Hyperinflations-Territorium

Inzwischen gibt es nur noch einen potentiellen Schuldner, den Staat, der noch etwas Verschuldungs-Kapazität besitzt. Das wird derzeit intensiv ausgenütz. Bankenrettungen, Konjunkturpakete, Abwrack-prämien, und noch einiges mehr. Sogar der Quelle-Katalog der insolventen Arcandor wurde mit Staatsgeldern gerettet. In den Vereingten Staaten und Großbritannien macht das Staatsdefizit schon über 50 Prozent des Staatshaushalts aus, das ist ein klassisches Hyperinflations-Territorium. Üblicherweise folgt dann ein Jahr später eine Inflation von über 1000 Prozent – weil aus einer solchen Währung geflüchtet wird. Dann platzt auch die Staats-Blase:

Staatsanleihen und die Währungen werden in Panik abverkauft. Wenn das bei US-Dollar oder Euro passiert, und es wird passieren, dann kann man nur mehr in Gold oder Realgüter flüchten – es ist keine Reservewährung mehr da, in die man flüchten könnte. (ef-magazin.de)