Finger weg von Rohstoffen

Reis, Mehl, Obst, Fleisch und viele andere Produkte, die zum Überleben der Menschen beitragen, müssen aus logischer Sicht, raus aus den Spekulationen. Alleine durch Vernunft wird dies wohl nie geschehen, denn die Spekulanten haben genug zu essen. Da geht es nur um Raffgier und Gewinne und das auf Kosten armer Menschen. Dies müsste schnell geändert werden. Es gibt genug anderer Spekulationsprojekte. Es müssen weltweit Gesetze her, dass in Lebensmittel, auf dem gesamten Weltmarkt, nicht mehr spekuliert werden darf.

Der Zentralverband des Bäckerhandwerks hat die Politik aufgefordert, sich angesichts des ohnehin starken Preisdrucks in der Branche gegen Spekulation mit Rohstoffen zu engagieren. „Die starken Rohstoffschwankungen haben das Fass nun zum Überlaufen gebracht“, sagte Hauptgeschäftsführer Amin Werner dem Tagesspiegel (Donnerstagausgabe). „Deshalb fordern wir von der Politik, Mechanismen zu finden, um die massiven Preisausschläge durch die Rohstoffspekulation in den Griff zu bekommen.“ Die Rohstoffpreise
bestimmten die Verkaufspreise von Backwaren zu einem Viertel. Neben den Energiekosten und den Tariferhöhungen der vergangenen Monate müssten die Bäcker auch die „ruinösen Discounterpreise“ verkraften.

  • yvonne

    Geht nur noch zum eigenen Bäcker euer Brot kaufen,ebenso zu euren Gemüsebauern,ebenso zu euren Fleischproduzenten aus eurer Umgebung ! Das sollten aber viele tun,1.wird es auch billiger, 2. runiert ihr damit Aldi & Co. dann ist bald Ruhe. Um bei meinem Bauern einzukaufen benötige ich keinen Politiker,die würden dumm gucken 😉

  • nordkrieger

    Leider gehen viele Menschen nicht aus Spass zu Aldi und Co! Die würden auch lieber ihr Brot bei ihrem „alten “ Traditionsbäcker kaufen. Das ist auch der Grund, für den immensen Preisdruck in der Branche. Franchisefirmen wie Kamps und andere mischen kräftig mit im Poker um Kunden und immer niedrigere Preise zu Lasten der Beschäftigten (Niedriglohnsektor-, potentielle Aufstocker ).
    Gruss (Kaufe ab und zu bei normalen Bäckern aber meistens beim Discounter-, geht nicht anders ) Der Mensch lebt ja nicht nur vom Brot allein-,
    Auto braucht Sprit und Gas usw. pp…………………

  • Honigfrau

    Das Essen wird knapp. Wegen Dürre und Fluten: Die Preise für Nahrungsmittel stiegen Ende 2010 auf den höchsten je erreichten Stand. Und ein Ende dieser politisch höchst brisanten Entwicklung ist nicht in Sicht. Auf den globalen Agrarmärkten offenbaren sich neue Spannungen, die mit jenen von 2007/08 durchaus vergleichbar sind. Die damals rasant gestiegenen Nahrungsmittelpreise hatten in etlichen Ländern, von Ägypten über Bangladesh bis Haiti, blutige Unruhen ausgelöst. Im Dezember 2010 hat der von der UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) monatlich berechnete World-Food-Index, der die Preise von 50 Agrar- und Nahrungsmittelrohstoffen umfasst, nun gar ein neues Allzeithoch erreicht. Wie die FAO gestern mitteilte, stieg der Index den sechsten Monat in Folge und übertraf mit 214,7 Punkten den bisherigen Rekordstand (213,5) vom Juni 2008.