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Twitter gibt nur noch Aktien-Brösel raus

twitterFür Dirk Müller (Mister Dax) sagt,  der Börsengang von Twitter ist ein abgekartetes Spiel. Von ihm würden lediglich die Investoren, die den Kurznachrichtendienst in den vergangenen Jahren mit ihrem Geld groß gemacht haben, profitieren. „Die fast 600 Millionen Aktien von Twitter wurden bereits vor vielen Jahren verkauft – unter der Hand. Da haben die Schönen, Reichen und Mächtigen zugeschlagen – wie Milliardär Richard Branson, Schauspieler oder saudische Scheichs“, sagt Müller. „Jetzt haben sie die Anteile in ihren Depots für einen Gegenwert von null Euro – weil es bisher keinen Börsenwert gibt.“

Kleinanleger seien bis jetzt außen vor geblieben, dürften sich nun nur noch um die „paar Brösel, die jetzt an die Börse gehen, prügeln.“ Dahinter steckt ein einfaches System: „Die Kleinanleger werden dazu missbraucht, den Kurs in die Höhe zu treiben, damit die, die Millionen Aktien in ihren Depots haben, anschließend einen möglichst hohen Bewertungskurs in ihrem Depot stehen haben“, schimpft Müller.

„Einen solchen Missbrauch der Kleinanleger für Kapitalspielchen der großen Player halte ich für eine Sauerei.“

Die Twitter-Aktie, deren Ausgabepreis bei 26 Dollar lag, hat beim Börsendebüt einen enormen Kurssprung hingelegt, das Papier kostete über 45 Dollar. Doch Müller bleibt skeptisch: „Die Medien werden von einem großen Erfolg sprechen. Aber es ist keiner.“

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Wer rettet die Retter?

Börsen News aus der Börse Stuttgart: Die Angst ist wieder da! Die Ratingagentur S&P hat die Bonität Irlands abgestuft. Aus den USA kommen anhaltend schlechte Konjunkturdaten. Droht der DAX jetzt nach unten abzudriften? Ist vielleicht Gold oder auch der starke Bund Future eine Investment-Alternative zum deutschen Leitindex? Wie sollte der Anleger mit dieser neuen Angst an den Märkten umgehen? Vermögensverwalter Dr. Alexander Seibold von der Seibold Capital GmbH im Gespräch mit Andreas Franik. Er meint auch, dass der DAX um die 5300 zusteuert. Der hat auch wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Oktober wird die alte Problemmatik wieder hochtreiben. Er sieht eine Parität Dollar/Euro. Wenn der Euro weiter fällt, ist der Gewinn in Euro für Gold um einiges höher. .

Anleger stürzen sich mehr und mehr auf Silber und Gold. Gold und Silber bleiben auf Rekordhoch. Und auch bei den ETF-Anlegern in Stuttgart bleiben die beiden Edelmetalle hoch im Kurs. Doch nicht nur Gold und Silber sind des Anlegers Freunde in dieser Handelswoche. Vermehrt rücken Schwellenländer in das Blickfeld der ETF-Anleger. Woher kommts? Michael Görgens, Leiter des Fondshandels an der Börse Stuttgart, im Gespräch mit Andreas Franik.

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Die Aktie der Axel Springer AG

Die Aktie der Axel Springer AG ist seit dem 18. Juni 2007 im SDAX gelistet. Die Aktie der Axel Springer AG wird ab dem 20. September 2010 im MDAX geführt. Dies entschied der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse. Das Unternehmen erfüllte bereits seit Ende 2009 beide erforderlichen quantitativen Aufnahmekriterien Marktkapitalisierung und Börsenumsatzvolumen. Lothar Lanz, Vorstand Finanzen und Dienstleistungen der Axel Springer AG, sagte: „Die gute Positionierung unserer Aktie bei der Marktkapitalisierung sowie die kontinuierliche Verbesserung des Handelsvolumens haben zur Aufnahme in den MDAX geführt. Wir gehen davon aus, dass unsere Aktie durch diesen Aufstieg für Investoren noch attraktiver wird.“

Bei den beiden relevanten Entscheidungskriterien Marktkapitalisierung und Börsenumsatzvolumen erreichte die Aktie im August 2010 den 34. bzw. 52. Rangplatz. Während der Rangplatz Marktkapitalisierung seit Aufnahme in die Rangliste im Juni 2007 zwischen 29 und 49 lag, hat sich der Rangplatz beim Umsatzvolumen
kontinuierlich von 102 auf zuletzt 52 verbessert. Die mit dem Freefloat gewichtete Marktkapitalisierung betrug per 3. September 2010 EUR 721,3 Mio.
Originaltext: Axel Springer AG