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Heilpraktiker sind ein Dorn im Auge, also abschaffen

Der Beruf des Heilpraktikers und deren Qualifikation geraten zunehmend in die Diskussion. Ein Jahr ist es her, dass Todesfälle im alternativen Krebszentrum Brüggen bekannt geworden sind: Ein Heilpraktiker hatte Krebskranke mit dem unerforschten 3-Bromopyruvat behandelt, mindestens 3 Patienten starben.

Bereits 2009 waren Patienten gestorben, weil ihnen von ihrer Heilpraktikerin Drogen verabreicht worden waren. Und die Folgen eines Psycholyse-Seminars von Heilpraktikern, das unter Drogeneinfluss außer Kontrolle geriet, werden demnächst in Stade verhandelt. Es sind Fälle wie diese, die massive Zweifel an der Befähigung von Heilpraktikern aufkommen lassen.

„Um es deutlich zu sagen: Wir wollten den gegenwärtigen Irrsinn nicht länger hinnehmen“, stellt Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert, Medizinethikerin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), klar. Auf Initiative Schöne-Seiferts hat sich der Münsteraner Kreis gegründet.

Kritisches Positionspapier zum Heilpraktikerberuf