. RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer bestätigte, dass zur prominenten DSDS-Jury nur solche kommen, die „einem repräsentativen Gesamtdurchschnitt aller Bewerber entsprechen“. Eickmeyer: „Dazu zählen die talentierten Sänger ebenso wie die weniger talentierten.“

Eine Kandidatin, die ebenfalls am Auswahlverfahren in Berlin teilgenommen hatte, sagte gegenüber „Spiegel Online“: „Ich denke, dass die Musikredakteure beim Vor-Casting schon so manchen Freak bewusst weitergeschickt haben. Die sollten dann eine Woche später wiederkommen und mit gleichem Outfit, gleichem Make-up, gleichen Liedern und gleichen Begleitpersonen noch mal vor der echten Jury singen.“ Die 16-jährige Schülerin Eva E. fügte hinzu: „Bei einigen Leuten hat man sich schon verdammt gewundert, warum die in den Recall durften.“ Manchen Kandidaten, die sich augenscheinlich und hörbar nicht zum Popstar eigneten, habe man in dem Glauben gelassen, sie hätten eine Chance.

Schlagwörter: