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Senkung der Mehrwertsteuer ab 1.7.2020

Senkung der Mehrwertsteuer heißt noch lange nicht, dass die finanzielle Erleichterung tatsächlich beim Verbraucher ankommt.

Mit der Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent wurde ein wichtiges Zeichen gesetzt: Tampons, Binden und Co. gelten fortan nicht mehr als Luxusartikel, sondern als Produkte des täglichen Grundbedarfs. Die Ankündigung der Steuersenkung ab dem 01. Januar 2020 wurde bundesweit gefeiert.

Doch die Ernüchterung folgte bald: Bis heute ist die Steuersenkung nicht beim Endverbraucher angekommen. Denn pünktlich zum Jahresbeginn erhöhten Hersteller ihre Preise. Um die Margen beizubehalten, reichten Händler die Preise durch. Letztendlich stiegen die Preise für Verbraucher. Nur der Verbraucher zahlt die Mehrwertsteuer! Wenn jetzt ab dem 1.7. die Mehrwertsteuer auf 16 Prozent und 5 Prozent gesenkt wird, dürfen wir gespannt sein, ob diesmal das beim Verbraucher ankommt.
Wenn der Bruttopreis z.B. für Zigaretten 7.- Euro Festpreis sind: 7,00 : durch 119Prozent ergibt 5,88 netto. Mal 16 Prozent sind 0,94 wäre der Preis dann 6,82 anstatt 7 Euro.


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Gesetze

Altgoldbetrug in Milliardenhöhe

Einen Goldesel vom Staat, wünscht sich das nicht jeder? Die Goldankäufer schießen wie die Pilze aus der Erde. Auch im europäischen Ausland incl. den Balearen und Canaren wird jetzt intensiv um Goldankauf geworben. Die lieben Ostblockleute und Araber sind findige Bürschchen, die das Deutsche Steuersystem gut kennen. Man gründet innerhalt 24 Stunden eine Limited in England,  oder eine Firma direkt in Deutschland als Schmuck- oder Goldhändler. Lässt sich eine Steuernummer geben und kann loslegen. Kauft dann von Privatleuten, unter Wert, alten Goldschmuck auf und schmelzt diesen ein. Um das Gewicht zu erhöhen kann man Goldbarren und Münzen mit dazu geben, so erhöht sich das Gewicht. Das lässt sichnicht rechnen?

Irrsinn sagen Sie? Nein, keineswegs, denn wenn jetzt für 100.000 Euro reines Gold daraus gewonnen wird, bekommt der Anlieferer von der Scheideanstalt eine Gutschrift zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer. Das sind dann summa sumarum 119.000 Euro. Den Gewinn aus dem Altgold muss man hier nicht einmal berücksichtigen, denn allein der Verdienst der Mehrwertsteuer sind eben die 19.000.- Euro die eine Scheideanstalt direkt mit den 100.000 Euro auszahlt. Macht man das nur 10 mal im Monat sind das 190.000.- Euro. Da ja die enthaltene Mehrwertsteuer in der Gutschrift, an das Finanzamt weiter geleitet werden muss, haben die Verbrecher mindestens 6 Monate Zeit, bis der Laden auffliegt. Folglich kann man 6 x 190.000.- Euro machen. 1.140.000.- Euro in 6 Monaten von nur einer Firma, die dann kurzerhand die Tore schließt und verschwunden ist. Man lasse sich die Summe mal auf der Zunge zergehen: Eine Million einhundertvierzigtausend Euro!!! Es bleibt die Frage, wieviele es davon gibt.

Der Schaden des Staates, sprich des Steuerzahlers, geht in die Milliarden. Da werden für viel Geld von Verbrechern CD´s gekauft um Steuerhinterzieher zu ahnden, doch die wirklichen Verbrecher sind nicht greifbar. Sie lachen über unsere dummen Gesetze!

Steuerbetrüger bestehlen die Staatskasse um Milliardenbeträge. Die Fahnder können sie nicht stoppen.

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Deutschland

Großrazzia bei der Deutschen Bank in Frankfurt

Wie im Tatort Krimi kamen heute Morgen um ca. 8.00 Uhr in einem Großaufgebot die Polizei und Staatsanwaltschaft zu einer Hausdurchsuchung der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. Beamte zeigten am Eingang ihre Ausweise, betraten das Gebäude an der Theodor-Heuss-Allee. Gleichzeitig fuhr eine Kolonne von Mannschaftswagen mit Blaulicht in die Tiefgarage ein. Ich sage nur: Umzingelt! Es soll sich wohl um Steuerhinterziehungen handeln…

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Gesetze

Google Einnahmen mit Mwst/ Umsatzsteuer?

Ab 1.1.2010 haben sich die Steuergesetze EU weit verändert. Um klar zu sehen (was in Deutschland fast unmöglich ist) sollte man mal versuchen, beim zuständigen Finanzamt anzurufen und zu fragen, ob Einnahmen von Google Irland Umsatzsteuerpflichtig sind. Man staune, denn eine Antwort kann man nicht bekommen. Man muss sich durch den Berg der Gesetze durchschlagen und bekommt dann auch kein eindeutiges Ergebnis auf die einfache Frage. Von wegen Steuergesetze werden vereinfacht, ich sehe nur, dass alles noch komplizierter geworden ist. Hier ist zu lesen: Bei Werbeanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften und bei Werbesendungen in Rundfunk und Fernsehen oder im Internet ist davon auszugehen, dass sie ausschließlich oder überwiegend für im Ausland belegene Betriebsstätten bestimmt und daher im Inland nicht steuerbar sind, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: