Die Börsenblase wird immer größer

Fast täglich bekomme ich Emails, dass man jetzt Millionär werden kann, wenn man sofort und gleich investiert:
Ich werde Ihr Aktien-Vermögen verdoppeln. Spätestens innerhalb von 12 Monaten.
Ich werde Ihr Vermögen rasend schnell vermehren.
Ich werde Ihr Geld verzehnfachen. Spätestens innerhalb von 10 Jahren

Weiter schreiben diese Leute: Gleich werde ich den Beweis dafür antreten. Sie sehen gleich schwarz auf weiß, dass dieses Versprechen realistisch ist und bereits jetzt kurz vor seiner Erfüllung steht. +22,51% in 5 Monaten … +39,11% in 3 Monaten … +96,86% in 4 Monaten … Und das ist erst der Anfang … Jetzt verstehen Sie wahrscheinlich besser, warum ich gesagt habe: „Ich werde Ihr Geld verdoppeln! Ich werde Ihr Geld verzehnfachen!“

Ich falle darauf nicht rein, denn man hat gesehen, was passiert. Man sieht aber, dass sich die Blase viel weiter aufbaut und ich rate jedem, die Finger vin solchen riskanten Geschäften zu lassen.

Man liest auch: Geldmenge wächst im Rekordtempo . … Seit Dezember 2008 verfolgt die Fed de facto eine Nullzinspolitik, deren Dauer in der US-amerikanischen Wirtschaftsgeschichte bislang einmalig ist. Mit dem »billigen Geld« soll die Kreditvergabe in Krisenzeiten stimuliert werden, um so Investitionen und Konsum zu befördern. Zugleich steigt mit der Dollarschwemme die Gefahr einer unkontrollierbaren, rasanten Abwertung des Greenback an den Weltwährungsmärkten. Außerdem droht längerfristig das Umschlagen der derzeitigen deflationären Tendenzen in eine Inflation. Seit dem September 2008 generiert die Fed frisches Geld aus dem Nichts in historisch absolut einmaligen Dimensionen. So erhöhte sich die als monetäre Basis bezeichnete Geldmenge »M0« in den USA seit September 2008 um 910 Milliarden US-Dollar. M0 setzt sich aus dem Bargeldumlauf und den Mindestreserven der Geschäftsbanken bei der Notenbank zusammen. Selbst während der Periode der Stagnation in den 70er Jahren wuchs die Geldmenge M0 in den USA nie schneller als um 15 Prozent jährlich. Derzeit explodiert sie mit ca. 100 Prozent im Jahresvergleich. (jungewelt.de)