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Goldpreise

Rohstoffpreise sollten, so Dirk Müller, weiter unter Druck bleiben

Nichts für Goldzitterer: Nach Angaben von Mr. Dax, Dirk Müller, darf weiter mit sinkenden Gold und Silberpreisen gerechnet werden. Auch beim Dax sieht er es so, dass durchaus „1.000 oder auch 1.500 Punkte drin sind, die fallen. Müller: „Dann müssen wir uns wirklich warm anziehen.“ Auch den Euro sieht Müller – im Gleichklang mit schwächeren Aktienmärkten – „deutlich unter Druck“. Müller: „Europa zerlegt sich gerade selber und bekommt immer wieder Schüsse ab.“

Im Hinblick auf die Ratingagenturen sagte Müller: „Das ist wie Elfmeter ohne Torwart und die machen gnadenlos die Elfer rein.“ Europa sieht Müller daher auch in „immer größeren Schwierigkeiten“ und insbesondere europäische Aktien daher weiter unter Druck: „Ich rechne noch mit deutlich schwächeren Kursen, gerade beim Euro Stoxx.“ Auch die Rohstoffpreise sollten, so Müller, weiter unter Druck bleiben: „Egal, ob Gold, Kupfer oder Öl – der Abverkauf bei den Rohstoffen wird weiter gehen. Ich rechne mit sehr heftigen Rückgängen und dann spielt auch keine Rolle, ob Gold ein sogenannter ´sicherer Hafen´ ist.“ Zum Video wie es weiter geht…

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Deutschland

Wulffs peinlicher Auftritt und Pressestimmen

Bundespräsident Christian Wulff gibt heute Abend ein Fernseh-Interview. Die Fragen stellen Ulrich Deppendorf (ARD) und Bettina Schausten (ZDF). Das Interview wird um 20:15 Uhr in voller Länge gesendet. Ausschnitte davon sind schon über alle Sender gelaufen. Alles was man wissen will oder auch nicht wissen will, was wichtig war schein die Aussage zu sein, dass er nicht zurück treten wird. Jetzt auch noch völlig schmerzfrei auch gegenüber der Frage nach dem Anruf und der Drohungen gegenüber Bild Chef. Von 1980 bis 1986 studiert Christian Wulff Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an der Universität Osnabrück. 1987 leistet er sein Referendarexamen in Hannover, danach sein Referendariat am Oberlandesgericht Oldenburg und legt 1990 sein Assessorenexamen in Hannover ab. 1990 tritt Christian Wulff in eine Rechtsanwaltskanzlei ein. Gerade er müsste wissen, was in einem Gesetz für Nötigung steht und was das bedeutet.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung Essen (ots) – Hat der Bundespräsident im Fernsehen seine Freiheit wieder gewonnen? Hat er sich die Macht zurück erobert über die einzige Waffe, die er hat: sein Wort? Kann er morgen wieder ein ganz normales Staatsoberhaupt sein, eines, das die Gier der Finanzmärkte geißelt, die Bürger auffordert, sich nicht zu bereichern, für Offenheit und Ehrlichkeit als politische Tugenden eintritt, in Unterdrückerstaaten die Pressefreiheit einfordert. Und so weiter. Wohl kaum. Durch seine Fehler hat Christian Wulff seine Möglichkeiten und die seines Amtes schwer beschnitten. Er ist, aus eigenem Verschulden, nicht einmal ein halber Spitzenstaatsbeamter. Das hat sich auch durch seinen TV-Auftritt nicht geändert. Die Kanzlerin hat nach dem gescheiterten Seiteneinsteiger Köhler einen Politprofi gesucht, einen, auf den Verlass sein würde in puncto Seriosität und Stilempfinden. Gerade von Wulff glaubte sie, Unfallfreiheit erwarten zu können. Ein Irrtum. Ein Präsident, der um Verständnis bittet und um Entschuldigung. Ein Präsident, der seine Familie nach vorne schiebt. Und auch einer, der die seltsamsten Spekulationen um seine Frau noch selbst befeuert, indem er diese als „Fantasie“ bezeichnet. Einer, der sich am Ende selbst freisprechen muss, weil es kein anderer tut. Zum Fremdschämen.

Kommentar von Ulrich Reitz
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Mindener Tageblatt Minden (ots) – Fassen wir zusammen: Herr Wulff aus Osnabrück, damals noch niedersächsischer Ministerpräsident, hat sich von Freunden Geld geliehen. Das hat er dem niedersächsischen Landtag nicht in hinreichender Deutlichkeit mitgeteilt, als der danach fragte. Er hat auch bei Freunden Urlaub gemacht. Bei dem Versuch, mit der aus diesen Vorgängen resultierenden kritischen Berichterstattung umzugehen, hat er sich nicht gerade als souverän erwiesen – was zu weiterer hochnotpeinlicher Untersuchung seiner Eignung für das höchste Amt im Staate führte. Samt einschlägiger politischer Zweitverwertung. Muss ein Präsident deswegen zurücktreten? Darüber kann man gewiss geteilter Auffassung sein. Fest steht: Mit wachsender Intensität der medialen Tiefenbohrungen und den zunehmend höher tönenden Leitartikeln geriet Volkes Meinung, zunächst noch recht ungerührt, ins Schwanken. Die breitflächig ausgewalzte Intensivdurchleuchtung eines – so vermuten wir mal –

Charakters von letztlich auch nicht größerer Komplexität als der überwiegenden Mehrheit des Staatsvolks offenbarte Defizite zum Idealbild des Ersatzmonarchen. Als der muss der Bundespräsident in unserer so nüchternen, weil auch nur von Menschen gelebten Demokratie nun mal herhalten. Und hatte nicht gerade auch schon ein Freiherr alle optimistischen Vorstellungen von der Integrität einer reinen Elite enttäuscht? Ob Christian Wulff mit dem spektakulären Selbstkritik-Interview von gestern Abend seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann, liegt nicht in seiner Hand. Der ob so viel Beschäftigung mit diesem Thema inzwischen irritierte Bürger jedenfalls will langsam Ruhe haben, das kennt man aus den Erregungskurven anderer „Affären“. Doch selbst wenn ihm das rituelle Rücktrittsopfer erspart bleibt, wird er für den Rest seiner Amtsperiode beschädigt bleiben. Und sicher kein Ersatzmonarch mehr.
Originaltext: Mindener Tageblatt

Westdeutsche Zeitung: Wulff bleibt, weil er will und weil er muss = von Lothar Leuschen

04.01.2012 – 19:23 Uhr, Westdeutsche Zeitung Düsseldorf (ots) – Das Fernsehinterview von Christian Wulff hat weder viel Neues gebracht, noch ändert es die Situation. Dass der jüngste Bundespräsident in der Geschichte dieser Republik telegen ist, dass er sich ausdrücken und sehr sympathisch wirken kann, war auch vorher schon bekannt. Das ist ein Hauptgrund dafür, dass so viele Bürger dem Mann aus Osnabrück immer noch den Rücken stärken. Sie sehen einen netten Familienmenschen, der von der geballten Medienmacht in die Enge getrieben worden ist. Sie verkennen, dass Wulff dazu allen Anlass gegeben hat. Ein Bundespräsident kann sich nicht leisten, was Wulff sich wohl in einem Anfall von Panik geleistet hat. Das muss ihm in den vergangenen Tagen klar geworden sein. Also ging er gestern abermals in die Offensive. Der Erklärung vom Dezember folgte das Interview bei ARD und ZDF. Es war seine letzte Chance.

Und was hat es gebracht? Nichts, außer der Erkenntnis, dass Wulff um sein Amt kämpft wie ein Löwe. Dafür hat er persönliche und politische Gründe. Mit Anfang 50 steht der Bundespräsident noch mitten im Berufsleben. Was aber soll noch kommen, wenn er jetzt das Handtuch wirft, wenn er als gescheitert, skandalumwittert aus dem höchsten Amt im Staate scheidet? Dann zeigen viele mit dem Finger auf ihn, tuscheln hinter vorgehaltener Hand über den ehemaligen Bundespräsidenten und seine Familie. Diese Last mindern auch Pension, Chauffeur und Büro auf Staatskosten nicht. Aber auch seine Parteifreunde können Wulff nicht vorzeitig gehen lassen. Kanzlerin Angela Merkel stünde als Verliererin da. Nach Horst Köhler wäre Wulff in ihrer Kanzlerschaft schließlich der zweite Präsident, der vorzeitig abträte. Dies und der Umstand, dass die Kräfteverhältnisse in der Bundesversammlung derzeit nicht eindeutig sind, zwingen die Regierungsparteien dazu, an Wulff festzuhalten. Also macht der Bundespräsident weiter. Doch eine gute Amtszeit wird ihm nicht mehr vergönnt sein. Die Wogen mögen sich glätten, wenn nicht neue unangenehme Details aus seinem Privatleben an die Öffentlichkeit kommen. Aber die Geschichte wird sich für immer an einen Bundespräsidenten erinnern, der am Ende doch viel zu klein war für dieses große Amt. Das ist bedauerlich.

Originaltext: Westdeutsche Zeitung

Gesine Lötzsch: Der Bundespräsident hat ein gestörtes Verhältnis zur Presse, zur Wahrheit und zum Geld

04.01.2012 – 19:18 Uhr, Fraktion DIE LINKE. Berlin (ots) – Zu den heutigen Äußerungen von Bundespräsident Christian Wulff erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE Gesine Lötzsch:

Das heutige Interview des Bundespräsidenten war kein Befreiungsschlag. Noch immer sind viele Fragen offen. Noch immer verharrt er in seiner Taktik des Aussitzens und Abwartens. Er hat ein gestörtes Verhältnis zur Presse, zur Wahrheit und zum Geld. Sein Handeln in den vergangenen Wochen hat das Amt und unser Land beschädigt. Bundespräsident Wulff muss jetzt selbst mit sich ausmachen, welche Konsequenzen er zieht. Jetzt kommt es auf seinen Charakter an.

Originaltext: Fraktion DIE LINKE.

Südwest Presse: KOMMENTAR zu WULFF Ausgabe vom 04.01.2012

04.01.2012 – 19:06 Uhr, Südwest Presse Ulm (ots) – KOMMENTAR zu WULFF

Ausgabe vom 04.01.2012 Ohne die schützende Hand Angela Merkels gäbe es den Bundespräsidenten Christian Wulff nicht mehr. Zu desaströs ist das Echo auf das Krisenmanagement eines Staatsoberhaupts, das schon die Nerven und die Selbstkontrolle verliert, wo zwar seine persönliche Integrität zur Debatte steht, aber keineswegs das Schicksal der Nation. Was würde Wulff erst machen, wenn er über Existenzfragen des Landes zu entscheiden hätte? Die Kanzlerin hält erst einmal eisern an Wulff fest, weil sie kein Interesse daran hat, erneut auf die Suche nach einem geeigneten Kandidaten für das höchste Amt in dieser Republik zu gehen. Die schwarz-gelbe Koalition in ihrem fragilen Zustand bietet nicht den nötigen Rückhalt für eine so wichtige Personalentscheidung. Merkels Handeln wird, wie schon bei der im Ergebnis unglückseligen Auswahl von Horst Köhler und dessen Nachfolger, von Machtkalkül und Parteitaktik bestimmt. Christian Wulff darf einstweilen bleiben, aber eine dauerhafte Arbeitsplatzgarantie für den Präsidenten bedeutet die wiederholte Ehrenerklärung der Kanzlerin nicht. Auch nach dem bestellten TV-Interview wird der Chor der Kritiker, Zweifler und Spötter nicht verstummen. Zumal man damit rechnen muss, dass es weitere Anlässe für Wulff geben könnte, vergangenes Fehlverhalten zu bedauern und neuerlich um Verzeihung zu bitten. Diese Aussicht ist weder für ihn selbst noch für sein Publikum behaglich.

Originaltext: Südwest Presse

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Goldpreise

Goldpreis, Silberpreis 07.11.2011

  440 Mrd Euro aus dem Rettungsschirm der EFSF sind wohl viel zu wenig, um große Volkswirtschaften zu stützen. Da sind schon 6 Billionen USD von einigen genannt worden. Der G20 Gipfel konnte reiche Schwellenländer wie China oder Brasilien zu Beiträgen für die Euro-Rettung nicht begeistern und somit kann man den ESFS Beschluss auch vergessen. Wer weiss denn schon, was da noch hinter verschlossenen besprochen wurde. Nicht umsonst wirft die Bundesbank der EZB ein Komplott vor. Das Geheimnis muss mächtig sein! Hier nun die Schalterkurse für Edelmetalle um 8:00 Uhr in Euro für den An- und Verkauf:

Goldbarren 1.000 g Ankauf € 41,002.25 Verkauf € 41,652.25
Goldbarren 500 g 20,501.00 20,871.00
Goldbarren 250 g 10,261.00 10,491.00
 Goldbarren 100 g 4,106.50 4,204.50
 Goldbarren 50 g 2,055.25 2,114.25
  Goldbarren 20 g 824.25 862.25
 Goldbarren 10 g 412.00 442.00
 Goldbarren 5 g 206.00 227.00

 Krügerrand 1/1 OZ 31,10 g 1,265.50 1,350.50
Krügerrand 1/2 OZ 15,55 g 632.75 700.75
Krügerrand 1/4 OZ 7,78 g 316.50 357.00
Krügerrand 1/10 OZ 3,11 g 123.25 151.25

Känguruh 1/1 OZ 31,10 g 1,265.50 1,350.50
Känguruh 1/2 OZ 15,55 g 632.75 700.75
Känguruh 1/4 OZ 7,78 g 316.50 357.00
 Känguruh 1/10 OZ 3,11 g 123.25 151.25
Känguruh 1/20 OZ 1,56 g 61.25 87.25

 Maple Leaf 1/1 OZ 31,10 g 1,265.50 1,350.50
 Maple Leaf 1/2 OZ 15,55 g 632.75 700.75
 Maple Leaf 1/4 OZ 7,78 g 316.50 357.00
 Maple Leaf 1/10 OZ 3,11 g 123.25 151.25

 Philharmoniker 1/1 OZ 31,10 g 1,265.50 1,350.50
 Philharmoniker 1/2 OZ 15,55 g 632.75 700.75
 Philharmoniker 1/4 OZ 7,78 g 316.50 357.00
 Philharmoniker 1/10 OZ 3,11 g 123.25 151.25

 Eagle 1/1 OZ 31,10 g 1,265.50 1,350.50

 1 Sov. Eli. II. Neu 7,32 g 284.25 322.25
 10 Rubel Rußland 7,74 g 300.50 344.50
 20 GM Wilhelm II. 7,16 g 278.00 342.50
 20 Vreneli CHF 5,8 g 225.25 274.75
 100 Kronen ATS 30,48 g 1,196.25 1,292.25
4 Dukaten ATS 13,765 g 537.50 594.50
1 Dukat ATS 3,44 g 130.75 151.75
 50 Pesos Mexico 37,5 g 1,471.75 1,593.75

Video von der Edelmetall Messe in München

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News

Mr. Dax, Dirk Müller im Dialog

Dir Müller spricht darüber, wie er eigentlich Börsenmakler geworden ist. Seit 2009 ist Dirk Müller erfolgreich als Buchautor („C(r)ashkurs“) und Finanzmarktexperte unterwegs. Im September hat der 43-Jährige sein neues Buch „Cashkurs“ veröffentlicht. Darin nicht nur Verbrauchertipps, sondern auch klare Positionen zur Krise: Ist die Euro-Rettung eigentlich eine Bankenrettung? Für Müller steht dies außer Frage. Im Falle Griechenlands hält er eine geordnete Insolvenz für unausweichlich. Dirk Müller hat eine Gabe, den Menschen das System einfach zu erklären, so dass es jeder versteht.

Über seinen Weg aufs Parkett und seinen Blick auf die Finanzkrise spricht Dirk Müller mit Alfred Schier. In 3 Sendeterminen zeigt Phoenix heute um 15:30 Uhr. IM DIALOG: Sa, 22.10.11, 00.00 – 00.35 Uhr, So, 23.10.11. 11.15 – 11.50 Uhr, Mo, 24.10.11, 15.30 – 16.05 Uhr.

 

Den gesamten Dialog finden Sie auch rechts als Video eingebettet.

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Integration

Deutschland schafft sich ab, sagt Sarrazin

Heute in Stern TV gab es eine Nachlese zu Tilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab„. Sarrazin sagte einen interessanten Satz: „Die Wahrheit drückt immer weiter und die Wahrheit kann nicht schädlich sein“. Das Filmmaterial das von RTL zusammengetragen wurde war sehr wahrheitsgemäss und real. Es werden Migranten gezeigt, die genau in dieses Schema, das Sarrazin in seinem Buch schreibt, passt. Migranten die schon 20 und 30 Jahre in Deutschland leben und so gut wie kein Deutsch kennen. Sie sondern sich ab und sind unter sich. Sie breiten sich durch viele Kinder weiter aus. Die Zahlen die Sarrazin in seinem Buch nennt, sind geprüft und entsprechen der Wahrheit. Ich habe das Buch gelesen und kann keine Rassistischen Bemerkungen finden. All die, die das Behaupten, haben das Buch nicht gelesen, wie es auch in dem Beitrag hervorkam, denn die Frau aus dem Zentralrat der Muslime, wetterte gegen die Aussagen Sarrazins in seinem Buch, obwohl sie es nicht gelesen habe. Die Sache mit den Genen, die Sarrazin einmal in einem Interview erwähnte, steht nicht in diesem Buch und trotzdem behauptete die Dame mit Kopftuch, dass sie gehört habe, dass das dort steht.

Sarrazin zitiert in seinem Buch:

Zuwanderung und Integration
Mehr erwarten, weniger bieten
Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Occident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.
JOHANN WOLFGANG GOETHE,
West-östlicber Diwan

In deutschen Medien oft ausgeblendet: Zuwanderungsfragen werden dort oft mit
mahnend erhobenem Zeigefinger behandelt und mit einer Attitüde, die wohl am treffendsten
charakterisiert wird durch das Sprüchlein: »Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.« Dieser
Ansatz ist so unhistorisch wie albern. Umso bedauerlicher ist es, dass sich die deutsche
politische Klasse ihre Haltung zu Migrationsfragen weitgehend von Stimmen aus den Medien
diktieren lässt. Sie läuft damit Gefahr, sich sowohl vom Kern der Probleme als auch vom Volk
zu entfernen. In anderen europäischen Ländern ist die Lage aber nicht viel besser. Der
wachsende Zulauf, den rechte populistische Bewegungen in vielen europäischen Ländern zu
verzeichnen haben – oder auch die Volksabstimmung zur Zulässigkeit von Minaretten, wie sie in
der Schweiz durchgeführt wurde -, sind Folgen der überwiegend unhistorischen, naiven und
opportunistischen staatlichen Migrationspolitik in Europa.

Die großen Wanderungsbewegungen verliefen selten unblutig, es sei denn, die Einwanderer
ließen sich auf unbesiedeltem Terrain nieder. Das ist infolge des rapiden
Bevölkerungswachstums nicht mehr möglich. Heute würde sich an den Bevölkerungsproblemen
Afrikas oder des Nahen Osten vermutlich nicht einmal das Geringste ändern, wenn Europa 100
oder 200 Millionen Zuwanderer aufnähme. »Das Schlüsselproblem für die Zukunft bleibt die
Vermehrung des Menschen. Wenn der Weltfriede nicht gestört werden soll, muss jedes Volk
seine Bevölkerung auf die Tragekapazität seines Landes abstimmen. In einer übervölkerten Welt
darf Vermehrung kein Argument für Landnahme sein.

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Deutschland schafft sich ab
von Thilo Sarrazin

Geburtenrückgang, Bildungsmisere, wachsende Unterschicht und mangelnde Integration – wenn nicht bald etwas passiert, schaffen sich die Deutschen selbst ab. So lautet die provokante These, die Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch vertritt.
»Ich möchte, dass auch meine Urenkel in 100 Jahren noch in Deutschland leben können. Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken türkisch und arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird. Wenn ich das erleben will, kann ich eine Urlaubsreise ins Morgenland buchen«, so Sarrazin.
Er legt den Finger in die Wunde – dort, wo es besonders wehtut. Er spricht eine Sprache, mit der er sich Feinde macht. Er bricht Tabus, wo andere beschönigen: Thilo Sarrazin zeigt schonungslos die Missstände auf, die unsere Gesellschaft bedrohen.
Dieses Buch ist eine umfassende Lageanalyse der deutschen Politik. Sarrazin schlägt konkrete, drakonische Maßnahmen vor, wie Deutschland das Ruder doch noch herumreißen kann. Es ist ein Frontalangriff auf das Zentrum der politischen Korrektheit.
Gebunden, 464 Seiten

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Goldpreise

Gold der USA nur noch 621 Tonnen

Wenn diese Meldung stimmt, sind über 8000 Tonnen Gold verschwunden und keiner sorgt sich? Jetzt mehren sich die Stimmen und fordern, die Bestandszahlen offen zu legen. Der heutige Finanzpolitiker und Fed-Vertreter aus der Zeit des Präsidenten Clinton, Edwin Truman, sagte gegenüber der Financial Times, dass die USA ihre enorme Goldmenge verkaufen solle, um so die Zinsenlast drücken zu können und die Schulden zu tilgen. Dies wird in einem Kommentar von Dow Jones Newswires gemeldet. Der Kommentar in der FT beziffert die Goldbestände der USA auf 621 Tonnen. Das meldet die  FXdirekt Bank AG am13.10.10
Fondsmanager sorgen sich nun um die Sicherheit ihrer Goldbestände, die sie nur in Form von Versprechen haben. Wir wissen, Paipier ist geduldig.

Gevestor schreibt von ca. 8000 Tonnen Goldbestand und nun sollen es nur noch 621 Tonnen sein? In Zeiten des Goldverbotes brachte es den Goldbestand der US Regierung auf 26.000 Tonnen. Heute ist von diesem enormen Goldschatz nicht einmal mehr ein Drittel erhalten geblieben. Die offiziellen Goldbestände der USA belaufen sich auf nur noch 8.000 Tonnen und selbst von denen ist nicht ganz klar, ob sie wirklich noch da sind, denn ausgerechnet in den statistikverliebten USA wird eine genaue Überprüfung mit dem Hinweis abgelehnt diese sei zu kostspielig.

Das nährt die Vermutung, dass auch dieses Gold möglicherweise gar nicht mehr vorhanden ist. Trifft diese Annahme zu, wäre Ford Knox bildlich gesprochen tatsächlich leerer als behauptet, dann hätte auch eine heutige US Regierung ein starkes Motiv erneut ein Goldverbot zu erlassen. Die eingangs besprochene Angst der Fondsmanager ist also gerade vor dem Hintergrund der unzureichenden Informationspolitik der US Notenbank zum Umfang ihrer Goldbestände nicht ganz unbegründet. Und weil die Vorsicht bekanntlich die Mutter der Porzellankiste ist, sind viele Fonds längst dazu übergegangen ihre Goldbestände im Ausland lagern zu lassen.

Einzelnachweise

  1. Bank for International Settlements: Veränderte Zusammensetzung von Währungsreserven, von September 2006
  2. Erste Bank: Special Report Gold, Juni 2008
  3. Financial Times Deutschland: Notenbanken erneuern Goldabkommen, vom 7. August 2009
  4. a b Manager Magazin: Goldreserven – 3440 Tonnen mythische Fracht, vom 1. Juli 2004
  5. Wirtschaftswoche: Bundesbank – Deutsche Goldreserven unverkäuflich, vom 9. März 2009
  6. Tagesschau.de: IWF trennt sich von 403 Tonnen Gold, vom 19. September 2009
  7. EMFIS: IWF verkauft 400 Tonnen Gold, vom 4. Februar 2007
  8. Financial Times Deutschland: Umschichtung der Reserven – Inder treiben Goldpreis auf Rekord, vom 3. November 2009
  9. World Gold Council: How much gold has been mined?
  10. Reuters: Asia gold premiums tick up; Indian jewellers sell less scrap, vom 15. Juni 2010
  11. a b c World Gold Council: World Gold Council Statistics (Registrierung und Login erforderlich)
  12. World Gold Council: What percentage of Gold is used in Jewellery, Industry and Investment?
  13. SPDR Gold Shares: Historical Archive