Danke Schweiz

Ich bewundere die Schweizer, die doch wenigstens ein kleines Mitbestimmungsrecht haben dürfen. Man muss hier in Deutschland fast mit vorgehaltener Hand sagen, dass man auch gegen solche Moscheenbauten ist. Bleibt die Meinung Anonym, so wie bei Abstimmungen im Interet, so sieht man die wahren Gedanken der Deutschen. Allein bei Bild voteten über 80 Prozent, dass sie gegen weitere Moscheenbauten in unserem Land sind.

Beispiel Köln: Um den Bau einer Großmoschee mit 55 Meter hohen Minaretten zu verhindern, gründete eine rechtspopulistische Bürgerbewegung die Initiative „Pro Köln“. Weil die Moschee am Eingang des Stadtviertels Ehrenfeld stehen und die Türme alle umliegenden Gebäude deutlich überragen sollen, empfinden die Ehrenfelder dies als eine Art symbolische Landnahme. Inzwischen ist daraus eine Generaldebatte um Parallelgesellschaften, Machtverhältnisse und Integration geworden. Trotz aller Widerstände: In diesem Monat wurde der Grundstein für das Haus gelegt.

Ist auch in Deutschland ein Minarettverbot möglich fragt die Bild

  • Schweiz eine Mehrheit des Volkes (welch gutes Beispiel für eine wahre Demokratie) hat für ein Bauverbot von Minaretten gestimmt.

    Gleichzeitig berichten die Medien aus dem Sudan, dass eine Christin wegen Tragens eines knielangen Rocks verurteilt und ausgepeitscht wurde. Alle diejenigen, die meinen, dass es in Ordnung ist, dem Islam im christlichen Europa alles zu erlauben, den Christen in islamischen Ländern alles zu verbieten mögen sich nicht wundern, wenn daraus ein entsetzlicher Konflikt entsteht.

    Man kann auch islamische Bethäuser ohne Minarette nutzen und friedlich zusammenleben und das überall auf der ganzen Welt. Es hat ja mit Religionsfreiheit nichts zu tun!

  • georg

    Schweizer lehren uns, deutsche Identität zu
    stärken
    Köln. Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter
    Friedrich, hat gemahnt, das Votum der Schweizer gegen den Bau neuer
    Minarette nicht zu ignorieren. „Mit der Minarett-Entscheidung in der
    Schweiz ist deutlich geworden, dass es einen Handlungsbedarf gibt“,
    sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). „Wir haben es
    zu tun mit einer Mischung aus Verunsicherung, Vorurteilen und
    mangelnder Integration. Und es wäre ein großer Fehler zu sagen: ,Das
    betrifft uns nicht.‘ Deshalb muss man die Identität der eigenen
    Bevölkerung und die Integrationskraft stärken, damit diese
    Vorstellung von Bedrohung gar nicht erst aufkommt. Den Machtanspruch
    von Muslimen nach dem Motto: ,Wir setzen an die Stelle eurer Kultur
    unsere Kultur‘ kann niemand akzeptieren.“ Mit Blick auf das Urteil
    des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, der das Zeigen von
    Kruzifixen in italienischen Schulen als Verstoß gegen die
    Religionsfreiheit gewertet hatte, betonte Friedrich: „Ich finde
    dieses Urteil unfassbar. Es darf nicht unwidersprochen bleiben.
    Italien will jetzt die Große Kammer des Gerichts anrufen. Ich
    fordere, dass Deutschland den Schritt in dem förmlichen Verfahren
    aktiv unterstützt.“

    Originaltext: Kölner Stadt-Anzeiger

  • yvonne

    Nicht nur die Schweizer,auch bei uns gilt seit ca. 6 Monaten,ein generelles Bauverbot von Moscheen wie Minaretten. Letzteres wollen sie im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck bauen,das geld war schon beisammen,für den Grundstückkauf…so kann man sich irren ! ;-). Tirol is eben anders,Gott sein Dank auch,obwohl die Türken jetzt sauer sind. Aber ein Vorteil daraus,ist bereits erkennbar,türkische Staatsbürger verlassen schön langsam Tiroler Gebiet.

  • yvonne

    …..wir werden nach trauern (falls wir Zeit dazu finden..*fg*) 😉

  • yvonne

    Aber im ernst,das Verbot wurde darauf begründet,im nahen Telfs steht bereites eine Moschee und die sollte reichen. (fies gell?) Aber wir können das auch sein,die türkischen Staatsbürger haben uns lange genug gehänselt,nun is mal vorbei. Und siehe da?? Gestatte ihnen „nicht“ eine Gebetshaus zu bauen,dann gehen sie.

  • nordkrieger

    @Allen:
    Minarettverbote sind ein Punkt-, die komfortable Krankenversorgung der türkischen Familien in Deutschland seit 1964 ein anderer! Wenn es aufhören würde-, daß daheimgebliebene Familienangehörige über die deutsche Krankenversicherungskarte mit gesundgepflegt werden-, trocknen die Anreize für Türken hier zu leben immer weiter aus.

    Gruss