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NWO

Amis reagieren auf Wikileaks Angriff

Was für ein Armutszeugnis, das sich da die angebliche Weltmacht wieder einmal liefert. Das wird so manchen Europäer amüsieren: Geht es ums Thema Sicherheit, gehen die Amerikaner inzwischen so weit, dass ihre Luftwaffe auf den hauseigenen Computern den Zugang zu Internetportalen von Zeitungen und Zeitschriften sperrt. Zu Qualitäts-Medien, die großflächig auswalzen, was die Enthüllungsplattform Wikileaks an US-Geheimdokumenten ins Internet schüttet.

Für sich genommen ist dieses Vorgehen gegen „unangemessene Netz-Inhalte“ tatsächlich kindisch. Es erinnert an Filmszenen aus den Fünfzigerjahren, in denen kleinen Jungs die Augen zugehalten werden, um ihnen den Anblick einer leicht bekleideten Frau zu verwehren. Huch!

Und in der Tat geht es hier um ein Spiel. Aber um eines, das alles andere als lächerlich oder lustig ist. Das Kommando der US-Luftwaffe für die Kriegführung im Internet, 24th Air Force/Cyber Command, gilt seit September als voll einsatzbereit. Jetzt lässt es die Muskeln spielen. Wenn auch nur ein ganz klein bisschen. Als erstes Lebenszeichen sozusagen.

Zielte dieser Zug nicht gegen Leuchttürme der freien Presse, sähe die Spiel-Variante vermutlich so aus: Nicht die Zugänge zu den Internetportalen auf den eigenen Rechnern würden blockiert, vielmehr diese Internetseiten selbst.

Die US-Luftwaffe beherrscht so etwas – anders als die meisten Verbündeten – inzwischen aus dem Effeff. Genau daran soll erinnert werden.

So schreibt es im Originaltext: Die Neue Osnabrücker Zeitung

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News Weltgeschehen

Wikileaks Krieg: Seit heute wird zurückgeschossen

Zur Stunde wird wieder zurück geschossen: Fire auf mastercard WELTWEIT. Down Schweden, down UK, Canada, Deutschland und noch mehr Länder erleben gerade, wie die Welt ohne Mastercard aussieht.  Gestern wurde abgestimmt, welche Institution heute unter Beschuss kommen. Einige Vorschläge: Amazon, Mastercard, Visa, Paypal, Om.nl, einer hatte sogar die Idee, die Seiten der Firma DUREX.com lahmzulegen, die Kondome herstellt, denn schliesslich wären diese ja Schuld, dass (des Anführers von Wikileaks) das Kondom geplatzt sei. Dieser Vorschlag wurde dann doch nicht angebommen. Mastercard hat errechnet, dass pro Minute 1 Million Dollar gerade in der Weihnachtszeit verloren gehen.

Die Behörden befinden sich auf intensiver Suche nach den Wilikeaks-Anhängern.

Nach den Internet-Attacken von Wikileaks-Anhängern auf Websites von Mastercard und Visa ist ein 16-jähriger Niederländer festgenommen worden. Der Jugendliche habe bereits gestanden, teilten die Behörden am Dienstagabend in Den Haag mit. Mehr bei Honigmann

Bei der Festnahme seien auch Computer und Daten beschlagnahmt worden. Der junge Mann sei vermutlich Mitglied einer grösseren Gruppe von Hackern, die über das Internet Unternehmen angegriffen hätten, die sich von Wikileaks distanziert hätten.

Diverse Websites lahmgelegt

Nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange hatten Internet-Aktivisten in den vergangenen Tagen Websites von Unternehmen lahmgelegt, die Geschäftsbeziehungen zu der Enthüllungsplattform abgebrochen hatten.

Am Mittwoch traf es die Kreditkarten-Firmen Mastercard und Visa, deren Websites zeitweise nicht erreichbar waren. Auch der Zahlungsdienstleister Paypal wurde Ziel von Angriffen. Paypal gab nach Protesten von Wikileaks-Unterstützern eingefrorene Spenden an die Organisation frei.

Die USA wollten die Umstände der Attacken näher untersuchen, sagte US-Justizminister Eric Holder am Donnerstag in Washington nach einem Treffen mit EU-Offiziellen aus den Bereichen Sicherheit und Justiz. «Wir wissen von diesen Vorfällen. Wir schauen sie uns an.»

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News

Wikileaks: Brisantes Datenpaket von Großbank

Wikileaks will jetzt brisantes Datenpaket aus einer amerikanischen Großbank veröffentlichen. Wikileaks-Gründer Julian Assange hat bereits STOPBANQUE angekündigt, als nächstes ein brisantes Datenpaket aus einer amerikanischen Großbank zu veröffentlichen. Derartige Aktionen polarisieren. Neben Wikileaks ist dies auch bei zahlreichen weiteren Kampagnen wie „Stopbanque“ der Fall, eine Aktion, die am 7. Dezember über die Bühne gehen soll.

Bei der nun flugs folgenden Enthüllungskampagne von Wikileaks geht es laut Julian Assange um Zehntausende interner Dokumente aus einer Finanzinstitution. Das klingt spannend, denn er stellt uns immerhin einen tiefen Einblick in „die heikelsten Geheimnisse eines Geldinstitutes“ in Aussicht. Hoffentlich erfahren wir bei diesem großen Nachschlag deutlich pikantere Details als etwa über das seltsame Kommunikationsgebaren der ersten deutschen Politikerriege.

Der französische Fußballer Eric Cantona war ein Weltstar, und auf dem Platz meist sehr wütend. Nun attackiert er das System und ruft zum Banken-Sturm auf und hat sehr viele Anhänger.

„Es dreht sich um die Banken. Es basiert auf der Macht der Banken. Also kann es nur durch die Banken zerstört werden“, erklärt der ehemalige Profi-Kicker in einem Interview der Tageszeitung Presse Océan, das gefilmt wurde und auf YouTube mit mehr als 130.000 Klicks ein Renner ist.

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Meinungsfreiheit

Wikileaks Domain geschlossen

EveryDNS.net, der DNS-Dienst Anbieter von Wikileaks hat die Domain wikileaks.org gelöscht. Dies geschah um 10 Uhr EST, am 2. Dezember 2010 unter Berufung auf Gefahren für die Stabilität ihrer Infrastruktur. Da wurde wohl unheimlich Druck auf EveryDNS aufgebaut. Wie bei anderen Benutzern des Netzwerks EveryDNS.net, wurde dieser Service kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Beendigung der Dienste erfolgte gemäß und in Übereinstimmung mit den EveryDNS.net Acceptable Use Policy.

Genauer gesagt wurden die Dienste für die Verletzung der Vorschrift, die besagt, beendet „Mitglied ist nicht mit einem anderen Mitgliedstaat die die Nutzung des Dienstes oder einer anderen Institution oder die Nutzung vergleichbarer Dienstleistungen beeinträchtigen.“ Die Interferenz bei Fragen ergibt sich aus der Tatsache, dass wikileaks.org das Ziel von mehreren verteilten Denial of Service (DDoS)-Attacken gewesen sei. Diese Angriffe haben und zukünftige Angriffe würden, die Stabilität des EveryDNS.net Infrastruktur gefährden, die den Zugriff auf fast 500.000 anderen Websites ermögliche.

So war letzte Nacht um etwa 10pm EST, 1. Dezember 2010 die Nachricht einer innerhalb 24-Stunden Beendigung. Diese E-Mail wurde an die E-Mail-Adresse mit der wikileaks.org Konto verknüpft hatte, geschickt. Zusätzlich zu dieser E-Mail wurden Nachrichten für Wikileaks via Twitter gesendet. Ich denke, es muss eine andere Vernetzung stattfinden.

http://www.guardian.co.uk/news/blog/2010/dec/02/wikileaks-us-embassy-cables-live-updates?intcmp=239

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Allgemein

Sarkozy ist ein „Kaiser ohne Kleider“

Wikileaks besitzt Dokumente die wieder einmal zugespielt wurden und schwups war auch gleich der Server ausser Gefecht gesetzt. Man darf gespannt sein, wenn diese 250.000 geheimen Dokumente der US-Diplomatie veröffentlicht werden. Als „Kaiser ohne Kleider“ wird Sarkozy von den US Diplomaten bezeichnet. Der afghanische Präsident Hamid Karzai als „schwache Persönlichkeit“ beschrieben, der von „Paranoia“ und „Verschwörungsvorstellungen“ getrieben werde. Der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bescheinigen die Amerikaner, „selten kreativ“ zu sein und das Risiko zu meiden. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wird als „aggressiv“, Westerwelle gilt als inkompetent, die Kanzlerin als „Teflon-Merkel“. CSU-Chef Horst Seehofer als „unberechenbar“ charakterisiert. Putin wird als „Alpha-Rüde“ bezeichnet und der russische Präsident Dmitri Medwedjew als „blass“ und „zögerlich“.

Laut den neuen Wikileaks-Dokumenten habe US-Diplomaten eine geheime Allianz arabischer Staaten gegen Iran und sein Atomprogramm geschmiedet. Die internen Dokumente des USAußenministeriums zeigen laut „Spiegel“, dass arabische Machthaber auch intensivere Beziehungen zu Israel pflegen als bisher angenommen und dass sich einige mit US-Hilfe auf eine bewaffnete Auseinandersetzung vorbereiten.

 WikiLeaks  ist eine Internet-Plattform, auf der anonym Dokumente veröffentlicht werden können, bei denen ein öffentliches Interesse angenommen wird. Das Projekt will „denen zur Seite stehen, die unethisches Verhalten in ihren eigenen Regierungen und Unternehmen enthüllen wollen.

Ab dem Abend des 9. April 2009 befand sich die Domain wikileaks.de, die als Alternativ-Adresse eine reine Weiterleitung auf die Domain wikileaks.org ist, zunächst ohne erkennbaren Grund im Transit. In einer Presseerklärung auf WikiLeaks hieß es, dass „die wikileaks.de-Domain ohne Vorwarnung durch die deutsche Registrierungsstelle DENIC gesperrt“ worden sei; seitdem zeigte der A Resource Record auf eine IP-Adresse der DENIC.[18] Am 13. April 2009 hat sich jedoch herausgestellt, dass der Provider dem Domaininhaber schon im Dezember 2008 gekündigt hatte und die Domain deswegen in den Transit ging, weil bis zum Ende der Kündigungsfrist kein neuer Provider benannt worden war.[19] Seit dem 17. April 2009 ist WikiLeaks auch unter der deutschen Top-Level-Domain über die Domain „wikileaks.de“ nicht erreichbar.

http://twitter.com/wikileaks erreichbar – wer weiss wie lange noch?

 

Links auf diese Seite können gefährlich sein. http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/26/warnung-vor-links-auf-wikileaks/

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Weltgeschehen

Nichts Neues von Wikileaks

Die Enthüllungen der Internetplattform Wikileaks melden kaum Neues aus Bagdad. Die Unterstützung von Todesschwadronen durch das iranische Regime ist seit Jahren bekannt. Genauso der Fakt, dass Folter, Mord und Willkür bei Militär, Polizei und Justiz des Irak riesige Probleme darstellen. Auch einzelne Verfehlungen und
Verbrechen von US-Soldaten und Söldnern sind kein Geheimnis, sondern Gegenstand von Militärgerichtsverfahren. Warum reagieren die Regierungen in Washington und London dennoch so empört?

Nicht die Veröffentlichung an sich, sondern das Informationsleck im US-Verteidigungsministerium stellt das eigentliche Problem dar. Wenn Datenmengen in diesem Umfang aus Geheimarchiven durch alle
Sicherheitsschleusen geschmuggelt werden, dann ist das wenig vertrauenerweckend. Das wirkt sich gerade auf Terror-Guerilla-Kriege wie im Irak oder in Afghanistan negativ aus. Denn Vertrauen ist ein wichtiges Kapital. Ohne dieses lassen sich keine Informanten oder gekaufte Verbündete finden, die sonst fürchten müssten, dass ihre Namen plötzlich im Internet kursieren. Dieses Wissen in der Hand des Gegners kann tödliche Folgen haben. Die Macher von Wikileaks beteuern zwar, heikle Informationen zu Personen in den Geheimpapieren gestrichen zu haben. Hoffentlich stimmt das. Alles andere wäre unverantwortlich.
Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung

Die Rheinische Post schreibt dazu folgenden Kommentar. Die Veröffentlichung von fast 400.000 streng
geheimen Dokumenten zum Vorgehen des US-Militärs im Irak ist ein Skandal. So viele Beiträge sind vor allem für den Profi nützlich, der sich ein Bild von der operativen Taktik der US-Streitkräfte machen und verwundbare Stellen identifizieren kann. Deshalb ist der Hinweis richtig, dass US-Soldaten diese „Aufklärung“ mit ihrem Leben bezahlen müssen. Der größere Skandal ist freilich das Treiben der US-Streitkräfte, die im Kampf gegen Unrechtsregime elementare Menschenrechte mit Füßen treten. Dieses Verhalten und nicht die
Veröffentlichung dieses Verhaltens stellt in der Folge die größere Bedrohung für die US-Soldaten dar. Die Absicht von Wikileaks ist das gezielte Anprangern von Missständen, nicht das ziellose Ausplaudern
militärischer Geheimnisse. Der Vorgang sollte präventiv wirken:

Fehler verhindern statt vertuschen. In der Wahrnehmung von Gut und Böse bleibt freilich das Grundproblem, dass offene Gesellschaften ihre Verfehlungen ins Scheinwerferlicht stellen, während totalitäre Systeme ihre weiße Weste kultivieren. Wo bleiben die 800.000 Wikileaks-Dokumente über das verbrecherische Vorgehen der Saddam-Hussein-Diktatur?

Originaltext: Rheinische Post