Austritt Griechenlands wurde heute um 18:00 Uhr gemeldet, nach Bankenschließung

Nun ist mir klar, warum so auf Gold und Silber gehauen wurde. Der Euro steht gerade bei 1.4343 und wird sicher nächste Woche noch weiter fallen und der Dollar ist ein wenig gerettet. Nächste Woche dürfte interessant werden, da wird Gold in weitere Höhen rauschen und die, die diese Woche verkauft haben, werden sich in den Hintern beißen.

Sicher ist der Austritt Griechenlands schon länger geplant. Man musste es nur lange genug verschweigen. Was bedeutet das aber für den Euro? Die neue Drachme ist schon lange gedruckt und dürfte ab nächster Woche schon bereit liegen. Müssen wir nun die im Euro gekennzeichneten griechischen Scheinchen abgeben und umtauschen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die dann weiter im Umlauf bleiben. Die Griechen selber sind darüber sicher erfreut, das wollten sie doch: Raus aus dem Euro und raus aus der Eurozone. Die Banken, die dort Geld hineinumpten werden wohl einen hohen Preis zahlen müssen. Nun, da dies ans Tageslicht kommt, sollten wir uns alle bereit machen für eine Währungsreform.

Spannend, jeden Tag aufs Neue…

 

Das Handelsblatt meldet: Finanzminister von wichtigen Euro-Ländern treffen sich heute offenbar, um über die Schuldenkrise zu sprechen. Die Geheimniskrämerei rund um das Treffen hat Gerüchte geschürt, Griechenland wolle die Euro-Zone verlassen.

  • yvonne

    Ich zitiere…Auch die Deutschen sollten sich nicht länger weismachen lassen, dass in zwei deutlich unterscheidbaren Wirtschafts- und Finanzkulturen das Festhalten an einer Einheitswährung, „koste es was es wolle“, ohne Alternative sei. „Die Meinung, dass wir vom Euro am meisten profitierten, haben unsere Politiker von denen der Nehmerländer einfach übernommen. Sie stimmt nicht“, so Henkel. „Wir profitieren vom Binnenmarkt, nicht vom Euro. Die Abhängigkeit unserer Exporte vom Euroraum ist seit Einführung des Einheitseuros sogar gesunken“. Zwar würden deutsche Exporteure vom Aufwertungseffekt eines Nordeuros negativ beeinflusst, inzwischen sei Deutschland aber auch Importvizeweltmeister geworden, ca. 45% aller deutschen Exporte würden vorher importiert. „Dem Aufwertungseffekt durch Einführung eines „Nordeuros“, muss man andere positive Effekte gegenrechnen, wie billigere Importe, günstigere Energiekosten und eine insgesamt niedrigere Inflationsrate“, so Henkel.

    Für undemokratisch, ja skandalös, hält Henkel die Einführung eines europäischen Zentralstaates als „Nebenprodukt von Eurorettungspaketen durch die Hintertür“. Man könne das wollen, dann müsse die Politik das aber auch klar auf den Tisch legen. „Wo bleibt der Bundestag?“, fragt Henkel, „Hatte er mit der Aufgabe der D-Mark eine Währungsunion in einem Europa der Vaterländer oder eine Transferunion in einem Vaterland Europa beschlossen?“
    Mehr dazu unter: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/

  • Diese Meldung hat alle Hühner huschen lassen, man sieht ja jetzt, dass diese Erpressung funktioniert. Man schiesst nochmal extra 60 Milliarden nach. Die Griechen gehen weiterhin früher in Rente, schliessen nach und nach ihre Geschäfte, so wird keine Steuer eingenommen. Die machen was sie wollen und der deutsche Depp zahlt weiter.

    Wie lange soll das noch gehen?