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Goldpreise

Wie holt man von der Bank 1,5 Tonnen Gold ab?

Tunesien Urlaub in diesem Jahr wird wohl bei vielen gestrichen. Im Land herrscht Chaos und Gewalt. Die Menschen gehen auf die Barrikaden. Doch Leila Ben Ali hat schnell noch  persönlich die Zentralbank in Tunis aufgesucht, das berichtete die französische Zeitung „Le Monde“ im Internet unter Berufung auf Geheimdienstinformationen. Mit Barren im Wert von rund 45 Millionen Euro ist sie anschließend  in ein Flugzeug in Richtung Dubai gestiegen.

Mittlerweile ist sie  zusammen mit ihrem Mann, der schnell aus Tunesien flüchten musste,  im saudi-arabischen Dschiddah am Roten Meer und lebt im Luxus weiter. Was nicht berichtet wurde, mit welchem Fahrzeug sie wohl diese Tonnen Gold transportiert wurde. Wer hat es eingeladen? Sicher haben diese Leute auch noch Geld und Gold  in aller Welt. Aus verdientem Geld? Wohl kaum, sondern eher aus der Ausbeutung des Volkes, Korruption und hohe Arbeitslosigkeit sind vorangegangen, das haben die Menschen in Tunesien nicht länger mitmachen wollen.

Die Unruhen in Tunesien weiten sich offenbar aus. Nach den Protesten von mehreren tausend Rechtsanwälten gegen die Regierung von Präsident Ben Ali haben nun auch die Lehrer zu Streiks aufgerufen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren Zensur und Polizeigewalt gegen Journalisten im Land, Bilder von den Protesten gibt es fast nur im Internet. Mehrere Blogger wurden festgenommen. Die Regierung habe eine völlige Nachrichtensperre über den Ort Sidi Bouzid verhängt, in dem es seit Mitte Dezember soziale Unruhen gebe, berichtete die Organisation Reporter ohne Grenzen. …
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Dieses Video wird wahrscheinlich nicht lange erreichbar sein, denn Wahrheit darf man nicht sehen. Sie ist zu brutal.

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Unruhen

Präsident tritt zurück und flieht

Das Chaos in Tunesien… Liebe Politiker in Deutschland, das kann auch in anderen Ländern als in Tunesien passieren. Machtwechsel: Tunesiens Präsident tritt zurück und flieht. Präsident Ben Ali hat Tunesien verlassen. Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi übernimmt übergangsweise sein Amt. Tunesiens Präsident Zine El Abidine Ben Ali ist zurückgetreten und ins Ausland geflüchtet. Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi wird ihn an der Staatsspitze ablösen. Wie Ghannouchi am Freitag im Fernsehen mitteilte, wird er übergangsweise die Präsidentschaft übernehmen. Das schreibt heute die Welt.de.

Jetzt meint der Präsident in Frankreich Unterschlupf zu finden… Ben Alis Flugzeug befand sich zuletzt auf dem Weg nach Paris. Die französische Regierung kündigte aber an, Ben Ali dort nicht landen zu lassen. Das berichtete die Zeitung „Le Monde“ auf ihrer Website.

Eine Maschine mit einer Tochter und einer Enkelin Ben Alis sei bereits auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris gelandet. Einer zweiten Maschine sei jedoch die Landeerlaubnis verweigert worden. Ben Ali befinde sich in einer dritten Maschine, berichtete „Le Monde“.

Inmitten der anhaltenden Unruhen in Tunesien wird Ministerpräsident Mohammed Ghannouchi nach eigenen Angaben Präsident Zine El Abidine Ben Ali an der Staatsspitze ablösen. Ben Ali selbst verließ das Land, kurz nachdem er angesichts der gewaltsamen Proteste die Regierung aufgelöst und vorgezogene Parlamentswahlen angekündigt hatte. Für das gesamte Land wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Der Sommersitz der Präsidentenfamilie wurde geplündert und in Brand gesetzt.