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Gesundheit

EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen

Hier ist eure Hilfe gefordert! Handelseinschränkung für Heilpflanzen in der EU – Petition 14032: Arzneimittelwesen – Keine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen vom 20.09.2010. Pharmalobby lässt grüssen….
Heidelberg, den 28.10. 2010 Sehr geehrte Kolleginnen, Kollegen und Therapeuten, liebe „Ganzheitliche“,
die EU will den Handel mit Heilpflanzen einschränken. Unbedingt sollten wir in dieser Angelegenheit in eigenem Interesse tÀtig werden und die Initiatoren der o.g. Petition unterstützen. Über unten stehenden Link haben Sie die Möglichkeit die geplante Umsetzung der EU-Richtlinie zum 1.4.2011 zu verhindern. Dazu ist Ihre Mitzeichnung bis zum 11.11.2010 nötig!

Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) werden der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt. Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Ländern wird es dann verboten sein, Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben. Naturstoffe, denen man eine Heilwirkung zuschreibt, werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was sich patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren lässt, ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal. Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der pharmazeutischen Großkonzerne gesichert. Wir sollten selbst entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.

Lassen Sie sich dafür auf der Seite des Deutschen Bundestages registrieren und zeichnen Sie dann diese Petition mit. (Dauer ca. 3-5 min !)

– registrieren
– einloggen
– Petition über Suchwort „14032 “ aufrufen

und
– schnellstmöglich weiterleiten!

Es geht um die Zukunft der Verwendung von Heilpflanzen! Bitte sprechen Sie auch Verwandte, Bekannte und Freunde an, es müssen 50000 Mitzeichner werden!

Hier der Link:

Wir haben schon knapp 20.000 Unterzeichner. 50.000 werden bis zum 11.11.2010 benötigt!

Stand 8.11.  67.542 Mitzeichner

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Meinungsfreiheit

Einer Bloggerin droht Todesstrafe

Reporter ohne Grenzen (ROG) ruft dazu auf, eine am 24. August gestartete Online-Petition zur Rettung von Shiva Nazar Ahari zu unterzeichnen. In der Petition an die iranischen Behörden fordert ROG die umgehende und bedingungslose Freilassung der Bloggerin und Menschenrechtsaktivistin, die seit dem 20. Dezember
2009 in Teheran inhaftiert ist. Der 26-jährigen Dissidentin droht eine mehrjährige Haftstrafe oder das Todesurteil. „Helfen Sie mit und unterschreiben Sie die Petition für die Freilassung von Shiva Nazar Ahari auf unserer Website. Die Zeit drängt“, appelliert ROG-Geschäftsführer Christian Rickerts. „Die nächste Verhandlung in ihrem Prozess ist für den 4. September angesetzt“. Die Petition an den Justizchef des Iran, Ayatollah Sadegh Ardeshir Larijani, und dessen Bruder, den Vorsitzenden des Menschenrechtsstabes der iranischen Justiz, Mohammad Javad Larijani, kann unter unterzeichnet werden.

„Das iranische Regime lässt kein Mittel aus, um gegen diese
tapfere Frau vorzugehen. Shiva Nazar Ahari hat ihren Kampf für die
Menschenrechte in den vergangenen Jahren dennoch unerschrocken
fortgeführt – aller Einschüchterungsversuche durch die Justiz und
mehrerer Festnahmen zum Trotz“, sagt Rickerts.

Shiva Nazar Ahari ist unter anderem Gründungsmitglied der
Menschrechtsorganisation „Committee of Human Rights Reporters“
(CHRR). Das Komitee ist eine internet-basierte Plattform, die über
Menschenrechtsverletzungen im Iran berichtet und sich insbesondere
für die Rechte von Gefangenen, Flüchtlingen, Frauen und Kindern
einsetzt. Seit der Präsidentschaftswahl im Juni 2009 übt die
Regierung steigenden Druck auf das CHRR aus. Jegliche Zusammenarbeit
mit dem Komitee wird als Straftat verfolgt.

Gegen Shiva Nazar Ahari wurde wegen ihrer Aktivitäten als
Online-Dissidentin und Menschenrechtsaktivistin in drei Punkten
Anklage erhoben: Verabredung zur Durchführung eines Verbrechens,
Hetze gegen den Staat sowie der schwerwiegendste Vorwurf:
„Moharebeh“, Feindschaft gegen Gott. „Moharebeh“ stellt in der
Islamischen Republik ein Kapitalverbrechen dar, auf das die
Todesstrafe steht. Die Vorwürfe sind aus Sicht von ROG unbegründet,
da Shiva Nazar Ahari lediglich Gebrauch von ihrem Recht auf Rede- und
Versammlungsfreiheit gemacht hat. „Dies ist in keiner Weise illegal
oder gegen den Koran“, heißt es in der ROG-Petition an die beiden
Justizoberen.

Nazar Ahari wurde seit 2002 bereits viermal verhaftet. Seit ihrer
letzten Festnahme im Dezember 2009 wird sie im Teheraner
Evin-Gefängnis festgehalten. ROG fordert die Behörden in dem Appell
auf, der politischen Gefangenen während ihrer Inhaftierung den
Kontakt zu ihrer Familie, zu ihrem Anwalt sowie den Zugang zu
adäquater medizinischer Versorgung zu garantieren.

In einer gemeinsamen Presseerklärung mit Amnesty International
machte ROG im Juli auf die unmenschlichen Haftbedingungen politischer
Gefangener in der Islamischen Republik aufmerksam. Viele Häftlinge
sind schwer krank, eine medizinische Behandlung bleibt ihnen
verwehrt. Sie sind in ständiger Gefahr, gefoltert oder in anderer
Weise misshandelt zu werden.

Seit der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr sind im Iran
rund 180 Medienschaffende festgenommen worden. 36 Journalistinnen und
Journalisten sowie Bloggerinnen und Blogger sind noch immer hinter
Gittern. Schätzungen zufolge sind zudem mehr als 200 Medienschaffende
aus dem Iran geflohen, um so der Verfolgung durch den Staat zu
entgehen.

Unterschreiben Sie hier die ROG-Petition zur Freilassung der
iranischen Bloggerin Shiva Nazar Ahari:

Originaltext: Reporter ohne Grenzen e.V.