Furcht um die Spanischen Banken

Da die spanischen Banken unter anderem die in Portugal finanzieren kann es nicht mehr lange dauern, bis das gesamte System des Euro zusammenbricht. Exclusiv liest man auf ftd: Nun wird Portugal zu einem Antrag auf Finanzhilfen genötigt. Auf diese Weise will die EZB eine Pleite Spaniens verhindern. Ob das gelingt bezweifle ich, da man hinter der Hand schon von einer Verdopplung des Rettungsschirms spricht. Wissen die überhaupt noch was sie tun? Die Europäische Zentralbank (EZB) und eine Mehrheit der Euro-Länder drängen nach Informationen der FTD darauf, dass auch Portugal einen Antrag auf Hilfen stellt.

Läuft da schon dieses Wochenende wieder was? Keiner kann mehr Geld abheben. Leider steht das Online-Banking derzeit nicht zur Verfügung. Wir bemühen uns darum, dass Ihnen unser Service schnellstmöglich wieder zur Verfügung steht.

  • Hohmer

    Trotz des Hilfsversprechens der EU spitzt sich die Bankenkrise in Irland weiter dramatisch zu. Um die Probleme in den Griff zu bekommen, muss die Regierung in Dublin endgültig große Teile des Finanzsystems verstaatlichen. Aller Voraussicht nach wird auch das bislang größte und stabilste Institut, die Bank of Ireland, seine Selbständigkeit verlieren. Das Wall Street Journal gibt Investoren Tipps, wie sie auf die Gesundung des Inselstaates wetten können. Wegen der Zweifel am Zustand irischer Banken hat die EU-Kommission eine neue Runde von Stresstests Anfang 2011 angekündigt. Diese sollen deutlich härter ausfallen. In Spanien hat die Regierung laut Financial Times die Ausgaben der 17 autonomen Regionen gedeckelt, um die Zweifel am Anti-Schuldenkurs zu zerstreuen. Ex-Fußballstar Eric Cantona ruft Bürger per Youtube-Video dazu auf,

    kollektiv am 7. Dezember ihr Geld von der Bank abzuheben,

    um das System zusammenbrechen zu lassen. Unmöglich, meint der Standard – dafür sei nicht genügend Geld im Umlauf.

  • yvonne

    Ich sagte es schon einmal und ich sags nochmal,wer sein Geld auf den Banken lässt,darf sich nicht wundern,wenn er/sie so ab und zu nicht heran kommt ! (Bis eines Tages dann gar nichts mehr geht – dann wird das Geschrei dafür riesen groß sein !)..sobald Beträge aufs Konto kommen,sofort runter damit. Besser man hat Geld zu Hause,als auf der Bank,wo man aber auch zu keines kommt und der Fall der Fälle,tritt ja schon immer öfters ein. Eigentlich sollte das jedem/jeder schon aufgefallen sein aber vermutlich warten einige auf ein Wunder (das nie kommt).

    lg

  • Knierakarle

    Da braut sich was zusammen – europäische Bankaktien auf Talfahrt:

    Ob Barclays, Banco Santander, BNP Paribas, Credit Suisse, ING, Societe Generale, Unicredit, Commerzbank –
    diese Titel sind unisono diese Woche auf Talfahrt gegangen. Da wissen einige Insider schon mehr und verkaufen diese Junk-Shares. Merkwürdig ist auch das Verhalten der Deutschen Bank Aktie. Seit dem 10%-RückgangMitte September hat sich der Kurs kaum bewegt. Kurspflege nenne ich dieses Verhalten. Vielleicht hat Onkel Joey Ackermann seine nach dem Kursabfall gekauften Aktien (er hat seine Optionen ausgeübt!) schon wieder verkauft.

    Zuzutrauen ist es ihm. Aber auch bei der DeuBa kommt jetzt Bewegung nach unten auf. Ist
    wie bei einem Skiabfahrtslauf. Am Anfang muss man ordentlich Schwung geben, der Rest geht von allein.
    Bei den deutschen Schwergewichtsversicherungen besteht auch die Möglichkeit. Zu Versicherungen noch einen Spruch eines ehemaligen Kollegen von mir, der viele Jahre Bondaffenerfahrung im Versicherungswesen mitbringt.

    Er sagt sinngemäß, daß er jetzt nicht bei einer Lebens- oder (privaten) Krankenversicherung arbeiten möchte.
    Also gibt es in diesem Bailout-Umfeld bei Krankenversicherungen ein immenses Problem. Nur weiss die
    Öffentlichkeit nichts davon.

  • Ja das ist eben der Tod jeder Währung aus Papier. Es vermehrt sich durch Zins und Zinseszins…

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  • witzwitzgelaechter

    Witz, Witz, Gelächter, der Witz wird immer schlechter. Jetzt forder der Ökonom Burda auch noch, den Rettungsschirm nicht zu begrenzen. Das bringe Ruhe an den Markt.

    Der Ökonom Michael Burda hat dafür plädiert, den
    EU-Rettungsschirm nicht auf eine bestimmte Summe zu begrenzen. „Die
    EU sollte eine unbegrenzte Garantie für die Schulden der
    Mitgliedsstaaten abgeben, so ähnlich wie es die Bundeskanzlerin vor
    zwei Jahren für die Sparguthaben der Deutschen getan hat.

    Nur so
    kommt Ruhe in die Märkte“, sagte der Amerikaner, der an der
    Humboldt-Universität in Berlin lehrt, dem Tagesspiegel
    (Sonnabendausgabe). Eine Erhöhung des Rettungsschirms auf 1,25 oder
    1,5 Billionen Euro, wie sie das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut
    (HWWI) respektive das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
    (DIW) vorschlagen, wies Burda zurück. „Es ist gefährlich, konkrete
    Zahlen zu nennen. Der Markt testet jede Obergrenze.“ Die Lage sei
    komplizierter, als man noch zu Beginn der Finanzkrise gedacht habe.
    „Wir Ökonomen haben versäumt, die indirekte Haftung von Staaten für
    ihre Banken richtig einzuschätzen. Es zeigt sich zunehmend, dass
    letztlich alle Staaten für alle Banken haften, weil die Banken auch
    untereinander so miteinander verwoben sind.“

  • yvonne

    (Wozu benötigen wir dann Ökonomen?? gleich e i n s p a r e n,“diese“ Ausgabe war für den Hugo )…toll für die anderen Staaten,die werden jetzt natürlich alle kommen und Geld haben wollen?! Ich stelle mich auch mal an,vielleicht bekomme ich so den einen oder anderen 100derter noch 😉

  • yvonne

    Auch hier allen Lesern und Leserinnen,wünsche ich eine schöne Adventszeit.
    Und natürlich auch Dir „lieber Admin“ eine schöne und besinnliche Adventszeit,ohne dich,wären wir ja nicht hier :-),

    liebe Grüße aus dem verschneiten Tirol
    schick euch yvonne