…und noch mal 100 Milliarden für die WestLB

WestLB will bis zu 100 Mrd. Euro auslagern. Bank plant Gründung einer Abwicklungsgesellschaft. Die WestLB ja jeder bekommt Milliarden, also was solls, gebt sie ihnen. Wir habens ja, Vermögen ist ja da. Doch was bedeutet das Wort Vermögen? Kommt es nicht von vermag? West LB will Vermögenswerte in einem weitaus größeren Umfang auslagern als bislang bekannt. Nach

Informationen der Financial Times Deutschland (Freitagausgabe) aus Eignerkreisen plant die Düsseldorfer Landesbank, Wertpapiere und nichtstrategische Aktivitäten mit einem Volumen fast 100 Mrd. Euro in eine neu zu gründende, externe Abwicklungsgesellschaft abgeben. Entsprechende Vorschläge unterbreitete der WestLB-Vorstand am Mittwoch seinen Eigentümern – vor allem dem Land Nordrhein-Westfalen und den dortigen Sparkassen. Bislang war von einer Größenordnung von etwa 50 Mrd. Euro die Rede gewesen. Die gehören doch alle jetzt bestraft! Wenn wir diese Schulden als Bürger am Ende zurückzahlen sollen, so müssen wir auch wissen wo die ganze Kohle im Einzelnen hingekommen ist – oder? Verschrottet den Euro und lasst uns wieder von Null anfangen…

  • Sonnybee

    Alle Banken und der Staat ist PLEITE! Wann kapiert ihr das denn?
    Süddeutsche schreibt gerade: BayernLB schreibt einen enormen Verlust. Alle Prognosen sind schon wieder Makulatur: Die Verluste der BayernLB sind noch viel höher als im Oktober vorhergesagt. Die von der Finanzkrise gebeutelte BayernLB hat im vergangenen Jahr einen operativen Verlust von etwa fünf Milliarden Euro verkraften müssen. Das sagte BayernLB-Chef Michael Kemmer der Börsen-Zeitung. Der höhere Verlust sei unter anderem durch weitere Belastungen bei Asset Backed Securities und durch die Entwicklung in Island zustande gekommen. (sueddeutsche.de)

  • Sonnybee

    Der Euro sollte die Volkswirtschaften der Eurozone stärken. Aber kann die Übernahme einer starken Währung schwachen Ländern Sicherheit bringen? Jetzt, wo einige Länder mit wachsender Arbeitslosigkeit und zunehmenden Haushaltsproblemen zu kämpfen haben, sieht Ian Campell das Eurozonenexperiment vor seiner ersten großen Bewährungsprobe. Das haben damals schon viele gesagt, dass der Euro uns nichts bringt.