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Goldpreise News

Zinsen auf 0,05 Prozent gesenkt, jetzt vergeben die Banken noch weniger Kredite

kleinFotolia_1211816_Subscription_XLNicht unbedngt überraschend senkt die EZB den Leitzins auf 0,05 Prozent. Ich bekam gerade auf mein Handy eine Eilmeldung: EZB SENKT LEITZINS ÜBERRASCHEND AUF 0,05 PROZENT!

Focus titelt: Kampf gegen Deflation: „Zur Not wird Draghi den Leuten das Geld vor die Tür kippen“ Der Druck auf EZB-Präsident Mario Draghi könnte kaum höher sein. Die Preise in der Euro-Zone steigen kaum noch, die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten verderben immer mehr Unternehmen die Stimmung, und zahlreiche Banken vergeben wegen des laufenden Stresstests der Branche kaum noch Kredite. Die Lage sieht düster aus wie lange nicht. Und wie vor zwei Jahren, als die Währungsunion auf den Höhepunkt der Schuldenkrise drohte auseinanderzubrechen, schielen viele abermals auf die EZB. Sie soll das Drama per Notenpresse beenden oder wenigsten kaschieren und Schlimmeres verhindern.

Einen sehr guten und passenden Kommentar habe ich auf Hertgeld.com gefunden: Firmen und Privatleute nehmen auch bei den derzeit schon sehr günstigen Zinsen immer weniger Kredit auf. Die Zinsen können also nicht die Ursache für die mangelnde Kredivergabe / Kreditaufnahme sein. Die Ursache liegt zum einen auf der Seite der Kreditvergabe, denn die Banken sind voll mit großteils unsicheren Krediten und deshalb bei der Kreditvergabe sehr restriktiv. Dagegen wird auch das durch QE erzeugte, frische Geld allein nichts helfen. Den Banken sollen deshalb von der EZB, z.B. durch Kreditverbriefungen (ABS) die faulen Kredite abgenommen werden (sie werden damit quasi (teil-) entschuldet).

Selbst, wenn diese beiden Schritte umgesetzt sind, bleibt die Frage, warum Unternehmen und Privatleute nun wieder mehr Kredit nachfragen sollen. Damit ist man auf der anderen Seite der Medaille, nämlich bei der Frage nach der Kreditaufnahme. Sowohl Unternehmen, als auch Privatleute sind zum Großteil hoch verschuldet. Die Grenzlast ist erreicht. Da helfen auch die noch günstigeren Zinsen nichts. Auch bei Unternehmen und Privatleuten müsste zunächst eine (Teil-) Entschuldung stattfinden, damit wieder Raum für eine neue Kreditaufnahme besteht. Da auf dieser Seite keine Entschuldung stattfinden soll (das wäre ja dann der System-Reset), gibt es nur zwei Gewinner von QE: Die Banken, welche den Staaten massiv Geld leihen können und welche die Zinsen dafür kassieren sowie die Staaten, welche sich (bei den Banken) billiger neu verschulden können. Der Rest im privaten Sektor verliert und zwar durch die im Wege von QE erzeugte Inflation.

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Bankenpleiten Europa

Spanien: Von A1 auf Aa3

Die Pleite Spaniens ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Moody´s stuft Schulden-Bewertung des Landes Valencia herunter. Aber auch in allen anderen Regionen sieht es nicht besser aus. Mit mehr als 7,2 Milliarden Euro Schulden steht die spanische Hauptstadt Madrid vor der Pleite. Die Strassenreinigungsfirmen, der Madrid über 400 Millionen Euro schuldet, haben gedroht, ihren Dienst nicht mehr zu verrichten. Beim spanischen Ministerpräsidenten José Luís Rodríguez Zapatero (PSOE) biss der konservative Madrider Bürgermeister Alberto Ruíz Gallardón (PP) mit dem Ansinnen auf Granit, eine Genehmigung für die Umschuldung eines Teiles der Schulden zu erhalten. Das darf Madrid nicht, weil die Schulden 75 % der normalen jährlichen Einnahmen übersteigen. Seit September hat die spanische Hauptstadt Probleme bei der Zahlung ihrer Gehälter. Die Stadtreinigungsfirmen warnten, dass es 2011 zum finanziellen Offenbarungseid für die Hauptstadt kommen könnte.

Gallardón wird vorgeworfen, den Tunnel- und Strassenbau in seiner zweiten Legislaturperiode weit über das von den Stadtfinanzen tragbaren Rahmen hinaus vorangetrieben zu haben. Kopfschütteln gab es auch über den teuren Umzug von Teilen der Stadtverwaltung, darunter des Bürgermeisteramtes, in einen teuer renovierten Palast.

Von A1 auf Aa3 hat die Rating Agentur Moody’s die Schuldverschreibungen des Landes Valencia heruntergestuft. Die Agentur bewertet die Risiken als stark gestiegen und prognostiziert, dass es wenig Aussichten auf Verbesserung, sondern nur Steigerung des Haushaltsdefizit geben dürfte. Dabei sehen die politischen Umfragen die regierende Partido Popular mit einem noch grösseren Vorsprung auf die oppositionellen Sozialisten als bei den vor 3 Jahren mit grosser absoluter Mehrheit gewonnen Landtagswahlen.

 

 

Die Europafalle

von Hans-Peter Martin

Die Europafalle

Das Buch gegen die wachsende Ohnmacht!

84 % der in Deutschland geltenden Gesetze haben mittlerweile ihren Ursprung in Brüssel. Ausgekungelt von einem Inzucht-System von Beamten, die keinem Wähler verantwortlich sind.

Nirgendwo sonst auf der Welt lässt sich soviel Geld für so wenig nachweisbare Leistung verdienen wie in der EU. Hier erfahren Sie von einem unabhängigen Europa-Abgeordneten, wie in Brüssels Hinterzimmern wirklich Politik gemacht wird.
Schonungslos deckt er auf, wie die rund 20.000 Lobbyisten die Unwissenheit und Faulheit der Beamten und Politiker ausnutzen, um gezielt EU-Richtlinien und Verordnungen zu beeinflussen. Sie erfahren, warum das Fortkommen eines EU-Beamten mit seinen Beziehungen zur Industrielobby steht und fällt. Mit welchem Argument Deutschland in Brüssel erpressbar ist. Weshalb bedeutsame Entscheidungen nur dann fallen, wenn in Deutschland und Großbritannien kein wichtiger Wahlkampf stattfindet. Mit welchem »Schweinezyklus« die Eurokraten mit Studien und Richtlinien ihre Existenz rechtfertigen – und damit eine maßlose Überregulierung heraufbeschwören.
Erschreckendes Fazit: Die Falschen entscheiden unter dem Druck der Falschen das Falsche.

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Goldpreise

Wenn die Panik-Flucht in das Gold beginnt

Die Silberpreisdrückung und die Goldpreisdrückung stehen heute noch aus. Trotzdem werden bei einigen heute noch die Sektkorken knallen.  Nun ist die magische Hürde  bei Gold über die 1.400.- Dollar gelungen und hält sich seit Stunden noch um einiges darüber. Jetzt wird es Systemgefährlich und das können die jetzt noch nicht zulassen. Kommen jetzt die EZB´s mit Zinserhöhungen? Es ist immer schwierig genaue Prognosen abzugeben, ob es morgen nicht schon wieder ganz anders aussehen wird? Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall Gewinn gemacht, denn 2002 gab es einen Krügerrand für 293 Euro. Zu der Zeit investierten alle noch in Fonds und ich schüttelte den Kopf. Der Banker schüttelte den Kopf aber über meine Einstellung und lachte mich sogar aus. Ich glaube, dass der heute an mich denkt 🙂

Leider bringt das alles auch Nachteile. Wenn man den Spritpreis ansieht und Heizöl, so bin ich froh, dass wir schon vor einigen Monaten vollgetankt haben. Doch auch das Heizöl geht irgendwann zur Neige. Die Inflation scheint jetzt so richtig sichtbar zu werden, besonders bei den Rohstoffen sieht man es genau. Die Teuerungen schlagen sich schnell auf die Realgüter um und alles wird galoppierend. Ob da ein G20 Gipfel noch Lösungen findet? Ich mag es zu bezweifeln. So schnell kann eine Deckung durch Gold gar nicht realisiert werden.

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Bankenpleiten

Unverschämte Banken

Milliarden und aber Milliarden werden den Banken von unseren Steuergeldern in den Rachen geschmissen, dann besitzen sie noch die Frechheit mit Überziehungszinsen abzurechnen, auch wenn nicht einmal eine Überziehung getätigt wurde. Wenn man dann reklamiert, heißt es, dass es mit der Sollstellung etwas zu tun habe. Heute erscheinen in den Zeitungen darüber mehrere Artikel: Die Banken langen offenbar kräftig mit überhöhten Dispozinsen bei ihren Kunden zu. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ (Montagausgabe) berichtet, müssen Verbraucher zum Teil über 14 Prozent an Zinsen für die Überziehung ihres Kontos zahlen. Das geht aus einer bundesweiten Stichprobe der Grünen Bundestagsfraktion bei 34 Banken hervor, die der Zeitung vorliegt. Mit den Dispozinsen werde „das große Geld gemacht“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn der Zeitung. Dabei würden die Banken seit dem Beginn der Finanzkrise 2008 lediglich ein Prozent für die Geldbeschaffung bei der Europäischen Zentralbank zahlen, „aber die Zinssätze für Dispo- und Überziehungskredite werden hochgehalten“, kritisierte Höhn.

Nach Ansicht der verbraucherpolitischen Sprecherin der Grünen, Nicole Maisch, wäre beim aktuellen Leitzins von einem Prozent „lediglich ein Zinssatz von maximal sechs Prozent bei Dispositionskrediten angemessen“. Die Stichprobe ergab jedoch, dass die 34 überprüften Banken mindestens 7, 99 Prozent und in der
Spitzenposition sogar 14 Prozent für den Dispositionskredit verlangen. Noch teurer wird es für den Kunden, wenn er sein Konto über den Dispo-Rahmen hinaus überzieht. Im günstigsten Fall muss er dann 8,98 Prozent für Beträge unter 500 Euro zahlen, mitunter werden aber 19,25 Prozent fällig. Laut Grünen nehme bei den horrenden Zinsen auch die Commerzbank einen Spitzenplatz ein, obwohl sie besonders vom staatlichen Rettungspaket profitiert habe. Die Bundesregierung müsse nun regulierend in den Markt eingreifen, um die bestehenden Missstände zu beseitigen, fordert die Fraktion. Verbraucher sollten zudem Dispozinssätze vergleichen „und gegebenenfalls die Bank wechseln“.
Originaltext: Saarbrücker Zeitung

 Lasst die Banken einfach verrecken!

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Goldpreise

Bank zahlt in Gold aus


Kein Vertrauen mehr in den Euro hat auch die Sparda-Bank Hamburg. Sie zahlt Zinsen in Goldmünzen aus!
Was liegt da näher als der Krügerrand. Tausch von Geld in wertstabiles Gold als Antwort auf die hohe Staatsverschuldung und die damit einhergehende Gefahr einer drohenden Geldentwertung …