500 Euro! Höchstes Limit beim Geldabheben

Ich war heute auf der Postbank am Schalter, weil der Kartenautomat ständig meine Karte einzog und immer wieder ausspuckte. Da sagte man mir, dass am Tag höchstens 500 Euro abgehoben werden können. Ja sind denn die schon Pleite fragte ich, eine Antwort blieb mir die Angestelle schuldig.

Auf Hartgeld lese ich gerade dass ein Leser dort schreibt, dass bei der Commerzbank pro Woche nur 2000.- Euro abgehoben werden können. Ja das passt doch alles zusammen. Den Leuten jetzt zu raten, ihr Geld von der Bank abzuheben scheint wohl zu spät zu sein.

Machen wir uns nichts vor, jeder weiss, dass der Euro nicht überleben kann. Der Euro werde gerettet, koste es, was es wolle. So lautet die Vorgabe aus Brüssel und den meisten Hauptstädten der Eurozone. In diesem Buch erfährt der Leser, dass die versuchte Rettungsaktion nicht nur astronomisch hohe Geldsummen verschlingt. Sie kostet noch viel mehr: Glaubwürdigkeit, weil Verträge und Zusagen gebrochen werden. Und sie kostet Europa die Zukunft, weil es seinen wirtschaftlichen Halt verliert.

Vor dem Bundesverfassungsgericht klagen die fünf Autoren gegen den sogenannten Euro-Rettungsschirm. In diesem Buch entlarven sie die dreistesten Euro-Lügen. Und sie analysieren in einer auch für Nichtfachleute nachvollziehbaren Form die weitreichenden Folgen der brandgefährlichen »Euro-Rettung«.

Dazu gehört nicht zuletzt die Belastung der Steuerzahler in den europäischen Geberländern. Sie müssen nach Einschätzung der Autoren Jahr für Jahr Hunderte von Milliarden Euro hart erarbeiteter Einkommen und Ersparnisse Politikern zur Verfügung stellen, die damit ihre Euro-Illusionen fortsetzten.

Die fünf Professoren Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider, Dieter Spethmann und Joachim Starbatty stellen ihrem Buch einen leidenschaftlichen Appell an die Bürger voran. Darin warnen sie, Europa könne in wenigen Jahren als Folge der Euro-Reanimation unregierbar werden. »Wenn der Ertrinkende seinen Retter mit in die Tiefe reißt, kommen beide um. Dies ist das Schicksal Deutschlands und Europas, wenn dieser Politik nicht Einhalt geboten wird«, warnen die fünf »Eurofighter«.

 

  • albkai

    Ein anderer schreibt in einem Blog: Leserzuschrift – neues Abhebelimit auch bei Deutscher Bank:

    ich kann bei der Deutschen Bank bestätigen, dass auf meiner Karte diese Woche auch ein Abhebungslimit zurückgesetzt wurde (täglich nur 300 eur
    maximal) obwohl ich dieses bereits vor 2 Monaten auf 5000 eur pro Woche erhöhen ließ und auch entsprechende Beträge abgehoben problemlos hatte.
    Ich war was für ein Glück bei meiner Hausbank und diese hat mir dann sofort ein erhöhtes Limit wieder freigeschaltet. Trotzdem wäre es sehr ärgerlich gewesen, wäre ich an irgendeinen Bankautomaten gewesen.

  • Honigfrau

    Stimmt! Ich wurde heute auch darauf hingewiesen, dass ich mit der Karte nur maximal 500 Euro am Tag abheben kann.

  • Erika Hefnen

    Der Sturm auf die Banken beginnt. Grosskunden und Banken glauben bei vielen Geldinstituten nicht mehr an deren Finanzkraft und ziehen Gelder ab. Jetzt droht eine erneute Kreditklemme, weil die Kreditwirtschaft den Kollaps befürchtet. Ein Gespenst geht um in Europa. Das Gespenst einer erneuten Kreditklemme. Bereits zu Zeiten der Lehman-Pleite um das Jahr 2008 ist die Liquidität zuerst am Interbankenmarkt und anschliessend in der Realwirtschaft ausgetrocknet. Die Folge: Steigende Insolvenzen auf Unternehmens- und Bankenseite, die ohne Rettungsmassnahmen kollabieren werden. Jetzt droht die Wiederholung des Szenarios. Siemens, einer der grössten Konzerne der Welt, hat dieser Tage 500 Millionen Euro von einer französischen Geschäftsbank abgezogen – von der BNP Paribas oder der Société Générale, wird kolportiert. Anschliessend hat der Grosskonzern das Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) geparkt, weil die Erträge dort höher sind und das Geld sicherer veranlagt ist. Insgesamt habe der Konzern bereits zwischen vier und sechs Milliarden Euro bei der EZB liegen, berichtet die «Financial Times».

  • Seiffert

    BA-Chef Weise: „Wir haben kein Polster mehr“

    Wäre die Bundesagentur für Arbeit für eine neue Rezession gerüstet? Ein Interview mit BA-Chef Frank-Jürgen Weise über leere Kassen, die volle Wahrheit der Statistik und Kritik aus dem eigenen Haus.

    Na das sagt doch alles. Es ist so weit…