Wir Steuerzahler müssen für die Schulden von Griechenland bluten


Die erste Staatspleite in der Europäischen Union steht nicht unerwartet bevor. Andere Mitgliedsstaaten werden garantiert folgen. Der Zerfall der Eu ist unaufhaltsam, das müsste jetzt aber jeder kapieren. Das EU Mitglied Griechenland ist PLEITE, denn es ist nicht mehr in der Lage seine Schulden zu zahlen. Wie jetzt bekannt wurde, arbeitet die europäische Union und besonders Deutschland an einem Plan wie eine Pleite Griechenlands verhindert werden soll.

Auf dem EU-Sondergipfel heute, sollen dazu Wege gefunden werden. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble schliesst sogar einen Alleingang Deutschlands nicht aus. Warum wohl?

Damit steht fest, dass der deutsche Steuerzahler auch noch für die Schulden von Griechenland zahlen wird. Griechenland drückt zur Zeit eine Schuldenlast von 300 Milliarden Euro. Unsere deutschen Banken und Versicherungen sind die Hauptgläubiger Griechenlands. Also daher weht der Wind! Dies gehört alles in die Kategorie Bankenpleiten. Man sieht wieder hier ganz deutlich, dass nicht die Politiker bestimmen, sondern die Banken.

Proaurum kommentiert es treffend: Griechenlands Probleme liegen viel tiefer als der Fakt, dass auch dieses Land über seine Verhältnisse lebt. Aus diesem und vielen weiteren makroökonomischen Gründen gehe ich nicht davon aus, dass Griechenland die halbherzige Mahnung der EU zu einer Haushaltskonsolidierung nur annähernd berücksichtigen kann. Die Deutschen in der BRD dürfen sich also darauf vorbereiten, dass sie in den kommenden Jahren mit ihren gesamten Vermögen nicht nur die eigenen Staatsschulden sondern auch die der PIIGS Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) sowie die Schulden der restlichen Mitglieder der Europäischen Union, in einem ersten Schritt über Inflation, begleichen dürfen.

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  • Die Angst vor Staatspleiten wächst nicht unbegründet. Europa versucht zwar die Gefahr einzudämmen.

    Der Hammer:
    Bruce Golding hat den Anfang gemacht. Über das Internet wandte er sich Mitte Januar an seine Gläubiger. Sie hätten in den guten Jahren allesamt saftige Gewinne erzielt, schrieb Golding. »Nun bitte ich Sie, die Lasten zu tragen, die in diesem kritischen Augenblick geschultert werden müssen.« Golding ist der Premierminister von Jamaika. Die Wirtschaftskrise hat sein Land schwer getroffen. Deshalb sollen die Inhaber jamaikanischer Staatsanleihen auf einen Teil der versprochenen Zinszahlungen verzichten. Soe liest man auf zeit.de

  • Deutschlands Hochfinanz bereitet sich auf den schlimmsten Fall vor. Die Konzernlenker erwägen, griechische Staatsanleihen in abgeschirmte Bereiche für unverkäufliche Finanzkrisenpapiere zu verschieben, um nicht selbst in Bedrängnis zu geraten. Denn Deutschlands Finanzinstitute zählen zu den großen Kreditgebern in Südeuropa. Einst haben sie Griechenland-Bonds wegen ihrer hohen Zinsen gekauft, jetzt wollen deutsche Geldhäuser diese Wertpapiere am liebsten aus ihren Büchern haben. Die Münchener Hypo Real Estate beispielsweise erwägt, griechische Staatsanleihen gleich an die „Bad Bank“ des Hauses weiterzureichen. In jenes Rettungsvehikel also, in das die verstaatlichte Bank bereits eine Vielzahl einst unverkäuflicher Problempapiere aus der Finanzkrisenzeit ausgelagert hat – zum eigenen Schutz. Und die Münchener stehen mit ihrer Vorsorgestrategie gegenüber griechischen Staatspapieren nicht allein. (manager-magazin.de)

  • und noch eine Eilmeldung vom Kopp Verlag:
    Griechenland-Desaster: So tief steckt Deutschland mit in der Schuldenfalle! Sollten die angeschlagenen EU-Staaten ihre Schulden nicht mehr bedienen, müsste die Bundesrepublik über eine halbe Billion US-Dollar abschreiben – eine Katastrophe! Griechenland ist am Ende, der Euro unter Druck und die Stabilität der gesamten Europäischen Gemeinschaft in ernsthafter Gefahr. Natürlich nicht offiziell, man will die Menschen nicht in Panik versetzen, wohl aber hinter vorgehaltener Hand. Nicht umsonst gab es gestern einen Sondergipfel für die vom Staatsbankrott bedrohten Hellenen. (kopp-verlag.de)

  • Die heutige Überschrift auf Bild lässt nichts gutes ahnen: Die Angst vor einem Kollaps Griechenlands wächst! Staaten, Versicherungen und Banken fürchten um ihr Geld! Allein deutsche Banken haben gegenüber den Griechen Forderungen in Höhe von rund 32 Mrd. Euro. Alle sogenannten „PIIGS“-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) zusammen stehen bei deutschen Banken mit 535 Mrd. Euro in der Kreide. Experten zufolge wäre ein Zusammenbruch Griechenlands schlimmer als die Pleite der US-Bank Lehman Brothers (löste im Herbst 2008 die erste Bankenkrise aus). Denn: Die Hellenen haben Staatsanleihen in Höhe von fast 300 Mrd. Euro ausgegeben. Das sind doppelt so viele Außenstände, wie Lehman kurz vorm Kollaps hatte. (bild.de)

  • Und in der Schweiz liest man schlimmes über die Deutschen. Sie haben wohl noch nicht kapiert, dass unsere Regierung nur das ausführende Organ von den Amis sind. Es steht: In Euroland werden die geldpolitischen Fehler der Dreissigerjahre wiederholt. Euroland ist in Aufruhr, die Schuldigen sind gefunden. Die Griechen, aber auch die Spanier, Portugiesen, Iren und selbstverständlich die Italiener, haben über ihre Verhältnisse gelebt. Nun müssen sie jetzt dafür büssen. Vor allem die Hellenen haben es ganz doll getrieben. Und dieses Mal sind die Deutschen nicht mehr gewillt, einfach das Portemonnaie zu öffnen und für den Schaden aufzukommen. Den verantwortungslosen Südländern muss endlich eine Lektion erteilt werden. Finden Sie nicht auch?
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Schuld-sind-die-Deutschen/story/25679699

  • ja die antworten sind entsprechend!

  • Guter Kommentar von einem harry melle: Ein „hässlicher“ Deutscher würde gerne dazu sagen, dass man uns nicht gefragt hat, ob wir den Euro wollten. Und schon gar nicht die EU und erst Recht nicht Lissabon. Aber die vom Großkapital gesteuerten, kriminellen, korrupten, politischen Führer machen, was man ihnen aufträgt. In der BRD hätte es keine Mehrheit gegeben für EURO / EU. Die meisten hier wollen Mitbestimmung nach schweizer Vorbild.

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    Ich finde es unmöglich, dass so etwas geschehen kann und konnte. Dass jetzt der Haushalt von Griechenland unter Zwangsverwaltung gestellt wird ist die eine Sache, die andere Sache ist, wo zur Hölle waren denn unsere Politiker damals, als sie Griechenland in die EU gelassen haben? Tragen die nicht eine gewisse Mitschuld? Ich glaube schon.

  • Auf den Seiten von Nostradamus ist zu lesen:
    Bis heute ist immer noch unklar, wohin die von biederen Anlegern eingezahlten realen Vermögen plötzlich verschwunden waren und so die Finanzkrise auslösten. Die NY-Times berichtet, dass:> die US-Finanzbranche hat Griechenland offenbar geholfen, sein massives Schuldenproblem über Jahre hinweg zu verschleiern. Aufzeichnungen und Gespräche hätten ergeben, das die Wall Street das EU-Mitgliedsland ein Jahrzehnt lang bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Eurozone geholfen habe. Laut dem Bericht hat Athen durch ein Geschäft mit der US-Bank Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheim halten können. 2001, kurz nach Griechenlands Zulassung zur Eurozone, habe Goldman Sachs dem Land mehrere Milliarden Dollar geliehen, ohne dass dies öffentlich geworden wäre, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Transaktion vertraute Kreise.< Zitat Ende.
    Man erkennt heute, dass einerseits versucht wurde möglichst viel Land auf dem afrikanischen Kontinent zu kaufen. Ähnliches wird von Südamerika berichtet. Nun hört man, dass man offenbar auch einen ganzen Staat, das Mitglied der EU ist, im Sinne des Wortes aufkaufen wollte. Von daher ist verständlich, dass die EU-Mitglieder nicht daran denken, den US-Bankern aus der Klemme zu helfen.

  • Tsompanidis

    Natürlich kann sich Deutschland der Verpflichtung nicht entziehen. Wer hat den Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Waren es nicht die Gastarbeiter aus den (vorwiegend jetzt bezeichnenten) PIGS Länder und das Geld der USA ? Aber das ist ja Schnee von gestern. Und wem verdankt Deutschland die EZB ?
    Doch nicht etwa der Stimme Griechenlands ? Bei der Abstimmung London oder Frankfurt. Ach ja wir haben ja dafür die CEDEFOP bekommen. Eine EU Institution die in Berlin war und jetzt in Thessaloniki sitzt Eine Institution von der mir noch keiner ihre Funktion befriedigend erklären konnte. Darum sollten Sie sich nicht über Boykottaufrufe wundern.
    mfG
    Ein griechischer Ex Ausländer der dem Ruf gefolgt ist: Deutschland den Deutschen

  • Ich wusste nicht, dass Griechen Deutschland wieder aufgebaut haben. Ich weiß nur von meiner Oma, dass die Trümmerfrauen jeden Stein aus Schutt und Asche gerettet haben um wieder aufzubauen. Zuerst kamen die Italiener als Gastarbeiter nach Deutschland. Die Griechen kamen 1967 nach Deutschland um zu arbeiten und Geld zu verdienen. Es waren um die 200.000. Ich glaube nicht, dass da noch Trümmer aus dem 2. WK waren.