Bad Bank! Was um himmels Willen ist eine…

„Bad Bank“? Ehrlich gesagt, ich musste erst mal googeln und fand gleich auf Wikipedia diese Er-klärung: Eine Bad Bank (engl., frei übersetzt „schlechte Bank“) ist ein Konzept zur Sanierung von Banken z.B. im Rahmen von Bankenkrisen. Wie das aber genau funktionieren soll ist mir immer noch ein Rätsel. Tatsächlich wurde dieser Name in Domains schon registriert.

Man liest bei Welt.de:Das Spiel ist bald aus: Rettungsplan. Die Regierung erwägt Gründung einer „Bad Bank light“. Die Kreditvergabe kommt in Deutschland einfach nicht in Gang. Die Bundesregierung erwägt deswegen laut einem Medienbericht nun eine Art „Bad Bank light“, die faule Wertpapiere der Branche übernimmt – und im Gegenzug bis zu 50 Jahre an den Gewinnen der Banken beteiligt wird. Ich frage mich aber an welchen Gewinnen?

Im Handelsblatt erfährt man: Im letzten Quartal des neuen Jahres ist definitiv Feierabend, spätstens dann: Neue Wege beim Rettungsplan. Staat arbeitet an „Bad Bank light“. Angesichts der immer desolateren Situation der deutschen Banken arbeitet die Bundesregierung fieberhaft an einem neuen Rettungsplan. Dabei will die Regierung bis Mitte Februar einen Weg finden, Geldhäuser vor weiteren Abschreibungen zu schützen, ohne alle Verluste sofort dem Staat aufzubürden. Also eine schlechte Bank ist eine Bad Bank! So ist die geforderte Bad Bank light
eine leicht schlechte Bank. Da kann man doch nur zynisch lachen. Ich sage, dass diese Krise nicht gemeistert werden kann.

  • Kleemann

    alle domain mit dem inhalt badbak.de oder bad-bank.de und auch com, net und org domains sind schon seit dezember 2008 vergeben worden. wissen da einige aus frankfurter banken schon mehr?

  • Anja Schütter, Solingen

    Stimmt! Mit Hiobsbotschaften geht es gerade so weiter. Die schlimmste Finanzkrise seit Menschengedenken hört man so langsam und liest es in renommierten Zeitungen. Um die Verwerfungen in den Griff zu bekommen, müssen sich die Regierungen in unerforschtes Gebiet vorwagen, und das löst Angst aus: Angst, dass die Europäische Währungsunion auseinanderbricht. Angst, dass einzelne Staaten wie Griechenland, Irland, aber auch das mächtige Großbritannien ihre Schulden nicht mehr bezahlen können und quasi Staatsbankrott anmelden müssen. (handelsblatt.com)

  • Eggie

    Wenn ich 2 Monate zurückdenke, da wurde die Krise verharmlost. Nach und nach ist es aber nicht mehr Schwarzseherei. Bald wird alles einen noch heftigeren Kollaps bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man aus diesem Chaos herauskommen will. Jeder kleine Unternehmer würde in den Knast wandern wegen Konkursverschleppung. Darauf stehen mindest Strafe von 2 Jahren. Diese Banker gehören auch zur Rechenschaft gezogen. Es ist unglaublich, dass wir dafür zahlen sollen.

  • Sonnybee

    Man muss nur bei den entsprechenden Medien nachlesen, die halten sich nun auch nicht mehr bedeckt um angeblich eine negative Stummung zu schüren – Man liest

    23.1.2009 – Die demokratischen Papiergeld-Verbrecher lassen die Katze aus dem Sack: Dann drucken wir doch einfach Geld. In der Finanzkrise sind die Zentralbanken zu einem mächtigen Player im Milliardenspiel geworden. Eine Macht, die einzig auf dem Vertrauen in das Papiergeld beruht. Ein schwaches Fundament. Der Starke hilft in der Not dem Schwachen. In den letzten Jahrzehnten lernten wir, dass die Privatwirtschaft der Starke, und der Staat der Schwache ist. Jetzt hat sich diese Wahrnehmung gedreht. (boerse.ard.de)

    23.1.2009 – DAS DEMOKRATISCHE PAPIERGELDSYSTEM WIRD EINEN NOCH NIE DAGEWESENEN ZUSAMMENBRUCH ABLIEFERN: Neue Studie. Großunternehmen droht Renten-Katastrophe. Die Wirtschaftskrise reißt große Löcher in die Pensionskassen großer Unternehmen. Bei Dax-Firmen sind die Lasten wegen des Rückganges der Aktienkurse nur noch zu zwei Dritteln gedeckt. Nachteile drohen vor allem denjenigen Beschäftigten, die jetzt noch in die Kassen einzahlen. Große Unternehmen in Deutschland müssen neue Löcher in ihren Betriebsrenten-Kassen stopfen. Vor allem der Rückgang der Aktienkurse habe die Lücke zwischen den für Pensionzahlungen bereitgestellten Vermögen und den Rentenverpflichtungen vergrößert, ergab eine am Freitag vorgestellte Studie der Unternehmensberatung Rauser Towers Perrin (RTP). Demnach sind die Rentenlasten bei Dax-Firmen nur noch zu 64 Prozent gedeckt. (welt.de)

  • Johannes W

    Das habe ich bei Winkler auf der Seite gelesen und das trifft den Nagel auf den Kopf – Wieder wird von der „Bad Bank“ gesprochen, die alle anderen Banken retten soll, indem sie geopfert wird, um die Gläubiger der Banken um ihr Geld zu bringen. Ich weiß, solche großartigen Tricks stehen sonst in irgendwelchen Hetzschriften über Juden, aber das heißt nicht, daß die Merkel-Regierung dazu nicht fähig wäre. Dabei bräuchten wir viel dringender eine „Good Bank“, also eine Bank, die Steuergeld nicht verbrät, um überbezahlten Bank-Bonzen Pöstchen und Dienstwagen zu retten, sondern um jenen Leuten zu helfen, bei denen der Arbeitsplatz von der Vergabe eines Kredits abhängt.

  • keineAhnung

    01.02.2009 – 18:29 Uhr, Berliner Morgenpost

    So schreibt man darüber heute in der Berliner Morgenpost
    “ Auch wenn der Bürger sich daran gewöhnt hat, dass
    die Staatsmilliarden hierzulande so großzügig verteilt werden wie
    Beruhigungspillen in der Psychiatrie, so lohnt es doch, im Falle Hypo
    Real Estate genauer hinzuschauen. Unfassbare 92 Milliarden Euro, also
    fast zwei Konjunkturpakete, hat HRE bereits an Beihilfen und
    Garantien verschlungen – ein Institut, das laut Geschäftsbericht 2007
    für 63 Milliarden Euro Immobilien finanziert und für 146 Milliarden
    Pfandbriefe ausgegeben hat. Man muss kein Hellseher sein, um zu
    ahnen, dass der Boden des Fasses noch immer nicht zu sehen ist.
    Höchste Zeit, den Fall der HRE ganz neu zu betrachten. Nach wie vor
    herrscht die Ansicht vor, deutsche Geldhäuser seien eher Opfer einer
    Krise, die aus den USA und Großbritannien nach Mitteleuropa
    schwappte. Die HRE indessen erweist sich mehr und mehr als eines der
    Epizentren dieser Weltkrise. Wenn der Staat für nahezu die Hälfte des
    HRE-Geschäftsvolumens gerade steht, liegt der Verdacht nahe, dass
    eine Filiale des globalen Kasinos mitten in Deutschland operierte. Im
    Schutz einer leeren Hülle trieben Hasardeure offenbar ihre
    Milliardenspiele“.

  • Gundu

    Die neue amerikanische Regierung tritt
    ein schweres Erbe an. Sie muss das abgewirtschaftete US-Finanzsystem
    vor dem völligen Zusammenbruch bewahren. Zentraler Bestandteil des
    Konjunkturpaketes der Regierung Obama ist eine Bad Bank, die den
    Geschäftsbanken toxische Wertpapiere für bis zu 1000 Milliarden
    Dollar abkaufen soll. Nach Ansicht der Experten des renommierten
    Schweizer Marktanalysten Neuro System ist das eine problematische
    Lösung.

    In einer ersten Stufe soll die Bad Bank für rund 500 Milliarden
    USD faule Wertpapiere aufkaufen, die als tickende Zeitbomben in den
    Tresoren Amerikanischer Banken liegen. Das Besondere daran ist die
    Finanzierung. 100 Milliarden werden über verschiedene Regierungstöpfe
    dem Amerikanischen Steuerzahler aufgebürdet. Den Rest, so hofft die
    US-Regierung, sollen private Investoren, Hedge Fonds und Private
    Equitys beisteuern. Sie könnten riskante Papiere billig übernehmen
    und später mit Gewinn wieder abstoßen.

    Vielen Investoren haben allerdings in der Finanzkrise selbst
    erhebliche Verluste erlitten. Sie dürften trotz staatlicher Garantien
    wenig Interesse an der langfristigen Beteiligung an einer Bad Bank
    haben, deren ausreichende Finanzierung und Effizienz mehr als
    fraglich sind. Die Marktspezialisten von Neuro System teilen daher
    den Optimismus der Amerikanischen Regierung nicht. Sie raten in ihren
    jüngsten Bewertungen dringend von einem Engagement in den USA ab.

    Über Neuro System: Die Neuro System Datenverarbeitung AG mit Sitz
    in Wollerau, Schweiz ist Spezialist für die Erstellung detaillierter
    Marktanalysen. Die hohe Präzision und termingenaue Treffsicherheit
    seiner Prognosen haben dem Unternehmen den Ruf eines neutralen,
    zuverlässigen Ratgebers im Börsengeschehen eingebracht. Die
    Ergebnisse werden an jedem Handelstag in einem Journal mit exakten
    Beurteilungen und konkreten Handelsempfehlungen veröffentlicht. Guter
    Rat muss nicht teuer sein: Die Börsenbriefe können zum Preis von 33
    Euro im Monat direkt von Neuro System bezogen werden.

    Originaltext: Neuro System Datenverarbeitung AG Digitale Pressemappe: Pressemappe via RSS: http://presseportal.de/rss/pm_69076.rss2

    Pressekontakt:
    Neuro System Datenverarbeitung AG
    Hauptstrasse 46 A
    8832 Wollerau
    Schweiz
    Rolf Hunziker
    Tel.: +41/62/723’18’50
    Internet: http://www.neuro-system-daten.com

  • nova

    Bad Bank? Das ist in deutschland die HRE, die alle schrott papiere der Deutschen Bank aufkauft….

  • Pingback: Casino 1242986562()