Razzia bei der LBBW

Die Mühlen mahlen, da kann es schon sein, dass da bei noch mehr Banken solche Razzien anstehen. Zuerst wird Infomaterial gesammelt, dann kommen sie in einer großen Schaar. Die Razzia bei der größten deutschen Landesbank wird von über 200 Ermittlern überfallen und es besteht der Verdacht der schweren Untreue. Auch die Privatwohnungen der Verdächtigen werden zeitgleich untersucht. Es wurden Unterlagen in der Bank und in den Wohnungen beschlagnahmt.

Die Staatsanwaltschaft und das LKA teilten mit, dass sieben amtierende und frühere Vorstandsmitglieder unter Verdacht stehen würden. Es dreht sich um Millionenbeträge in zu riskante Finanzgeschäfte.

Gegen den LBBW-Vorstandschef Hans-Jörg Vetter wird nach Medieninformationen nicht ermittelt, aber sein Vorgänger Siegfried Jaschinski gehört zum Kreis der Beschuldigten. Den betroffenen Managern wird vorgeworfen, die riskanten Kreditgeschäfte getätigt zu haben, obwohl im Zusammenhang mit der Immobilienkrise in den USA der Markt für Hypothekenanleihen unmittelbar vor dem Zusammenbruch stand. Zum Ankauf entsprechender Finanzprodukte habe das Kreditinstitut auch mehrere Zweckgesellschaften im Ausland unterhalten.
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