Kategorien
Gesetze

Verstaatlichung der privaten Rentenguthaben

Es gibt viele Möglichkeiten, die Haushalte der Staaten zu sanieren. Das Ekelhafte daran ist, dass die Regierenden diese Sanierungen auf Kosten der Menschen durchführen, die sowieso nicht viel zum Leben haben. Die Ausbeutung wird immer von den Kleinen gemacht. Man muss sich nicht wundern, dass die Menschen überall auf die Strasse gehen. Die alten Menschen können sich nicht so präsentieren, die kann man leicht ausnehmen. Was in Deutschland im Moment noch nicht vorstellbar ist, kann jederzeit und über Nacht beschlossen werden. Man schaue jetzt auf Ungarn.

Mehr als 11 Milliarden Euro hat die Budapester Regierung mit der gerade abgeschlossenen Verstaatlichung der privaten Rentenguthaben eingenommen. Das ist für Ungarn eine gewaltige Summe. Fast 97 Prozent der Bürger übereigneten ihre privaten Altersguthaben dem Staat. Denn wer sich weigerte, muss weiterhin Beiträge in die staatliche Rentenversicherung bezahlen, verliert aber sämtliche Ansprüche auf seine Rente.

Gegen das aus deutscher Sicht völlig absurde Unterfangen konnten die Ungarn nicht einmal klagen, weil sich das Verfassungsgericht einfach für »nicht zuständig« erklärte. Die ungarische Regierung legt die verstaatlichten Gelder nicht etwa für zukünftige Rentenzahlungen an, sondern stopft damit größtenteils Haushaltslöcher. Nur ein Sechstel fließt in die staatliche Rentenkasse. Dies meldet der Kopp Verlag gerade.

Kategorien
Arbeit/Soziales

Der grosse Rentenbetrug

Rentner nach 2004 sind die Leidtragenden der vielen Gesetzesänderungen. Laufend werden Gesetze und Bestimmungen verändert und ich denke, wenn ich in Rente komme, dass es nur noch eine Grundsicherung geben wird. Wenn bald die starken Jahrgänge ins Rentenalter kommen, müssen die Gesetze wahrscheinlich wieder verändert werden, denn die Rente ist nicht sicher, sondern die Rentenkassen sind leer. Eine grosse Altersarmut ist seither in Deutschland zu verzeichnen. Bis 2004 wurden die Rentenzahlungen an Rentner immer am Anfang des Monats für den lauenden Monat im Voraus bezahlt, so wie es die Hartz4 Bezieher auch bekommen.

Bei einem Rentenbeginn bis 2004 wurden Renten im voraus gezahlt, seitdem erst nachträglich am Ende des Monats. Tritt man zum 1.Mai in Rente, bekommt man also erst das Geld am 31. Mai. Die Leute aber, die im öffentlichen Dienst waren, beommen ihre Rente immer am 1. des Monats im Voraus! Ein Rentenanspruch erlischt am Monatsletzten des Monats, in dem ein Berechtigter stirbt. Nach der Todesmeldung durch die Einwohnermeldeämter der Städte und Gemeinden an den Deutschen Post AG – RENTEN SERVICE wird die Zahlung eingestellt.

Es wird dann immer wieder etwas von einer Riester Rente erzählt, doch keiner kennt sich da so genau aus.